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Inzidenz in Bayern schießt nach oben - Zahlreiche Hotspots im Freistaat

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Von: Katarina Amtmann

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Die Inzidenz in Bayern hat einen Sprung nach oben gemacht, viele Corona-Hotspots Deutschlands liegen weiter im Freistaat. Alle News im Ticker.

Update vom 5. November, 13.08 Uhr: Es sei eine Konferenz „unter schwierigen Vorzeichen“ gewesen, „die Lage ist teilweise dramatisch, besorgniserregend.“ Das sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek bei einer Pressekonferenz nach der Gesundheitsministerkonferenz am Freitag. Die Botschaft sei: Auffrischungsimpfungen sollten im Grundsatz für alle nach sechs Monaten möglich sein. Vor allem aber für Ältere, Vorerkrankte und medizinisches Personal.

Auf den Intensivstationen spiele sich eine „schwierige Situation“ ab. Auch eine Pflegekraft sei bei der Konferenz dabei gewesen, die Schilderungen haben Eindruck gemacht. Man müsse ein Zeichen setzen: Zuschläge für die, die Covid-Patienten behandeln. Pflege sei das Thema für die nächste Regierung, die Situation müsse verbessert werden, das „sei ganz zentral wichtig.“

Inzidenz in Bayern schießt nach oben - Zahlreiche Hotspots im Freistaat

Erstmeldung vom 5. November, 6.25 Uhr: München - Die Corona-Lage in Bayern bleibt angespannt. Das Robert-Koch-Institut* (RKI) meldete für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz* von 256,8. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vortag. Am Donnerstag betrug der Wert noch 234,8.

Corona-News Bayern: Miesbach bleibt Hotspot - Mühldorf folgt auf Platz zwei

Deutschlands Hotspot Nummer 1 bleibt weiter der Kreis Miesbach.* Am Freitag meldete das RKI eine Inzidenz von 715,7. Der Kreis Mühldorf am Inn (696,2) folgt auf Platz zwei. Insgesamt liegen sechs der zehn deutschen Hotspots im Freistaat. Immer mehr Kliniken melden volle Intensivbetten. Der Landrat von Landshut, Peter Dreier, erklärt erst am Donnerstag: „Unsere Klinken laufen voll!“

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Corona: Söder-Regierung verschärft Regeln - Krankenhausampel nachjustiert

Am Mittwoch hatte die Regierung um Markus Söder* die Regeln im Kampf gegen die Pandemie* verschärft (einen Überblick finden Sie hier*). Besonders die Krankenhausampel wurde nachjustiert und Maßnahmen festgelegt, sollte die gelbe oder rote Warnstufe erreicht werden. Ab Samstag (6. November) gilt dann: Die Ampel springt bereits auf Gelb, wenn mehr als 450 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sind - doch bereits am Donnerstag meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einen deutlich höheren Wert: 488 (Stand 3. November). Liegt der Wert auch am Samstag noch darüber, könnten bereits ab Sonntag strengere Regeln gelten. Unter anderem gilt dann wieder eine FFP2-Maskenpflicht.

Seit Donnerstag läuft derweil die Gesundheitsministerkonferenz in Lindau. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat zum Auftakt erneut eine Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite über den 25. November hinaus gefordert. „Ich glaube schon, dass wir jetzt - angesichts dieser Zahlen - mehr denn je tatsächlich in dieser Lage sind“, so Holetschek in Lindau. Der CSU*-Politiker sprach sich auch deutlich für mehr Booster-Impfungen* im Kampf gegen die stark steigenden Infektionszahlen aus. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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