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Nach einem brutalen Raubüberfall in Bad Endorf sucht die Polizei mit Phantombildern nach diesen beiden Männern.

Polizei lobt Belohnung aus

Raubüberfall: Phantombilder veröffentlicht

Bad Endorf - Nach dem brutalen Raubüberfall auf einen Bad Endorfer Juwelier am Montagabend hat die Kripo Phantombilder der bislang unbekannten Täter veröffentlicht.

Der 39-jährige Juwelier ist langsam auf dem Weg der Besserung, hat aber immer noch unter den Folgen der Tat zu leiden. Schmuckgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro hatten die Täter bei ihrem brutalen Überfall am Montagabend entwendet. Über 100 Spuren und Hinweise werteten die Beamten der Kriminalpolizei zwischenzeitlich aus. Nach wie vor melden sich Bürger bei der Kripo und teilen ihre Wahrnehmungen mit. Leider befand sich darunter bisher noch keine heiße Spur.

Nach dem Eingang noch ausstehender Spurenauswertungen und mit der jetzigen Phantombildveröffentlichung erhoffen sich die Beamten der speziell zur Klärung dieses Überfalles eingerichteten Ermittlungsgruppe „Juwelier“ neue Erkenntnisse. Die Bilder wurden im Bayerischen Landeskriminalamt mittels einer speziellen Computersoftware erstellt und zeigen aus der Erinnerung des Opfers heraus die beiden unbekannten Täter, die wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

circa 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,90 Meter groß und kräftig aber nicht dick, kurze braune Haare, trug zeitweise kurzen Oberlippen- und Kinnbart (Dreitagebart), sprach schlecht Deutsch mit starkem ausländischen Akzent, trug eine langärmlige, mehrfarbige Jacke und schien für die Jahreszeit stets zu warm bekleidet

Täter 2:

deutlich kleiner mit circa 1,75 Metern Größe und schlank bis schmächtig, sehr kurze schwarze Haare (Stoppeln), knochiges Gesicht, dunkler Teint, sprach kaum deutsch

Die bisherigen Ermittlungen lassen den Schluss zu, dass sich die beiden Männer etwa drei Wochen lang (seit Pfingsten) in der Region aufgehalten haben dürften. Sie wurden mehrmals zu verschiedenen Tageszeiten im Endorfer Ortszentrum gesehen. Mit ihnen in Zusammenhang steht eventuell auch ein silberfarbener Pkw, möglicherweise ein Skoda Oktavia Kombi. Nun ist die Kriminalpolizei verstärkt dabei nach der Unterkunft der Täter zu suchen und die Umstände ihres Aufenthaltes herauszubekommen.

Neben den Mitteilungen zu den abgebildeten Personen bittet die Kripo um Hinweise auf Männer, die für wenige Tage oder auch den gesamten Zeitraum von etwa drei Wochen vor der Tat irgendwo Unterkunft bezogen haben und auf welche die Beschreibung passt.

Wer kann Angaben darüber machen, wo die beiden Männer seit ungefähr Pfingsten 2012 gewohnt und eventuell gearbeitet haben?

Wer kennt mögliche Anlaufstellen der beiden, wie zum Beispiel Gaststätten, Geschäfte, Freizeiteinrichtungen?

Wem ist ein silberner Pkw, eventuell Skoda Oktavia mit ausländischem Kennzeichen aufgefallen, der mit den Gesuchten in Zusammenhang gebracht werden kann?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt. Noch einmal 2.000 Euro werden von Seiten der Geschädigten zur Verfügung gestellt. Diese insgesamt 5.000 Euro können unter Ausschluss des Rechtsweges und ausschließlich an Privatpersonen zuerkannt werden.

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