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Die eingestürzte Brücke an der Wertach in Augsburg.

Nach Einsturz in Augsburg

Bergung der Brückentrümmer muss schnell gehen

Augsburg - Nach dem Einsturz eines Brückenteils müssen die Trümmer schnell geborgen werden, wie die Polizei betont. Drei Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht.

In Augsburg kann die Bergung der Brückenteile aus der Wertach beginnen. Einen Tag nach dem Einsturz eines Brückenteils bei Abrissarbeiten sei die Unfallstelle von der Polizei wieder freigegeben worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Bergung müsse nun schnell gehen, da die Trümmer drohten, den Fluss zu stauen. Wann die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein werden, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Unfallursache war am Mittwoch noch unklar. Gutachter seien am Unfallort, um sie zu klären, sagte die Polizei.

Baggerfahrer und Mitarbeiter stürzten in die Tiefe

„Ein Teilbereich der Brücke ist unvorhergesehen eingestürzt“, schilderte ein Polizeisprecher. Ausgerechnet auf diesem Stück seien ein Baggerfahrer und ein weiterer Mitarbeiter mit Arbeiten beschäftigt gewesen; sie stürzten mit den Trümmern etwa fünf Meter in die Tiefe. Dabei erlitten sie schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Auch eine Mitarbeiterin des Bayerischen Roten Kreuzes wurde bei den Bergungsarbeiten verletzt und ins Klinikum Augsburg gebracht. 

Zuerst hatte die Augsburger Allgemeine über den Vorfall berichtet. Erst Mitte Juni war beim Einsturz eines neu gebauten Brückenteils für die Autobahn 7 in Unterfranken ein Mensch gestorben.

Die alte Brücke sollte abgerissen werden

Die Ursache für den Einsturz war zunächst unklar. Die Arbeiten in der Augsburger Innenstadt sind schon länger im Gange. „Neben dieser Brücke ist bereits eine Aushilfsbrücke gebaut und in Betrieb. Jetzt sollte diese alte Brücke abgerissen werden, und dabei kam es zu dem Unfall“, schilderte der Polizeisprecher. Die Bergungsarbeiten der Menschen seien schwierig gewesen, weil die Verletzten vom Ufer der Wertach erst wieder nach oben transportiert werden mussten.

dpa

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