14 Verletzte bei Bränden am Osterwochenende

München - Bei mehreren Wohnungsbränden und einem Feuer auf einem Bauernhof sind in Bayern während der Osterfeiertage 14 Menschen verletzt worden.

Zudem wurden 30 Ferkel getötet. Der Schaden beträgt der Polizei zufolge insgesamt mehr als 100 000 Euro.

In Kelheim erlitt ein 76 Jahre alter Mann schwere Verletzungen, als am Sonntagmorgen in seiner Wohnung Feuer ausbrach. Ein 61-jähriger weiterer Bewohner sowie ein Ehepaar, das in dem Mehrparteienhaus Urlaub machte, bemerkten den Brand und alarmierten die Rettung, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

Bei zwei Bränden in Mehrfamilienhäusern in Hof haben am Samstagabend acht Menschen leichte Rauchgasvergiftungen erlitten. Innerhalb von nur 20 Minuten brach in den Kellerräumen der Häuser Feuer aus. In einem Haus konnten sich fünf Bewohner selbst in Sicherheit bringen. Bei dem zweiten Brand wurden drei Menschen leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Zwei Bewohner einer Doppelhaushälfte sind bei einem Zimmerbrand in Neu-Ulm leicht verletzt worden. Offenbar hatte eine Kerze am Sonntag das Feuer verursacht. Die beiden 51 und 69 Jahre alte Männer erlitten Rauchgasvergiftungen. Der Schaden beträgt rund 10 000 Euro.

Mehrere zehntausend Euro Schaden sind die Bilanz einer Grillfeier im mittelfränkischen Ansbach. Verletzt wurde niemand. Bewohner eines Mehrfamilienhauses feierten am Sonntag auf dem Balkon einer Wohnung im zweiten Stock, als aus ungeklärter Ursache Feuer ausbrach und auf das Haus übergriff. Die Wohnung wurde stark beschädigt.

Eine Bäuerin und zwei Feuerwehrleute sind beim Brand eines Schweinestalls im schwäbischen Dürrlauingen (Kreis Günzburg) leicht verletzt worden. In dem Stall waren 300 Ferkel untergebracht, von denen 30 umkamen. Die Ursache des Brandes am Freitagabend war unklar.

dpa

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