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Ein Lächeln für die Menschen: Dr. Andreas

Der Brückenbauer

Pfingsten ist das Fest der Missionen: Der Arzt Andreas Schultz leistet Entwicklungshilfe.

Ein gewaltiges Bild dominiert das Sprechzimmer von Dr. Andreas Schultz: Es zeigt eine Hängebrücke, die sich über eine große Schlucht hinweg in einen Urwald spannt. Für die Arbeit des Arztes und Entwicklungshelfers ist sie ein Sinnbild: Er will eine Brücke zwischen Menschen bauen.

Schultz ist Deutschland-Direktor der Hilfsorganisation „Ärzte der Welt“. Alle sechs Monate reist der 41-Jährige nach Kambodscha - in eines der ärmsten Länder der Welt. Dort bringt er einheimischen Medizinern bei, wie man Ultraschallgeräte bedient.

Gemeinsam mit seinen Kollegen vor Ort will er die hohe Kindersterblichkeit bekämpfen - durch bessere Vorsorge bei schwangeren Frauen. „Man kann sich aufspielen als weißer Arzt, der kommt und alles verbessert - und dann wieder gehen. Aber das reicht nicht“, sagt Schultz.

Entwicklungshilfe läuft für ihn zwischen ebenbürtigen Partnern ab. Sie tauschen sich aus. Sie arbeiten zusammen. Sie lernen voneinander. Über tropische Krankheiten wie das Denguefieber. Da wissen die Doktoren aus Kambodscha viel mehr als ihre deutschen Kollegen. Aber der Erfolg der medizinischen Zusammenarbeit ist für Andreas Schultz nicht alles: „Mir geht es nicht nur darum, das Leben der Menschen zu verlängern. Ich will es mit Freude füllen.“ Dafür baut er eine Brücke zwischen den Menschen. Eine Brücke, die hält.

(Morganel Lanque)

Mission Mundart

 

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