800 Grad heißes Öl

Brand im Schaeffler-Werk löst Feuerwehr-Großeinsatz aus

Im Mai hatte eine Explosion im Schaeffler-Werk in Eltmann für Schlagzeilen gesorgt - jetzt hat es auch in einem Werk in Höchstadt gebrannt. Der Grund ist ein Ölgemisch. 

Höchstadt/Aisch - Ein Brand im Schaeffler-Werk in Höchstadt/Aisch hat in der Nacht zum Montag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Nach Polizeiangaben war in der Härterei des Werks während der Nachtschicht ein 800 Grad heißes Ölgemisch aus einem Behälter geschwappt. Dabei entzündete sich die Flüssigkeit; die Flammen drohten auf andere Teile der Werkshalle überzugreifen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Schaeffler stellt Wälzlager unter anderen für die Automobilindustrie her.

Da sich die Werksfeuerwehr außerstande gesehen habe, den Brand allein zu löschen, habe sie die Freiwillige Feuerwehr Höchstadt/Aisch alarmiert, berichtete ein Beamter der örtlichen Polizei. Auch aus den Nachbarorten seien Einsatzkräfte nach Höchstadt geeilt. Die Brandursache war zunächst unklar. Das Ölgemisch wird nach Polizeiangaben zum Härten von Metall verwendet.

Brand im Mai: Mann starb

Bereits im Mai hatte eine Explosion im Schaeffler-Werk in Eltmann für Schlagzeilen gesorgt; bei dem Arbeitsunfall waren 13 Mitarbeiter verletzt worden - einer so schwer, dass er später den Folgen seiner Verletzungen erlag. Bei einem Experiment in einer Salzreinigungsanlage war damals durch einen technischen Defekt eine chemische Reaktion ausgelöst worden, die schließlich zu der Explosion führte.

Am Wochenende gab es viel zu tun für die Feuerwehr, es kam zu mehreren Bränden in Bayern.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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