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Zu den 13 Bräuchen und Handwerkstraditionen, die als bayerisches Kulturerbe aufgenommen wurden, gehört auch die Landshuter Hochzeit.

Landesverzeichnis eingerichtet

13 Bräuche und Traditionen als bayerisches Kulturerbe

München - Das bayerische Kultusministerium hat ein Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingerichtet - von der Brau-Tradition bis zur Landshuter Hochzeit.

Auf Vorschlag einer Jury unter Leitung des Regensburger Kulturwissenschaftlers Daniel Drascek wurden 13 Bräuche, Feste und Handwerkstechniken darin aufgenommen. Das solle das Kulturerbe dokumentieren und das Bewusstsein für die großartigen und vielfältigen Traditionen schärfen, sagte Minister Ludwig Spaenle (CSU) in München.

Die Passionsspiele von Oberammergau und die Lindenkirchweih im oberfränkischen Limmersdorf wurden bereits vergangene Woche in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. In der bayerischen Landesliste stehen zudem die bayerische Brautradition nach dem Reinheitsgebot, die Goldhaubentradition im Passauer Land, die handwerkliche Fertigung von Flachglas im Mundblasverfahren, die Festspiele Landshuter Fürstenhochzeit, Drachenstich in Furth im Wald, Meistertrunk in Rothenburg ob der Tauber und Kinderzeche in Dinkelsbühl, der städtische Erwerbsgartenbau in Bamberg, der Kötztinger Pfingstritt, der Münchner Viktualienmarkt und die hochalpinen Alpwirtschaft im Allgäu.

dpa

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