Brand im Zementwerk: Hoher Sachschaden

Karlstadt/Würzburg - In einem Zementwerk ist Reifencord in Brand geraten. Die Flammen griffen schnell auf eine Fabrikhalle über, die stark beschädigt wurde. Gefahr für die Bevölkerung besteht offenbar nicht.

Hoher Sachschaden bei Brand im Zementwerk Karlstadt/Würzburg (dpa/lby) - Bei einem Brand in einem Zementwerk im unterfränkischen Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) ist am Mittwoch ein hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei in Würzburg aber niemand. Die Brandursache ist ebenso wie die genaue Schadenshöhe noch unklar.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Lastzug aus Italien am Mittag Gummireifengarn, sogenannten Reifencord, in großen Säcken angeliefert und dieses dann in einer Halle unmittelbar neben dem Zementwerk abgekippt. Kurz darauf stellte ein Arbeiter zunächst Rauch fest. Bereits kurze Zeit später waren erste Flammen zu sehen, die schnell auf die gesamte Halle übergriffen.

Rund 130 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen auf mehrere tausend Reifen verhindern, die unmittelbar neben der brennenden Halle im Freien gelagert waren. Der Reifencord wird in dem Zementwerk als alternativer Brennstoff verwendet. Durch den Brand entstand dicker schwarzer Rauch, der weithin sichtbar war. Nach gut einer Stunde hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Messungen der Feuerwehren ergaben keine Gefahr für die Bewohner in der Umgebung. Die Halle wurde durch das Feuer stark beschädigt. Auch ein Großteil des darin gelagerten Reifencords wurde ein Raub der Flammen.

dpa

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