Nach Bränden in Oberfranken

Sie sollen enormen Schaden angerichtet haben: Mutmaßliche Feuerteufel geschnappt

Nach riesigem Sachschaden: Drei junge Männer werden verdächtigt, in Kulmbach Feuer gelegt zu haben.

Kulmbach - Nach einer Serie von Brandstiftungen an Ostern im Raum Kulmbach hat die Polizei drei Tatverdächtige festgenommen. Die drei jungen Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren sitzen in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Bei den Bränden ist ein Sachschaden von etwa 300.000 Euro entstanden. Alleine 240.000 Euro Schaden verursachte das Feuer, das am Samstag eine Maschine zur Holzverarbeitung im Wald zerstört hatte.

Trio soll noch mehr abgefackelt haben

Außerdem stehen die jungen Männer im Verdacht, eine Waldhütte, einen Warnanhänger auf der Autobahn 70, einen Holzschuppen und einen Werkzeuganhänger in Brand gesteckt zu haben. Bei allen Bränden geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. 

Im Zuge der Ermittlungen hatten Polizisten am Montagabend bei Heinersreuth (Landkreis Bayreuth) einverdächtiges Auto kontrolliert, in dem die drei jungen Männer saßen. Dabei fanden die Beamten schließlich Beweise und nahmen dieVerdächtigen fest. Das Trio kommt aus der Region Kulmbach. Wie sie die Brände gelegt hatten, teilte die Polizei nicht mit. Das sei noch Teil der Ermittlungen, sagte ein Sprecher. Auch zum Motiv gab es zunächst keine Angaben.

Auch im Landkreis München treibt offenbar ein Feuerteufel sein Unwesen. Mehr dazu lesen Sie auf merkur.de*.

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Federico Gambarini (Symbolbild)

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