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Die Brenner-Autobahn soll durch den Tunnel entlastet werden.

Bürger stimmen über Brennerbasistunnel ab

Rosenheim - Die Bahn beginnt mit der Bürgerbeteiligung für den bayerischen Anschluss an den umstrittenen Brennerbasistunnel.

In Rosenheim sind heute (Mittwoch/13.00) Bürgermeister betroffener Kommunen, Landräte und Abgeordnete der Region zu einer Informationsveranstaltung von Deutscher Bahn (DB) und Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eingeladen. „Uns ist dabei eine frühe, offene und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sehr wichtig“, steht in der Einladung zu dem Treffen.

Die geplante Trasse der sogenannten Zulaufstrecke von München nach Kiefersfelden zum Tunnel ist umstritten. Vor allem im Inntal gibt es massive Proteste. Bürgermeister wehren sich vehement gegen den vorgesehenen viergleisigen oberirdischen Ausbau durch ihre Gemeinden. Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) hält das Projekt für verkehrspolitisch überflüssig, unwirtschaftlich und unfinanzierbar.

Der Tunnel selbst soll acht Milliarden Euro kosten, die Zuganbindung auf bayerischer Seite 2,6 Milliarden. Mit der Inbetriebnahme wird nicht vor 2032 gerechnet. Das Ziel: den Bahntransit über die Alpen zu beschleunigen sowie Tirol und Südtirol vom täglichen Lkw-Verkehr zu entlasten.

dpa

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