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Das Wasser steht noch in den Straßen von Passau, doch der Pegel sinkt stetig.

Hochwasserlage in Bayern

Entspannung in Passau - Bundeswehr will bleiben

Passau/Deggendorf - Die Bundeswehr bietet Bayern auch nach dem Aufheben des Katastrophenalarms weitere Hochwasser-Hilfe an. In Passau entspannt sich die Lage.

Rechtlich sei das bei Anschlussarbeiten möglich, bei denen es zum Beispiel um Verkehrsinfrastruktur und Seuchenvorsorge gehe, sagte Bundeswehr-Koordinator Matthias Friese am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Er hält weitere Hilfe vor allem in Deggendorf für sinnvoll. "Wir haben die Pionierpanzer, um die Autobahn wieder freizuräumen", ergänzte er. Auch Bagger und Kipplader stünden bereit. Sie könne auch in Elektrizitäts- und Klärwerken helfen, wenn nötig.

Friese machte sich am Samstag selbst ein Bild von den schweren Verwüstungen in Deggendorf. "Wir bleiben so lange, wie der Landrat uns um Anschlussarbeiten bittet, die mit der Katastrophe zusammenhängen", sagte Friese. Zurzeit seien noch etwa 900 Soldaten in Bayern im Hochwasser-Einsatz, mehr als die Hälfte von ihnen in Deggendorf. Laut Friese ist der Katastrophenalarm noch nicht in allen bayerischen Landkreisen aufgehoben.

Flutkatastrophe: Fotos aus Deggendorf

Flutkatastrophe: Fotos aus Deggendorf

Hochwasser-Pegel in Passau deutlich gesunken

Die Hochwasser-Situation in Passau entspannt sich zusehends. Der Donau-Pegel sank bis Samstagnachmittag auf 8,20 Meter, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Das sind zwar noch knapp vier Meter mehr als der Normal-Pegel von 4,50 Meter - aber auch schon fast fünf Meter weniger als der Höchststand von 12,89 Meter am Dienstag. Bis zum Abend sollten 7,90 Meter erreicht werden.

dpa

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