Herzloser geht es nicht

Brutale Attacken gegen die harmlosesten Tiere der Welt

Grausamer Fund in Schwarzenbruck: Zahlreiche Schafe mussten sterben, weil sie an den Hinterbeinen aufgehängt wurden. Die Polizei macht nun Jagd auf den Schafsmörder.

Nürnberg - Die Polizei im Großraum Nürnberg ermittelt seit Monaten wegen brutaler Übergriffe auf Schafe. Ein Schäfer aus Schwarzenbruck habe einige seiner Tiere nahe einer Weide an den Hinterbeinen aufgehängt tot aufgefunden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Zweimal zeigte der Schäfer mutmaßliche Vergiftungen von Tieren an: Beim Säubern einer Tiertränke habe er Tabletten entdeckt, zudem hätten zwei Schafe Schaum vor dem Mund gehabt.

Zahlreiche tot geborene Lämmer 

Seit Weihnachten 2016 sind nach Angaben des Schäfers Frank Zöcklein 20 seiner Schafe getötet worden. 200 Lämmer seien tot geboren worden, nachdem Muttertiere von ihrer Weide gehetzt und dadurch einen Schock erlitten hätten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Binnen einem halben Jahr seien zudem zehn Wildkameras gestohlen oder zerstört worden, die er zur Überwachung installiert hatte. Die Polizei sucht nach den Tätern oder dem Täter, hat aber bislang keine heiße Spur.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Auf Seitenstreifen überholt - Biker schwer verletzt
Ein Motorradfahrer ist auf der A96 bei einem verbotenen Überholmanöver auf dem Seitenstreifen schwer verletzt worden.
Auf Seitenstreifen überholt - Biker schwer verletzt
„Es war nicht die erste Alte, die ich umgenietet habe“
Gewürgt, geschlagen und getreten - und zum Schluss die Treppe hinuntergeworfen: Vor einem Jahr wurde eine 84 Jahre alte Frau im mittelfränkischen Feuchtwangen ermordet. …
„Es war nicht die erste Alte, die ich umgenietet habe“
Nach Vergewaltigung: 550 Rosenheimer gehen freiwillig zum DNA-Test
Mit dem ersten Massengentest im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, versuchen die Ermittler den Vergewaltiger einer jungen Frau in Rosenheim zu finden. 
Nach Vergewaltigung: 550 Rosenheimer gehen freiwillig zum DNA-Test
Wie München und Bayern von Bahn-Verbesserungen profitieren sollen 
Mit 300 km/h nach Berlin - und im ICE 4 nach Hamburg: Die Deutsche Bahn kündigt für München und ganz Bayern eine Reihe von Verbesserungen an. 
Wie München und Bayern von Bahn-Verbesserungen profitieren sollen 

Kommentare