+
Im Bayerischen Wald wurden abgeschnittene Luchs-Pfoten gefunden.

Grausame Tiermisshandlung

Luchspfoten abgeschnitten: Ministerin fordert Aufklärung

Cham - Es ist eine ungeheuerliche Tat: Unbekannte haben offenbar die Pfoten von Luchsen abgeschnitten, die im Bayerischen Wald leben. Das Umweltministerium hat nun eine Belohnung von 10 000 Euro für Hinweise ausgesetzt.

Die Tötung von Luchsen im Bayerischen Wald hat Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) als besonders abstoßend verurteilt. „Die zuständigen Ermittlungsbehörden müssen alles Notwendige unternehmen, um die Tat so schnell wie möglich aufzuklären“, betonte Scharf am Donnerstag in München. Der wiederholte systematische Angriff auf die grenzüberschreitenden Artenschutzbemühungen im Bayerischen Wald sei nicht hinnehmbar. Das Umweltministerium setzt daher erstmals eine Belohnung in Höhe von 10 000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Mitte Mai hatten Naturschützer im Landkreis Cham vier abgeschnittene Vorderbeine von Luchsen gefunden. Diese waren in der Nähe einer Fotofalle eines Luchs-Forschungsprojektes abgelegt worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kardinal Marx: „Vaterunser“-Äußerung des Papstes keine Handlungsanweisung
Vom „Vaterunser“ über Asylpolitik und Ökumene bis zum Staats-Kirchen-Verhältnis: Kardinal Marx steht Rede und Antwort im Münchner Presseclub – und zeigt sich trotz …
Kardinal Marx: „Vaterunser“-Äußerung des Papstes keine Handlungsanweisung
Lawinen-Ticker: Zur Zeit erhebliche Gefahr im Alpenraum
Lawinen sind der absolute Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker verraten wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Lawinen-Ticker: Zur Zeit erhebliche Gefahr im Alpenraum
Kripo ermittelt nach Brand in Mehrfamilienhaus
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brannte es in einem Mehrfamilienhaus in Riedering im Landkreis Rosenheim. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo …
Kripo ermittelt nach Brand in Mehrfamilienhaus
Polizei verrät: So haben wir den größten Rauschgiftfall der Geschichte gelöst
„El Maestro“ hielt die Beamten des Bayerischen Landeskriminalamts über mehrere Jahre in Atem. Nun hat die Behörde verraten, wie sie den größten Rauschgiftfall ihrer …
Polizei verrät: So haben wir den größten Rauschgiftfall der Geschichte gelöst

Kommentare