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Mann (23) holt nachts Zigaretten: Wegen Corona werden es die teuersten seines Lebens

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Von: Veronika Mahnkopf

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Teure Sucht: Ein Mann wurde in Bayern nach der Ausgangssperre wegen Corona beim Zigaretten kaufen erwischt - er zahlt nun 500 Euro.
Teure Sucht: Ein Mann wurde in Bayern nach der Ausgangssperre wegen Corona beim Zigaretten kaufen erwischt - er zahlt nun 500 Euro. © David Ebener/dpa

Mal schnell Zigaretten holen? Nicht in der Corona-Pandemie. Das hat ein 23-Jähriger in Niederbayern zu spüren bekommen - vor allem im Geldbeutel.

Eggenfelden - Die Zigaretten waren aus, also ist der 23-Jährige in Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn) losgefahren, um neue zu kaufen. Das Problem: Es war 23.40 Uhr. Und es gilt im Landkreis des Rauchers wegen einer Inzidenz von über 100 eine Ausgangssperre wegen der Corona*-Pandemie. Das Haus darf zwischen 22 und 5 Uhr nicht verlassen werden, außer es liegt ein wichtiger Grund vor.

Bayern: Raucher will sich nachts Zigaretten holen - jetzt muss er Strafe zahlen

Die Versorgung mit Suchtmitteln ist laut Verordnung kein wichtiger Grund. Die Polizei kontrollierte den jungen Mann, der zeigte sich uneinsichtig und beleidigte laut Polizeibericht die Beamten.

Das kommt ihm jetzt teuer zu stehen. Er muss wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und wegen Beleidigung mit einer Strafe rechnen. Im Falle der Missachtung der Ausgangssperre liegt die Strafe bei 500 Euro.

Ähnlich erging es schon einem Paar in Bayern, das auch Zigaretten holen wollte*. Und auch ein mehrere Personen in Oberbayern tappten in die Ausgangssperren-Falle*. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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