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Nach dem Brandanschlag in Vorra sucht die Polizei weiterhin nach der heißen Spur.

Sonderkommission ermittelt

Brandanschlag in Vorra: Polizei sucht heiße Spur

Vorra - Das Entsetzen in Mittelfranken war groß: In Vorra wurden drei geplante Flüchtlingsunterkünfte angezündet. Auch drei Monaten nach der Tat hat die Polizei noch keine heiße Spur auf den Täter.

Fast zwei Wochen nach dem Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkünfte in Vorra suchen die Ermittler weiter nach den Tätern. „Insgesamt gehen wir rund 30 Hinweisen aus der Bevölkerung nach, aber die berühmte „heiße Spur“ ist nicht dabei“, sagte am Dienstag ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nürnberg. Die 30-köpfige Sonderkommission sichere noch Spuren und befrage die Einsatzkräfte.

„Es ist ein großer Spurenkomplex abzuarbeiten, denn es sind ja drei Gebäude betroffen“, erläuterte der Polizeisprecher. Die Befragung der rund 160 Feuerwehrleute koste ebenfalls viel Zeit. „Auch an den Feiertagen ruht die Sonderkommission nicht.“ Das Hinweistelefon sei durchgängig geschaltet.

Die Polizei hatte die Bevölkerung um Hilfe gebeten, um den Brandanschlag auf einen bezugsfertigen Gebäudekomplex im Zentrum des 1700-Einwohner-Ortes in Mittelfranken aufzuklären. In den ehemaligen Gasthof sowie zwei Nebengebäude sollten rund 70 Flüchtlinge einziehen. Die Häuser sind nun aber unbewohnbar. Die Polizei fand Hakenkreuzschmierereien.

dpa

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