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Corona in Bayern: Inzidenz sinkt erneut leicht - Wiesn bald nur noch mit Einlassbändchen?

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Von: Katharina Haase

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Dieter Reiter (l, SPD), Oberbürgermeister von München, geht mit Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, an der bayerischen Staatskanzlei vorbei zur gemeinsamen Pressekonferenz, um über die Ergebnisse zur Oktoberfest und Volksfest-Saison zu informieren.
Münchens Oberbürgermeister, Dieter Reiter (SPD), und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündeten das Wiesn-Aus. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa

Die Corona-Zahlen in Bayern sinken leicht. Von Entwarnung ist jedoch keine Rede. Derweil spekuliert Münchens OB Reiter schon über die Wiesn 2022. News-Ticker.

+++ Dieser Ticker ist beendet. Alle aktuellen News und Infos rund um die Corona-Pandemie in Bayern finden Sie in unserem neuen Corona-Ticker. +++

Update vom 4. Oktober 9.10 Uhr: Damit das Oktoberfest nächstes Jahr wieder stattfinden kann, sind jetzt auch Einlassbändchen im Gespräch. „Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir keine Wiesn ohne Beschränkungen sehen werden. Wir denken gerade über Oktoberfest-taugliche Zugangskontrollen nach“, sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der Bild (Samstag). „Wir denken über Bändchen nach. Die man unter Vorlage seiner Impfnachweise erhalten kann - für jeden Tag eine andere Farbe. Oder ein Bändchen für 16 Tage. Das ist einfacher zu kontrollieren. Wir müssen noch überlegen, wie wir das mit Spontanbesuchern regeln.“

Corona in Bayern: Wiesn 2022 soll stattfinden - München OB Reiter spekuliert über Möglichkeiten

Zum zweiten Mal in Folge ist die Wiesn dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten. Reiter hatte im Juni gesagt, zwei Jahre ohne Oktoberfest seien genug. Er wolle eine Wiesn 2022. Dazu solle mit Fachleuten ein Konzept erstellt werden. Sechs Millionen Besucher aus aller Welt lockte das größte Volksfest der Welt vor der Pandemie an.

Erstmeldung vom 4. Oktober 8.00 Uhr

München - Die Sieben-Tage-Inzidenz* der Corona-Infektionen in Bayern ist weiter rückläufig. Am Samstag, 4. Dezember, meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 543,7. Am Freitag hatte er noch bei 561,5 gelegen. Noch zwei Landkreise überschreiten den Wert einer 7-Tage-Inzidenz von über 1000 und gelten somit als regionale Hotspots. Dazu gehören die beiden Landkreise Weilheim-Schongau in Oberbayern und Freyung-Grafenau in Niederbayern. In einigen anderen Regionen gilt derzeit ebenfalls noch ein Lockdown, da die Inzidenz dort vormals auch über 1000 gelegen hatte, wie zum Beispiel im Berchtesgadener Land. Sollte der Wert sich mindestens fünf Tage unter 1000 stabilisieren, wird der Lockdown aufgehoben. Im Berchtesgadener Land könnte dies am Montag der Fall sein.

Corona in Bayern: Inzidenz stagniert doch Entwarnung nicht in Sicht

In der Landeshauptstadt München hingegen die die 7-Tage-Inzidenz wieder leicht angestiegen und liegt nun bei 432. Am Freitag hatte sie bei 422,9 gelegen. Das RKI bewertet die niedrigen, stagnierenden Zahlen derweil aber als unzuverlässig. In vielen Regionen, so sagte RKI-Präsident Lothar Wiehler am Freitag, seien die Ämter schlicht überlastet mit der Erfassung aller Infektionen und Daten. Die Hoffnung, dass die sinkenden Zahlen dennoch ein Hinweis auf einen ersten Erfolg der wieder strengeren Corona-Regeln sein könnten, wollte Wieler jedoch nicht vollständig zunichte machen.

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Die Krankenhaus-Ampel in Bayern steht derweil weiter auf Rot. Stand Freitag, 3. Dezember, liegt die Zahl der hospitalisierten Covid-19-Erkrankten innerhalb der letzten sieben Tage bei 1020. Zudem wurden am Freitag bayernweit 1081 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt.

Corona in Bayern: Es gelten wieder strengere Maßnahmen

Am Freitag hatte Ministerpräsident Markus Söder zudem auf einer Pressekonferenz neue und härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Bayern verkündet. Lesen Sie unseren Regel-Überblick hier. Söder folgte dabei größtenteils den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag, 2. Dezember, setzte aber auch in einigen Bereichen härtere Maßnahmen um. So sollen in Bayern etwa Fußballspiele in nächster Zeit vollständig ohne Zuschauer abgehalten werden, während in anderen Teilen Deutschlands noch eine Stadionauslastung von 30 Prozent erlaubt sein soll. (kah) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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