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Demokraten wehren sich gegen einen Neonazi-Aufmarsch.

Bürger wehren sich gegen Neonazis

Würzburg/Schweinfurt - Die demokratisch gesinnten Bürger haben die Schnauze voll von Neonazis! Am Samstag gehen sie auf die Straße, um ein Zeichen zu setzen: Schweinfurt ist bunt, nicht braun!

Mit friedlichen Protesten wollen Bürger an diesem Samstag (1. Mai) in Würzburg und Schweinfurt ein Zeichen gegen Rechts setzen. Etliche Initiativen haben zu Festen und Umzügen aufgerufen, darunter Vereine, Gewerkschaften und Parteien. In Schweinfurt will das Aktionsbündnisses “Schweinfurt ist bunt - nicht braun“ demonstrieren. Ein türkischer Moschee-Verein hat ein Kinderfest geplant, die SPD will ein Bürgerfest veranstalten. In Würzburg ist ebenfalls ein Fest gegen Rechts geplant.

In beiden Kommunen wollen Rechtsextreme am 1. Mai demonstrieren. Die Städte waren bis vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München gezogen, um die Aufmärsche zu verhindern - ohne Erfolg. Die Polizei erwartet in Schweinfurt etwa 1000 Rechtsextreme, auch aus Österreich und der Schweiz. Weil auch die linksautonome Szene gegen den rechten Aufzug vorgehen will, sollen Hunderte Beamte in der Stadt für Sicherheit sorgen.

Am 1. Mai kommt es regelmäßig vor allem in Berlin und Hamburg zu gewalttätigen Ausschreitungen - oft zwischen Polizei und Linksautonomen. In diesem Jahr wollen Rechtsextreme in mehreren Städten aufziehen, darunter Rostock, Berlin, Erfurt und Zwickau.

dpa

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