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In Burghausen wurde eine junge Frau auf dem Heimweg angegriffen. Ein 23-Jähriger vergewaltigte die 18-Jährige. (Symbolbild)

Das sagt die Staatsanwaltschaft

Junge Frau (18) auf Heimweg vergewaltigt - mutmaßlicher Täter bis zum Prozess in Haft? 

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In Burghausen wurde am Sonntag eine Frau vergewaltigt. Die 18-Jährige befand sich auf dem Heimweg, als sie angegriffen wurde.

Update vom 9. Juli, 12.35 Uhr: Der Zeitpunkt des Ermittlungsabschlusses ist aktuell noch nicht absehbar. Das teilte die zuständige Staatsanwaltschaft in Traunstein auf unsere Nachfrage hin mit. Es stehen demnach noch weitere Ermittlungen, insbesondere Vernehmungen an. Außerdem müssen weitere Sachverständigengutachten abgewartet werden. Erfahrungsgemäß dauere das mehrere Wochen.

Ob der Verdächtige weiter in Untersuchungshaft bleibt, entscheidet der Ermittlungsrichter. Bei gleichbleibender Verdachtslage muss davon ausgegangen werden, dass die Untersuchungshaft bis zur Hauptverhandlung andauern wird, so die Staatsanwaltschaft.

18-Jährige auf Heimweg angegriffen: Frau in Burghausen vergewaltigt

Burghausen - Am frühen Sonntagmorgen wurde eine 18-Jährige in Burghausen im Landkreis Altötting zuerst bedrängt und dann vergewaltigt. Die junge Frau war gegen 5 Uhr morgens in einem Nachtlokal in der Burgkirchener Straße. Von dort machte sie sich auf den Heimweg, wie die Polizei mitteilte.

Frau in Burghausen vergewaltigt: 18-Jährige wehrt sich gegen Angreifer

Der jungen Frau folgten zunächst drei Männer, von denen sich zwei in der Mozartstraße entfernten. Der dritte Mann fing an, die 18-Jährige zu bedrängen und sexuell zu belästigen, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer begann sich zu wehren, daraufhin brachte der Täter die Frau hinter einer Buschreihe zu Boden und vergewaltigte sie. Das Opfer wehrte sich weiter, schließlich ließ der Mann von der Frau ab und verließ den Tatort.

Nach Vergewaltigung in Burghausen: Schneller Ermittlungserfolg der Polizei

Sofort wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei ermittelte einen 23-jährigen nordmazedonischen Staatsangehörigen aus dem Landkreis als Tatverdächtigen. Der Mann wurde am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, Untersuchungshaft wurde angeordnet.

In Madrid wurde ebenfalls ein Mann von der Polizei festgenommen - er soll im September 2018 in München eine Frau mit einer Waffe bedroht und vergewaltigt haben. In Mühlheim kam es zu einer schockierenden Tat: Kinder und Jugendliche sollen eine Frau vergewaltigt haben. In München kam es ebenfalls zu einer grausamen Tat: Ein Mann vergewaltigte eine Elfjährige.

Wie soll man mit Straftätern umgehen, die juristisch gesehen noch Kinder sind? Zu leicht darf es sich die Politik bei der Frage nicht machen. Ein Kommentar von Georg Anastasiadis, Chefredakteur des Münchner Merkur*.

Indes gab es in Hamburg einen sexuellen Übergriff auf eine 24-jährige Frau, wie nordbuzz.de* berichtet.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Kommentare

Stefan StukenbrokAntwort
(0)(0)

"Sie sollten sich einfach einmal besser informieren."
-
Ist ja niedlich.
In der PKS 2017 gibt es eine Aufschlüsselung, die man mit etwas Lesekompetenz nicht nur auffinden, sondern auch verstehen kann.

Seite 30
*) 2017: ohne Schlüssel 111600 Sexuelle Übergriffe § 177 Abs. 1, 2, 3, 4, 7, 8 und 9 StGB (2017 neu eingeführt). **) Der Schlüssel 112000 gehörte 2016 nicht zur Gewaltkriminalität.
Vergewaltigung und sexuelle Nötigung/Übergriffe: 7.495

2012:
Vergewaltigung und sexuelle Nötigung §§ 177 Abs. 2, 3 und 4, 178 StGB: 8.031

Für 2018 gilt:
Straftaten insgesamt
Seit 2017 ist die Fallzahl bei „Straftaten insgesamt“ rückläufig. Im Berichtsjahr 2018 wurden bundesweit
insgesamt 5.555.520 Fälle registriert und somit ein Rückgang von –3,6 % verzeichnet.
Betrachtet man die „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“, so ergibt sich folgende
Aussage: Für 2018 registriert wurden bundesweit insgesamt 5.392.457 Fälle (-3,4 %). Seit der Einführung
dieses PKS Schlüssels im Jahr 2005 wurde dieser niedrige Stand noch nie erreicht.
Rückgänge (mindestens -5,0 %) waren zu verzeichnen bei:
• Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl.
mit Todesfolge (-18,2 %)

Gerade den letzten Punkt hatten Sie natürlich verschwiegen.

Stefan StukenbrokAntwort
(0)(0)

Und?
Nochmal: Was hat das Ganze mit dem Thema zu tun?

Rassistendenke wäre allerdings, aufgrund eines Straftäters irgendwelche EU-Beitrittsverhandlungen in Frage zu stellen. Oder etwa nicht?

Coco die GraueAntwort
(0)(0)

Korrekt, ist leider so:-(