Bündnis gegen Neonaziaufmarsch in Wunsiedel

Wunsiedel - Rund 500 Menschen haben am Samstag gegen einen Neonazi-Aufmarsch im oberfränkischen Wunsiedel demonstriert.

Wie die Polizei mitteilte, erinnerten rund 150 Neonazis am Samstagmittag mit einem Gedenkmarsch an den verstorbenen NPD- Bundesvize Jürgen Rieger. Die Nazi-Gegner - ein breites Bündnis aus Parteien, Vereinen und Bürgen - veranstalteten unter anderem eine Großkundgebung gegen den Aufmarsch sowie einen Gottesdienst.

Nach Polizeiangaben verlief der Protest auf beiden Seiten zunächst ruhig. “Wir sind mit ausreichend Kräften im Einsatz“, sagte Polizeisprecher Robin Buß. Die Polizei hatte bereits am Samstagvormittag vier Menschen festgenommen, weil sie Waffen bei sich trugen und damit gegen das Versammlungsgesetz verstießen. Einer der Festgenommenen hatte ein Messer bei sich und ist laut Polizeiangaben dem rechten Spektrum zuzuordnen. Ein weiteres Messer sowie ein Tierabwehrspray wurden sicher gestellt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei hebt große Cannabis-Aufzuchtanlage aus 
Bei der Durchsuchung des Grundstücks eines 29-Jährigen in Markl am Inn fanden die Ermittler eine professionelle Indoor-Anlage zur Produktion von Cannabis. Außerdem …
Polizei hebt große Cannabis-Aufzuchtanlage aus 
Unfall mit mehreren Lastwagen sorgt für lange Staus auf A3
Nach einem Unfall mit mehreren Lkws nahe der Ausfahrt Marktheidenfeld musste am Donnerstagmorgen die A3 in beiden Richtungen gesperrt werden.
Unfall mit mehreren Lastwagen sorgt für lange Staus auf A3
Mindestens zwei Schwerverletzte bei Karambolage auf A92
Bei einem Unfall mit fünf Fahrzeugen auf der Autobahn 92 nahe Wörth an der Isar (Landkreis Landshut) sind am Donnerstagmorgen mindestens zwei Menschen schwer verletzt …
Mindestens zwei Schwerverletzte bei Karambolage auf A92
Kommentar: Für das Kindeswohl Eizellspende erlauben
Das Embryonenschutzgesetz muss dringend reformiert werden, kommentiert Merkur-Redakteurin Barbara Nazarewska: Nicht-anonyme Eizellspenden sollten erlaubt werden – zum …
Kommentar: Für das Kindeswohl Eizellspende erlauben

Kommentare