Neue Ermittlungsansätze 

Polizei setzt 34 Jahre nach Mord auf Trauregister

Nürnberg -  Ende April 1983 werden zwei brennende Leichen auf einem Rastplatz an der A3 entdeckt. Jetzt nehmen die Ermittler Trauregister unter die Lupe, um den Fall aufzuklären.

Bei der Aufklärung eines 34 Jahre zurückliegenden Doppelmordes setzt die Polizei in Mittelfranken auf die Mithilfe von Standesämtern und Kirchengemeinden. Die Ermittler hoffen, dass Trauregister Hinweise auf die Identität der noch immer unbekannten Opfer geben können. „Wir müssen uns an jeden Strohhalm klammern“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Nürnberg. Die Beamten haben demnach zuständige Stellen in Bayern und Hessen gebeten, in ihren Unterlagen nachzuschauen, wer dort Anfang April 1981 geheiratet hat.

Hintergrund ist, dass die zwei Opfer - ein Mann und eine Frau - Eheringe mit entsprechend eingraviertem Datum trugen. Die brennenden Leichen der beiden waren Ende April 1983 auf einem Rastplatz an der Autobahn 3 bei Erlangen entdeckt worden.

Neue Ermittlungsansätze hätten die Polizei nun zu den Anfragen bei den Ämtern und Gemeinden bewogen, berichtete der Sprecher. Details nannte er aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht. Die Beamten hoffen auf „zahlreiche Antworten“, die sie bei den Ermittlungen weiterbringen können.

dpa

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