Brutaler Zirkusstreit: Ermittlungen abgeschlossen

Regensburg - Es steht Aussage gegen Aussage im Streit zwischen zwei Regensburger Zirkusfamilien, der vor einem halben Jahr brutal eskalierte. Neutrale Zeugen gibt es nicht. Was das für die Polizei bedeutet:

Mehr als ein halbes Jahr nach einer brutalen Auseinandersetzung zwischen zwei Zirkusfamilien in Regensburg ist der Abschlussbericht der Polizei fertig. Die Ermittler hätten alle Aspekte und die zum Teil widersprüchlichen Aussagen zusammengetragen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Nun müsse die Staatsanwaltschaft prüfen, ob Anklage erhoben werde. Bei dem Streit Mitte April war ein 48-Jähriger angeschossen und am Bein verletzt worden. Fünf Menschen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren erlitten Verletzungen durch Schläge und Stiche. Einige Beteiligte konnten fliehen.

Beide Zirkustruppen hätten jeweils auf ihrer Version der Geschichte bestanden und die Schuld bei der anderen Seite gesucht, sagte der Sprecher. “Neutrale Zeugen haben wir nicht gehabt.“ Einige Passanten hätten zwar Menschen vom Tatort fliehen sehen, die Auseinandersetzung selbst aber nicht beobachtet. Der Bericht könne daher keine klare Linie haben. Eine Zirkusfamilie habe angegeben, die andere besucht zu haben, um ein klärendes Gespräch zu führen. “Das ist ja grundsätzlich nichts Negatives.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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