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Der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll war am Mittwochmorgen von Karlsruhe in Richtung Bayern unterwegs.

Castor-Transport rollt Richtung Bayern

Karlsruhe - Der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll war am Mittwochmorgen von Karlsruhe in Richtung Bayern unterwegs. Jetzt soll er die Landesgrenze erreichen.

Gegen 06.30 erreichte er nach Polizeiangaben den Enzkreis in Baden-Württemberg. Der Atommüll wird ins Zwischenlager Nord bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Dort soll er am Donnerstag ankommen.

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Castor-Transport unterwegs nach Norden

Nach Angaben der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen geht die weitere Route über Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg), wo der Zug etwa 20 Minuten rangiert werde, Heilbronn und Würzburg. Danach soll er die Landesgrenze von Bayern erreichen. Neue Zwischenfälle gab es am Morgen keine.

Vor der Abfahrt der fünf Castor-Behälter hatten Atomgegner in Karlsruhe in der Nacht rund eineinhalb Stunden lang die Bahngleise blockiert. Die Polizei nahm 310 Demonstranten in Gewahrsam.

Gegen 03.15 Uhr verließ der Atomzug schließlich die ehemalige Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK). Mehrere hundert Polizisten sicherten den Zug ab.

dpa

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