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Intensivbetten-Belegung in Bayern überspringt Grenzwert: Jetzt drohen noch diese Woche schärfere Corona-Regeln

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Von: Katarina Amtmann

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Die Regierung um Markus Söder hat die Krankenhausampel nachjustiert. Sie könnte noch diese Woche auf Gelb springen. Es drohen strengere Corona-Regeln.

München - Trotz steigender Corona-Zahlen steht die Krankenhausampel in Bayern derzeit noch auf grün. Doch wie lange noch? Denn am Mittwoch hat das Kabinett um Markus Söder* entschieden, dass die gelbe Warnstufe schneller greifen soll. Hinzu kommen Sonderregeln für Hotspots.

Corona-Regeln in Bayern: Hospitalisierungsrate bei 534

Für Stufe Gelb gilt derzeit: Wurden bayernweit innerhalb der letzten sieben Tage mehr als 1200 Corona-Patienten in Krankenhäuser aufgenommen, gelten strengere Regeln. Aktuell liegt die Hospitalisierungsrate laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 534 (Stand: 3. November).

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Corona in Bayern: Krankenhausampel kurz vor Gelb?

Ab Samstag (6. November) kommt jedoch eine Neuerung hinzu: Die Ampel springt auch auf Gelb, wenn im Freistaat mehr als 450 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sind. Laut LGL sind aktuell sogar bereits 488 (Stand: 3. November) belegt. Sollte der Wert in den kommenden Tagen nicht sinken, springt die Ampel am Samstag auf Gelb. Wie nordbayern.de berichtet, gelten dann vermutlich einen Tag später, also ab Sonntag, strengere Regeln.

Corona-Regeln in Bayern: Das gilt bei Stufe Gelb

Doch welche Maßnahmen treten dann in Kraft? Springt die Corona-Ampel auf Gelb um, gilt bayernweit wieder die FFP2-Maskenpflicht*. Überall dort wo bislang 3G (geimpft, genesen, getestet) galt, wird auf 3G-plus umgestellt. Statt normalem Schnelltest muss dann ein PCR-Test* gemacht werden. Sollte davor 3G-plus gegolten haben, wird auf 2G (geimpft und genesen) gewechselt. Diese Umstellung gilt nicht für den Öffentlichen Nahverkehr und den Einzelhandel. Einen Regelüberblick finden Sie hier.* (kam)*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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