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Geständnis nach Verhaftung

Bürgermeister hat fast 300.000 Euro veruntreut

Zapfendorf - Zapfendorfs Bürgermeister Matthias Schneiderbanger hat gestanden, Geld veruntreut zu haben. Jetzt stellt sich die Frage, was mit den fast 300.000 Euro passiert ist.

Der verhaftete Bürgermeister der oberfränkischen Gemeinde Zapfendorf, Matthias Schneiderbanger (CSU), hat die Veruntreuung von Gemeindegeldern zugegeben. Er habe eingeräumt, sich durch manipulierte Buchungen 279 500 Euro aus dem Vermögen der Gemeinde angeeignet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Hof am Donnerstag mit.

Die Ermittlungsrichterin erließ Haftbefehl wegen schwerer Untreue. Das Geld hatte der Politiker zwischen Januar 2013 und Oktober 2014 in mehreren Tranchen abgezweigt. Was er damit machte, ist weiterhin unklar. Die Staatsanwaltschaft hat unterdessen „vermögenssichernde Maßnahmen zugunsten der geschädigten Gemeinde“ eingeleitet.

Zapfendorfs Zweiter Bürgermeister Siegfried Bauer kündigte an, er werde bei der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstagabend in dem 5000 Einwohner zählenden Ort am Main eine Erklärung abgeben. Bauer hat die Amtsgeschäfte im Rathaus übernommen.

Schneiderbanger war erst im vergangenen März zum Rathauschef von Zapfendorf im Landkreis Bamberg gewählt worden. Medienberichten zufolge hatte der CSU-Mann aber bereits vor seiner Wahl für die Kommune als Leiter des Standesamtes und stellvertretender Kassenverwalter gearbeitet. Auf seiner Internetseite wirbt Schneiderbanger mit dem Slogan „Ehrlich, menschlich, bescheiden“ für sich und seine Politik.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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