Busunglück in Miltenberg: Fahrer wich Transporter aus

Miltenberg/Würzburg - Die Ursache für das schwere Busunglück mit zwei Toten im unterfränkischen Miltenberg ist nach Einschätzung der Polizei ein Ausweichmanöver des Fahrers gewesen.

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Wie die Beamten in Würzburg am Montag mitteilten, musste der Linienbus einem ins Schleudern geratenen Kleintransporter ausweichen. Der Transporter war auf schneeglatter Straße vor dem Linienbus gefahren und hatte sich einmal um die eigene Achse gedreht. Dann war er am rechten Fahrbahnrand zum Stehen gekommen. Der 50 Jahre alte Linienbusfahrer habe zwar verhindern können, auf den Kleintransporter aufzufahren, erläuterte die Polizei. Dabei habe er jedoch offensichtlich die Kontrolle über seinen Bus verloren. Der Transporterfahrer habe den Busunfall nicht bemerkt, weil dieser erst mehrere hundert Meter entfernt in das Haus krachte.

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Linienbus kracht in Haus: Tote und Verletzte

Der Linienbus war am Mittwoch vor einer Woche auf schneeglatter Fahrbahn eine abschüssige Straße hinabgerutscht und in ein Wohnhaus gedonnert. Der Fahrer und sein einziger Fahrgast - ein 16 Jahre alter Schüler - kamen dabei ums Leben. Das Ergebnis der Obduktion der beiden Opfer steht nach Polizeiangaben noch aus.

Unterdessen fanden sich zunächst auch keine Hinweise auf einen technischen Defekt am Bus. Im Gegenteil: Der Linienbus war nach Einschätzung der Beamten für die winterlichen Straßenverhältnisse sehr gut ausgerüstet. Über die geltenden Vorschriften hinaus waren vier neue Winterreifen aufgezogen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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