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Brenner-Gipfel zu Alpentransit.

München-Verona

Brenner-Gipfel zum Transitverkehr über die Alpen - um was geht es eigentlich?

Über die Brenner-Autobahn rollten täglich wahnsinnig viele Lastwagen. Die Strecke München-Verona ist attraktiv. Das sorgt für viele Diskussionen, zumal es ja auch andere Transportmöglichkeiten gibt.  

Bozen - Bei einem Spitzentreffen im norditalienischen Bozen wollen Vertreter aus Deutschland, Österreich und Italien am Dienstag (10.30 Uhr) erneut über die hohe Verkehrsbelastung durch Lastwagen auf der Brenner-Autobahn beraten. Dabei wird es unter anderem darum gehen, wie mehr Güter auf die Schiene gebracht werden können.

Lastwagen-Obergrenze oder höhere Maut?

Dabei liegen allerdings die Vorstellungen der bayerischen Seite und der Nachbarn im Süden teilweise deutlich auseinander. Während Südtirol (Italien) und Tirol (Österreich) eine höhere Maut von München bis Verona fordern, um die Brennerroute für den Verkehr weniger attraktiv zu machen, ist Bayern hier zurückhaltend. Eine Lastwagen-Obergrenze, wie sie Tirol und auch Südtirol wollen, lehnt Bayern ab. Dafür hatte Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) eine Lockerung des Nachtfahrverbots für Lastwagen in Tirol ins Spiel gebracht. Das wiederum kam jenseits der Grenze nicht gut an.

Kurz vor dem Treffen hatte der Streit um Tirols Lastwagen-Blockaden an der deutsch-österreichischen Grenze Richtung Brenner einen neuen Höhepunkt erreicht. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte seine Teilnahme an dem Brenner-Gipfel ab, da Tirol an den zeitweisen Begrenzung auf rund 250 Lastwagen pro Stunde festhalten will.

dpa

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