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Bayern-Inzidenz erreicht höchsten Wert seit Mai: Zahlen zeigen, wo die meisten Ansteckungen stattfinden

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Von: Katarina Amtmann

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Die Inzidenz in Bayern hat erstmals seit Mai den Wert von 100 überschritten. Ein Landkreis sprang außerdem über die 300, wie aus den neuesten RKI-Zahlen hervorgeht.

München - Das Robert-Koch-Institut* meldet für Bayern am Freitag (15. Oktober) eine Sieben-Tage-Inzidenz* von 100,2. Damit liegt der Wert erstmals seit Mai über 100. Zuletzt hatte der Freistaat am 13. Mai darüber gelegen. Bundesweit hat Bayern laut RKI-Angaben die zweithöchste Inzidenz hinter Thüringen.

Corona in Bayern: Berchtesgadener Land hat Inzidenz von 312,2

Parallel hat - ebenfalls erstmals seit Mai - ein bayerischer Landkreis die Inzidenzschwelle von 300 überschritten: Für das Berchtesgadener Land meldete das RKI einen Wert von 312,2 (Vortag: 279,3). Damit liegt der Landkreis im Südosten Bayerns auch bundesweit an der Spitze.

„Der größte Teil des Infektionsgeschehens findet aktuell in Schulen und Kindergärten statt“, wie der Landkreis erklärte. „Mehr als die Hälfte der Neufälle kommt aus diesen Einrichtungen. Grund dafür ist, dass sich das Virus bei den größtenteils ungeimpften Kindern und Jugendlichen relativ leicht verbreiten kann und die regelmäßigen Testungen dieses Infektionsgeschehen sichtbar machen.“

Auch Zahlen des RKI vom Donnerstagabend legen einen ähnlichen Schluss nahe: In seinem Wochenbericht hatte es für bundesweit insgesamt neun Landkreise und kreisfreie Städte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen mit über 500 angegeben - darunter sind vier aus Bayern: Berchtesgadener Land, Straubing-Bogen, Traunstein und die Stadt Rosenheim.

Corona: Neun der zehn deutschen Hotspots liegen in Bayern

Bei der Gesamtbevölkerung sind derzeit sogar neun der zehn deutschlandweit höchsten Inzidenzen in Bayern zu finden Auf den Plätzen zwei bis vier liegen der Landkreis Traunstein mit 259,2, der Stadtkreis Rosenheim mit 235,9 und der Landkreis Straubing-Bogen mit 226,1. Die niedrigsten Inzidenzen im Freistaat gibt es derzeit in den Landkreisen Tirschenreuth mit 15,3, Hof mit 36,0 und Fürstenfeldbruck mit 38,4.

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Trotz hoher Corona-Inzidenzen im Freistaat - Krankenhausampel steht auf Grün

Doch für die Verschärfung von Corona*-Schutzmaßnahmen ist die Inzidenz nicht mehr der entscheidende Wert. Dies ist vielmehr die Krankenhaus-Ampel, die laut Gesundheitsministerium in München im Freistaat weiterhin auf Grün steht. Bei der Ampel wird ausgewertet, wie viele Covid-19-Patienten in die Krankenhäuser kommen oder sogar auf die Intensivstationen müssen. Die Inzidenzzahlen beruhen auf der Meldung des RKI vom Freitagmorgen, sie können sich nachträglich noch ändern. (kam/dpa)*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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