Bullenkalb spaziert auf Autobahn - Polizei als Cowboys

Münnerstadt/Würzburg - Spaziergang auf der Autobahn, Ausflug in den Wald: 30 Stunden lang konnte ein Bullenkalb in Unterfranken seine Freiheit genießen, ehe die Polizei mit einer Schlinge das ausgebüxte Tier Cowboy-reif wieder eingefangen hat.

Wie die Polizei in Würzburg am Sonntag berichtete, war das Tier auf dem Mittelstreifen der Autobahn 71 bei Münnerstadt (Landkreis Bad Kissingen) spaziert. Um keine Unfälle zu riskieren, sperrten die Beamten die Autobahn kurzzeitig.

Einfangen ließ sich das Jungtier jedoch nicht, sondern flüchtete stattdessen in den Wald. Erst einen Tag später tauchte der junge Bulle wieder auf - und wollte anscheinend erneut zurück auf die Autobahn.

Schließlich gelang es einem Polizisten am Samstagabend, mit einer Schlinge das Tier zu fangen. Das Bullenkalb sei zunächst zu einem hilfsbereiten Landwirt gebracht worden, teilten die Beamten mit. Der Besitzer war zwar bis zum Sonntagnachmittag noch nicht ermittelt, aber da das Tier eine Ohrmarke mit einer Kennung trage, könne der Eigentümer leicht herausgefunden werden.

dpa

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