Braugerste zu billig

München - Energiepflanzen als Verursacher für den Rückgang des Braugerstenanbaus? Leonard Keller, Präsident des Bayerischen Bauernverbands (BBV) Schwaben und Vorsitzender des Landesfachausschusses für Pflanzenbau im BBV, zeigt sich verwundert über die Behauptungen des neuen Präsidenten des Bayerischen Brauerbundes, Friedrich Düll.

Der hatte den Mangel an Braugerste beklagt und als Grund den bevorzugten Anbau von Energiepflanzen, wie Mais und Raps, genannt.

„Wenn der Preis im Verhältnis zu anderen Getreidearten oder Ackerfrüchten rentabel wäre, würde in Bayern auch weiterhin genug Braugerste für heimisches Bier angebaut“, ist sich Keller sicher.

Die Gründe für den seit Jahren rückläufigen Braugerstenanbau seien plausibel: Betriebswirtschaftliche und finanzielle Gründe zwängen die Landwirte dazu, Alternativen zur Braugerste anzubauen. Seit Jahren schlügen Versuche fehl, für Braugerste eine Qualitätsbezahlung zu installieren, wie sie bei Weizen oder Raps selbstverständlich sei. mm

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