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„Ich will jetzt keine Schleichwerbung machen, aber ...“: Aiwanger hat Tipp für Wintersportfans parat

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Von: Katarina Amtmann

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Hubert Aiwanger
Hubert Aiwanger bei der Kabinettssitzung. Für Wintersportfans hatte der Minister einen Tipp parat. © Tobias Hase/dpa/dpa-Bildfunk

Söder-Vize Hubert Aiwanger war am Dienstag bei einer Pressekonferenz zu den neuen Corona-Beschlüssen dabei. Für Skifahrer hatte der Wirtschaftsminister einen Tipp.

München - Nach dem Bund-Länder-Gipfel am vergangenen Freitag ging es am Dienstag (11. Januar) um die Umsetzung der Corona-Maßnahmen in Bayern. Das Kabinett um Ministerpräsident Markus Söder beschloss unter anderem, dass der Freistaat in der Gastronomie bei der 2G-Regel bleibt. 2G Plus werde vorerst nicht umgesetzt.

Keine 2G-Plus-Regel in Bayerns Gastronomie - Aiwanger erfreut über 2G

Besonders die Omikron-Variante nehme in Bayern zu. Auf die Variante gehen nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mehr als 40 Prozent der Neuinfektionen zurück - Tendenz steigend. Möglicherweise müsse man die Maßnahmen noch mehr auf die Variante anpassen. Die Staatsregierung habe dazu bereits Überlegungen angestellt, die nun wissenschaftlich unterlegt werden sollen und in der nächsten Ministerratssitzung kommende Woche beschlossen werden könnten.

Bei der Pressekonferenz war auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dabei. Er zeigte sich zufrieden, dass man die 2G-Plus-Regel in der Gastronomie nicht umsetze und hofft, dass man mit Blick auf Omikron auch weiterhin bei 2G bleiben kann. Die neue Variante gilt als sehr ansteckend.

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Andrang in Skigebieten? „Ich will jetzt keine Schleichwerbung machen...“

Der Chef der Freien Wähler wurde bei der Pressekonferenz auch nach dem Andrang an Bayerns Skigebieten gefragt. Das findet Bayerns Vize-Ministerpräsident aber nicht so schlimm, da es an der frischen Luft stattfinde. Dennoch sei die Vernunft der Gäste und Betreiber nötig. Letztere sollten darauf achten, dass sich auch bei Wartezeiten keine großen Gruppen bilden. Außerdem könne man sich vorab über den „Ausflugsticker Bayern“ informieren, wo ein bisschen weniger los sei. Und: „Ich will jetzt keine Schleichwerbung machen“, sagte Aiwanger, „aber ich war gestern im Fichtelgebirge in Oberfranken. Und da liegt richtig viel Schnee.“ (kam)

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