Braugerste zu billig

München - Energiepflanzen als Verursacher für den Rückgang des Braugerstenanbaus? Leonard Keller, Präsident des Bayerischen Bauernverbands (BBV) Schwaben und Vorsitzender des Landesfachausschusses für Pflanzenbau im BBV, zeigt sich verwundert über die Behauptungen des neuen Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes, Friedrich Düll.

Der hatte den Mangel an Braugerste beklagt und als Grund den bevorzugten Anbau von Energiepflanzen, wie Mais und Raps, genannt.

„Wenn der Preis im Verhältnis zu anderen Getreidearten oder Ackerfrüchten rentabel wäre, würde in Bayern auch weiterhin genug Braugerste für heimisches Bier angebaut“, ist sich Keller sicher.

Die Gründe für den seit Jahren rückläufigen Braugerstenanbau seien plausibel: Betriebswirtschaftliche und finanzielle Gründe zwängen die Landwirte dazu, Alternativen zur Braugerste anzubauen. Seit Jahren schlügen Versuche fehl, für Braugerste eine Qualitätsbezahlung zu installieren, wie sie bei Weizen oder Raps selbstverständlich sei. mm

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wer kennt diesen Mann? Polizei veröffentlicht Foto nach Raub
Ein bewaffneter Mann hat am Donnerstagabend eine Tankstelle in Eggenfelden überfallen. Jetzt hat die Polizei ein Foto veröffentlicht.
Wer kennt diesen Mann? Polizei veröffentlicht Foto nach Raub
Rätsel nach Fund von Frauenleiche gelöst
Wer ist die Frau? Und woran starb sie? Diese Fragen waren nach dem Fund einer Leiche im Landkreis Kelheim offen. Inzwischen hat die Polizei sie wohl geklärt.
Rätsel nach Fund von Frauenleiche gelöst
Straße nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt
Ein Lkw-Fahrer ist bei einem Unfall auf der Bundesstraße 14 in der Nähe von Gebenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) schwer verletzt worden.
Straße nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt
Drohnen könnten Problem auf Bayerns Skipisten werden
Immer mehr Skifahrer wollen ihre Abfahrt mit einer Drohne filmen, haben ihre fliegende Kamera aber nicht unter Kontrolle. Die Betreiber der Skigebiete in Bayern …
Drohnen könnten Problem auf Bayerns Skipisten werden

Kommentare