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Söder krempelt Bayerns Corona-Verordnung komplett um: Ampel-Warnstufen und erhebliche Lockerungen kommen

  • Katarina Amtmann
    VonKatarina Amtmann
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In Bayern gelten künftig völlig neue Anti-Corona-Regeln. Ministerpräsident Markus Söder erläuterte am Dienstag die neue Strategie für den Freistaat.

  • Das Kabinett um Markus Söder (CSU*) tagte am Dienstag zu neuen Corona-Regeln.
  • Die FFP2-Maskenpflicht* wird fallen, die Inzidenz* nicht mehr alleinig für Maßnahmen entscheidend sein. Der Fokus liegt nun auf der Krankenhaus-Ampel (siehe Update vom 31. August, 13.55 Uhr).
  • Dieser Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 31. August, 13.55 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schließt einen neuen Lockdown aus. Mittlerweile seien 60 Prozent der Menschen zweifach geimpft. „Daher wird es jetzt definitiv keinen Lockdown mehr geben oder Beschränkungen wie wir sie hatten.“ Das sagte der CSU-Chef nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München. „Es handelt sich um eine Pandemie der Ungeimpften und der Jüngeren.“ In dieser Gruppe gebe es aber die Chance auf mildere Krankheitsverläufe. Er erwartet daher keine ähnlichen Todeszahlen wie bei den bisherigen Corona-Wellen.

Söder krempelt Bayerns Corona-Verordnung komplett um: Ampel-Warnstufen, 3G und viele Lockerungen

Im Freistaat gelten ab Donnerstag, den 2. September 2021 bis 1. Oktober 2021, völlig neue Anti-Corona-Regeln: Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, aber auch die Sperrstunde in der Gastronomie sowie die Kundenbegrenzungen im Handel entfallen. Außerdem hat die Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für verschärfte Maßnahmen nach dem Kabinettsbeschluss praktisch ausgedient. Stattdessen gilt nach Söders Worten in Innenräumen breitflächig der 3G-Grundsatz: Zugang zu vielerlei öffentlichen und privaten Einrichtungen haben dann nur noch Geimpfte, Genesene oder Personen mit einem negativen Corona-Test. Ausnahmen von der 3G-Regel gelten etwa für den Handel und den öffentlichen Nahverkehr.

Schärfere Regeln sind stattdessen in Zukunft abhängig von der Klinikauslastung. Die neue Krankenhaus-Ampel (hier finden Sie alle Infos dazu) schaltet auf Gelb, wenn bayernweit binnen sieben Tagen mehr als 1200 Patienten mit einer Corona-Infektion neu in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Dann soll es weitere Maßnahmen geben, beispielsweise eine Rückkehr zur FFP2-Maskenpflicht. Auf Rot schaltet die Ampel, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern liegen - dann sollen die Anti-Corona-Maßnahmen noch einmal weiter verschärft werden. Söder sprach von einem „neuen Kapitel“ im Kampf gegen das Coronavirus.

Neue Corona-Regeln an Bayerns Schulen - Söder: Kein Wechselunterricht mehr

Bayerns Schüler sollen künftig nicht mehr in den Wechselunterricht geschickt werden. „Es gilt der Präsenzunterricht“, so Söder. Die Regelungen zum Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 wird gestrichen. Allerdings müssen die Schüler zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr weiterhin Masken tragen - auch an ihrem Platz. Die Corona-Tests sollen ausgeweitet werden, die Quarantänevorschriften gelockert werden. Gibt es einen Infektionsfall, soll anders als bisher nicht zwangsläufig die gesamte Klasse in Quarantäne geschickt werden, sondern nur die, die unmittelbaren und ungeschützten Kontakt zu dem erkrankten Mitschüler hatten. Gibt es Luftreiniger, könne sogar vollständig auf die Quarantäne anderer Schüler verzichtet werden, sagte Söder.

Corona-Regeln in Bayern: Clubs und Discotheken dürfen ab Oktober wieder öffnen

Gute Nachrichten auch für Clubs und Discotheken. Sie sollen ab Oktober wieder öffnen können. Das sei „sicherlich die mutigste Entscheidung“. Der CSU-Chef kündigte eine Regelung wie in Baden-Württemberg an. Demnach sollen nur Menschen Zutritt haben, die genesen, geimpft oder negativ getestet wurden. Ein Schnelltest reiche allerdings nicht, nötig ist ein PCR-Test, „weil dort das Abstandhalten naturgemäß die größte Herausforderung ist“. Auch die coronabedingte Sperrstunde im Freistaat soll fallen.

Corona-Regeln: Bayern erlaubt Veranstaltungen mit 25.000 Teilnehmern

Der Freistaat erlaubt außerdem Sport- und Kulturevents oder Kongresse mit bis zu 25.000 Teilnehmern. Wie das Kabinett am Dienstag weiter beschloss, sollen die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen fallen. Veranstaltungsorte, die bis zu 5000 Menschen fassen, dürfen komplett ausgelastet sein, überschreitet die Teilnehmerzahl die 5000er Grenze, muss mehr Platz sein. „Für den 5000 Personen überschreitenden Teil darf 50 Prozent der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden“, heißt es in dem Beschluss des Ministerrates.

Auch Stehplätze dürfen demnach in diesem Rahmen unbegrenzt ausgewiesen werden. Voraussetzung für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern ist ein Sicherheits- und Hygienekonzept.

Söder stellt Corona-Strategie vor: Die Pressekonferenz zu Nachlesen

13.36 Uhr: Was gilt konkret, wenn die Krankenhausampel auf rot springt? Dann sei man in einer „Hochgefährdungsphase“, erklärt Söder auf Nachfrage eines Journalisten. Man müsse dann regional abwägen. Etwaige Einschränkungen richten sich dann aber „rein verfassungsrechtlich“ wohl an die Ungeimpften. Denn von Geimpften gehe eine geringe Gefahr aus, da es nur wenige Impfdurchbrüche gebe.

13.30 Uhr: Klaus Holetschek hat das Wort. 3G ab einer 35er Inzidenz sei der Weg, „der viele Öffnungen zulasse“. Springe die Krankenhausampel auf rot, wisse man, dass man „vor einer Überlastung des Gesundheitssystems“ stehe. Dann müsse man klare Maßnahmen treffen, findet Bayerns Gesundheitsminister. Wichtig sei außerdem nicht nur die Zahl der belegten Betten, sondern auch das Personal. Er hätte sich gewünscht, dass das auch Thema bei Veranstaltungen wie am Sonntag sei - gemeint war das Kanzlertriell, das am Abend auf dem TV-Sender RTL lief.

Corona-Regeln in Bayern: Sicherheitsnetz aus Maske, Impfen, Lüften und Testen an Schulen

13.20 Uhr: Kultusminister Michael Piazolo hat das Wort. Der erste Schultag sei heute in 14 Tagen, das Ziel sei es, „vollständigen Präsenzunterricht“ zu ermöglichen. 3G gelte auch an den Schulen. „Schule ist ein Ort, wo wir Sicherheit an oberster Stelle haben.“ Man kehre ab vom reinen Inzidenzmodell, wiederholt er Söders Worte. Deshalb habe man an den Schulen jetzt eine andere Situation. Das „Sicherheitsnetz“ besteht aus Maske, Impfen, Lüften (inklusive Luftreiniger) und das Testen.

Dort wo man Antigen-Schnelltests mache (an den weiterführenden Schulen), werde dreimal die Woche getestet. Dort, wo man PCR-Tests (Lollitests) mache - beispielsweise an Grundschulen - werde zweimal wöchentlich getestet. Wenn es einen Fall in einer Klasse gebe, aber nicht die ganze Klasse in Quarantäne komme, werde täglich getestet. Maskenpflicht gilt im Schulgebäude - und zunächst auch am Platz „um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen.“ Draußen gelte keine Maskenpflicht.

13.18 Uhr: Wenn die normale Inzidenz steige, heiße es noch nicht automatisch, dass die Lage gefährlicher werde, erläutert Söder abschließend nochmal mit Blick auf die Impfquote und die Inzidenz. Man könne nur jedem raten, sich impfen zu lassen. Damit ist das Statement von Söder beendet.

Söder verkündet Lockerung der Corona-Regeln - „Schule ist für uns zentral“

13.16 Uhr: „Schule ist für uns zentral“, Schutz und Sicherheit sei genauso wichtig wie guter Präsenzunterricht. Inzidenzschranken werde es nicht mehr geben. Man setzte auf Tests und Masken. „Quarantäne soll nach Einzelfall entschieden werden (...) Bei Luftreinigern ist sogar ein Verzicht auf Quarantäne möglich“, erläutert Söder.

Söder erklärt Corona-Strategie für Bayern - und verkündet weitreichende Regel-Lockerungen

13.05 Uhr: Die Inzidenz bleibe wichtig, es knüpfen sich aber keine Rechtsfolgen daran. Sie sei nicht mehr aussagekräftig genug. Man bringe das Impfen voran und mache ein Angebot zur Auffrischungsimpfung. Schülerimpfungen soll es ebenfalls geben. Eine Impfpflicht schließt Söder weiter aus. Man wolle „niedrigschwellige Angebote“ machen. Tests bleiben für die „Nicht-Impfbaren“ kostenlos, „ansonsten sind die Tests nicht mehr kostenfrei.“ Dies sei auch ein Anreiz zur Impfung.

Das Herzstück der neuen Verordnung ist 3G - unabhängig von der Inzidenz, erklärt Söder. Die Sicherheitsschranke sei die Belegung der Krankenhäuser, die Krankenhausampel.“ Man etabliere zwei Warnstufen: gelb (1200 Betten innerhalb einer Woche neu belegt, Intensivbetten + normale Betten). Die Folge: Regional oder landesweit zu treffende Maßnahmen, beispielsweise FFP2-Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen. Außerdem soll es die rote Warnstufe geben (600 vollbelegte Intensivbetten).

3G gilt innen, Ausnahme ÖPNV, Handel, draußen (ab 1000 Teilnehmern gilt es dort aber ebenfalls). Im Privaten soll es keine Kontaktbeschränkungen mehr geben, so Söder: „Kein 3G - außer man feiert zum Beispiel eine Hochzeit in einer Gaststätte (...) ansonsten nicht.“ Grundlegend gilt: „3G innen (...) 3G außen nicht, Ausnahme es ist ab 1000, dann gilt auch 3G.“

Zur Maske: Bei Konzerten, Eishockey etc gilt indoor: Die Veranstalter können wählen: Sollen alle Plätze vollgemacht werden? Kann dann der Abstand nicht gehalten werden, braucht es die Maske am Platz. Kann der Veranstalter gewährleisten, dass Abstand gehalten wird (und dadurch weniger Zuschauer in Kauf nimmt), dann ist keine Maske nötig.

In der Gastro gilt ebenfalls 3G, Neuheit: Keine coronabedingte Sperrstunde mehr. Im Handel gilt kein 3G, aber eine Maske ist notwendig. Es gibt keine Beschränkung mit Blick auf die Quadratmeterzahl mehr. „Clubs und Discos öffnen ab Oktober; das ist sicher die mutigste Entscheidung“, so Söder. Ungeimpfte benötigen einen PCR-Test.

13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt pünktlich. Markus Söder hat das Wort. „Heute ist ein wichtiger Tag“, erklärt er zur Verordnung. „Es ist eine grundlegende Richtungsweisung im Kampf gegen Corona.“ Er verstehe, dass viele Menschen müde seien, doch: „Die vierte Welle ist in Deutschland.“ Die Zahlen würden ansteigen, dies hänge wohl stark mit Reiserückkehrern zusammen. Es handele sich aber um eine „Pandemie der Ungeimpften.“ Hohe Inzidenzen gebe es vor allem bei jungen Menschen, bei über 80-Jährigen sei sie sehr niedrig. Die Pandemie bleibe gefährlich, aber ähnliche Todeszahlen wie in den Wellen zuvor werde es nicht geben. Die Lage ist anders, als müsse man auch die Strategie anpassen. Als Stichworte nennnt Söder Sicherheit und Eigenverantwortung. Es werde definitiv keinen Lockdown mehr geben, oder „Beschränkungen, wie wir sie hatten.“

12.50 Uhr: In zehn Minuten beginnt die Pressekonferenz. Dann erklären Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Michael Piazolo die neue Corona-Strategie für Bayern.

Söder verkündet heute Mittag DEN Plan für Bayern nach der Inzidenz - erhebliche Lockerungen schon durchgesickert

Update vom 31. August, 11.17 Uhr: Um 13 Uhr tritt Markus Söder vor die Presse und erklärt die neue Corona-Strategie im Freistaat. Bereits vorab ist klar: Die FFP2-Maskenpflicht soll fallen. Das hatte der CSU-Chef selbst bereits letzte Woche bekanntgegeben (siehe Erstmeldung). Doch wird noch weiter gelockert? Wie die Bild erfahren haben will, sollen ab Herbst wieder Clubs und Discotheken öffnen dürfen. Wer nicht geimpft ist, brauche demnach einen PCR-Test. Außerdem sollen Beschränkungen für die Gastro und den Einzelhandel fallen.

Söder verkündet heute Mittag DEN Plan für Bayern nach der Inzidenz - Wichtige Corona-Lockerung kommt

Erstmeldung vom 31. August, 9.25 Uhr: München - Es ist die erste Kabinettssitzung nach der Sommerpause - und die hat es gleich in sich: Die Staatsregierung stellt ihre Anti-Corona*-Strategie auf neue Füße. Die Sieben-Tage-Inzidenz* soll bald weitgehend ausgedient haben.

Söder verkündet: FFP2-Maskenpflicht soll fallen - Inzidenz soll nicht mehr allein entscheidend sein

Am Dienstag (31. August) um zehn Uhr kommt das Kabinett zusammen und will neue Regeln für den Kampf gegen das Coronavirus* beraten und beschließen. Im Zentrum soll das 3G-Prinzip mit Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete stehen - das hatte Ministerpräsident Markus Söder* (CSU) bereits vergangene Woche angekündigt. Zudem soll künftig für Anti-Corona-Maßnahmen nicht mehr alleine die Sieben-Tage-Inzidenz entscheidend sein. Stattdessen soll es eine Art Ampelsystem geben, bei dem die Auslastung der Intensivstationen und Krankenhäuser im Freistaat im Fokus steht. Auch die FFP2-Maskenpflicht soll laut Söder fallen.

Video: Die Pressekonferenz mit Markus Söder zum Nachhören

Neue Corona-Regeln für Bayern: Söder-Pressekonferenz nach Kabinettssitzung

Nach der Sitzung des Kabinetts, die erneut per Videoschalte stattfindet, wird es eine Pressekonferenz geben. Auf dieser informiert Söder gemeinsam mit Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek über die Ergebnisse der Beratungen. Die Pressekonferenz können Sie um 13 Uhr hier im Live-Stream und -Ticker verfolgen.

Doch schon bevor Söder am Nachmittag die neuen Regeln verkündet, wird Kritik an einigen der vorab angekündigten Lockerungen laut. Zum aktuellen Zeitpunkt seien diese „der falsche Weg und stellen ein unnötiges Risiko dar“, erklärte Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes (bpv). „Wo doch ein möglichst unbelasteter und sicherer Schulbeginn das ist, was sich alle wünschen.“ In Bayern beginnt die Schule am 14. September.

Söder-Regierung kündigt Corona-Lockerungen an: Kritik folgt

Der Wegfall der FFP2-Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr, der auch von Schülern genutzt wird, sei problematisch. Dort sollen dann medizinische Masken ausreichen. Dabei habe der Schuljahresbeginn in anderen Bundesländern gezeigt, dass das Risiko von Infektionen unter anderem durch Reiserückkehrer ernst zu nehmen sei.

Im ÖPNV träfen Menschen zu Stoßzeiten dicht gedrängt aufeinander, weshalb der FFP2-Standard eine zusätzliche Sicherheit biete. Diese Sicherheit sei erforderlich, wenn in den ersten Schulwochen noch ungeimpfte Kinder und Jugendliche Busse und Bahnen nutzen und anschließend den Tag in ihren Klassen verbringen, sagte Schwägerl.

(Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie rund um die anstehende Bundestagswahl über alle Entwicklungen und Ergebnisse aus dem Freistaat – und natürlich auch über alle anderen wichtigen Geschichten aus Bayern.)

Corona in Bayern: Tests an Schulen sichern Präsenzunterricht

Zu Corona-Tests an Schulen sagte Schwägerl, dass diese nach wie vor wichtig seien, um Infektionsketten zu unterbrechen und den Präsenzunterricht zu sichern. Grund- und Förderschulen nutzten die PCR-Pooltests, die zeitsparend und aussagekräftiger seien. Weiterführende Schulen dürften nicht benachteiligt werden. „Wenn es Fortschritte in der Test-Strategie gibt, müssen diese allen Schularten zugutekommen.“

Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht - Rosenheim weiter mit Inzidenz über 200

Mit Blick auf die Inzidenz zeigt sich: Erstmals seit längerem ist sie gesunken. Für Bayern meldet das Robert-Koch-Institut* (RKI) am Dienstag eine Inzidenz von 70,1, am Vortag hatte sie noch bei 70,7 gelegen. Hotspots bleiben die Städte Rosenheim (217,0), Schweinfurt (176,3) und Memmingen (166,8). München liegt aktuell bei 75,9. Den niedrigsten Wert im Freistaat haben die Landkreise Hof und Neustadt an der Waldnaab mit 14,8. (kam mit dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/ dpa

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