Nach brutaler Vergewaltigung: Dritter Täter verhaftet

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Marihuana in Suppenterrine

Chiemsee-Reggae: 60 Drogenfunde noch vor Start

Übersee - Der Chiemsee-Reggae-Summer hat noch gar nicht begonnen und schon hat die Polizei jede Menge Drogen sichergestellt. So mancher Kiffer war höchst kreativ.

Seit Donnerstag reisen verstärkt die Besucher des Chiemsee-Reggae-Summer sowohl mit der Bahn als auch mit dem Auto an. Bei Vorkontrollen wurden Beamte im Betäubungsmittelsektor bisher etwa 60 mal fündig und stellten kleinere Mengen Rauschgift sicher. Das teilt das Polizeipräsidium Oberbayern mit.

Auch ausgefallene Verstecke entgingen den Fahndern dabei nicht. Für besonders schlau hielt sich ein 18-Jähriger Niederbayer und versteckte Marihuana in einer wieder verklebten Suppen-Terrine. Beamte die sich auf das Auffinden von Rauschgift in ausgefallenen Verstecken spezialisiert haben, sind damit jedoch nicht hinters Licht zu führen. Ebenfalls flog ein junger Mann mit einer in der Radkappe seines Pkw versteckten geringen Menge Betäubungsmittel auf.

Ein junger Österreicher leistete am Donnerstagnachmittag gegen die Kontrollkräfte Widerstand und flüchtete zunächst in ein Waldstück, wo er schließlich festgenommen wurde. Zuvor war ihm eine Kontrolle wegen Verdacht auf Drogenbesitz angekündigt worden. Bei der Festnahme im Waldstück schlug er um sich und versuchte sich immer wieder loszureißen. Gefesselt konnte er letztendlich abtransportiert werden.

Kiffen, Koksen und Saufen bei den Stars

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Zu einem weiteren Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ist es am späten Donnerstagabend gekommen. Sicherheitskräfte des Veranstalters wollten einen alkoholisierten, renitenten jungen Mann aus dem Gelände verweisen. Als sich dieser weigerte musste die Polizei einschreiten und den 21-Jährigen in Gewahrsam nehmen. Dabei wehrte sich der junge Priener heftig. Er versuchte sich mehrfach loszureißen, stieß mit dem Kopf in Richtung der Beamten und trat mit seinen Füßen nach ihnen. Mehrere Polizeibeamte hielten ihn schließlich fest und verbrachten ihn, wüste Beschimpfungen, Beleidigungen und auch Bedrohungen mit dem Tode über sich ergehen lassend, in eine Haftzelle der Polizeiinspektion Grassau.

Allerdings: In Anbetracht der Menschenmengen sei bisher alles sehr friedlich abgelaufen, so die Polizei.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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