Nach Regionalliga-Spiel 

Randale: Fans gehen aufeinander los

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Burghausen – Das Sportliche trat in den Hintergrund. Dabei war das Regionalligaspiel zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem FC Augsburg II am Samstagnachmittag nass, aber gut.

Doch bereits vor, während und auch nach dem Fußballspiel kam es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern. Die Polizeiinspektion Burghausen sprach in einer ersten Mitteilung von „einer Vielzahl von körperlichen und verbalen Auseinandersetzungen“. Ein ausführlicher Bericht folge heute, hieß es.

Nach der ersten Stellungnahme sollen während des Spieles gewaltbereite Fangruppen mit Fäusten aufeinander losgegangen sein. Dies setzte sich nach der Partie, sowohl in Stadionnähe als auch im Stadtgebiet, fort. Die Folge: mehrere Schlägereien sowie jede Menge Sachbeschädigungen. Diese brenzlige Lage konnte erst beruhigt werden, nachdem weitere Polizeikräfte aus dem gesamten Umland zur Hilfe eilten.

Zu den Vorfällen im Stadtbereich gingen mehrere Mitteilungen von Burghauser Bürgern bei der Polizei ein, wie Georg Nieß, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Burghausen, bestätigte. Während des Einsatzes gab es immer wieder Festnahmen. Der Fanbus der Augsburger wurde von der Polizei umstellt, sodass keine Fans mehr ins Stadtgebiet vordringen konnten. Zuletzt entstand am Bahnhof noch eine Auseinandersetzung. Zu den Hintergründen sagte gestern Markus Weßner, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd: „Beide Fanlager sind sich anscheinend nicht grün.“ Der Anteil der gewaltbereiten Fans sei aber im Vergleich zu allen Fans relativ gering. Oftmals weichen Hooligans auf die zweite Mannschaft eines Vereins aus, weil sie für die erste Stadionverbot haben.

Übrigens: Das Spiel endete torlos 0:0.  

mac

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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