Coronavirus - Bayern
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Die Corona-Lage in Bayern.

Die Corona-Lage am Freitag

Inzidenz immer noch über 50: Letzte Hotspot-Stadt in Bayern sogar deutscher Spitzenreiter

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Die Corona-Lage am Freitag entspannt sich weiter in Bayern. Strahlt ein letzter Hotspot rot auf der RKI-Karte. in zwei Testzentren gab es ein massives Daten-Leck.

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Update, 18. Juni, 19.27 Uhr: In zwei Impfzentren in Bayern kam es zu einer massiven Daten-Panne. Listen mit persönlichen Angaben von Testpersonen konnten frei eingesehen werden. Der Betreiber - der Arbeiter-Samariter-Bund - und die Dienstleistungsfirma, welche die Termine organisiert hat, haben die Verantwortung dafür übernommen. Betroffen sind die Zentren in Forchheim sowie das gemeinsame Testzentrum von Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Würzburger Impfzentrum wegen extremer Hitze geschlossen

Update, 18. Juni, 16.44 Uhr: Ein Würzburger Impfzentrum ist am Freitagnachmittag wegen Hitze vorübergehend geschlossen worden. Die Menschen hätten unter Raumtemperaturen von mehr als 40 Grad gelitten, hieß es in einer Mitteilung des Landratsamtes. Die übrigen rund 700 für Freitag geplanten Impf-Termine sollten auf Sonntag verlegt werden, teilte die Stadt mit. Zudem sollten Termine vom Samstagnachmittag vorsorglich auf den frühen Vormittag verlegt werden.

Erstmeldung, 18. Juni, 13.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz* in Bayern liegt am Freitag bei 12,0 und ist damit im Vergleich zum Vortag nochmal um 1,6 Punkte gesunken. Ein Wert, der zuletzt im September erreicht wurde. Einzige Ausnahme: Die Stadt Schweinfurt* in Unterfranken. Die 54.000-Einwohner-Kommune führt mit 52,4 die deutschlandweite Inzidenz-Hitliste an. Immer noch gelten dort wesentlich strengere Regeln als im ganzen restlichen Freistaat. Trotzdem atmet man in der Franken-Stadt tatsächlich auf. Denn Anfang der Woche hatte es noch so ausgesehen, als würde Schweinfurt die 100er-Marke überschreiten. Dann hätte dort als einzige Region in ganz Bayern die Bundesnotbremse gegriffen - mit Schließungen von Geschäften, Schulen und Gastro inklusive Ausgangssperre.

Corona in Bayern: Schweinfurt hat höchste Inzidenz von ganz Deutschland

Den Wert hat man zum Glück knapp verpasst und auch dort sinkt nun die Inzidenz wieder kontinuierlich. Die Schweinfurter blicken auf eine sehr wechselvolle Inzidenz-Geschichte zurück. Im März durfte Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) noch bei Markus Lanz* auftreten, weil Schweinfurt damals die niedrigste Inzidenz in ganz Deutschland vorweisen konnte. Zu den Gründen: Schweinfurt ist zwar eine Kleinstadt, bei der Wohnstruktur aber sehr großstädtisch. Viele Einwohner wohnen auf engstem Raum, erklärt ein Sprecher des Gesundheitsamts der Süddeutschen Zeitung. Zusätzlich lassen Ausbrüche in einer Großfamilie bei der geringen Einwohnerzahl die Inzidenz sofort in die Höhe springen. Nun hofft man dort auf ein baldiges Ende des Spuks.

Video: Das Corona-Update

Corona in Schwaben: Impfquote sehr niedrig - MInisterium schickt Extra-Dosen

Ein ganz anders gelagertes Problem hat man in Schwaben. Auch dort sind die Inzidenzwerte noch vergleichsweise hoch und die Impfquote ist vergleichsweise zum restlichen Freistaat niedrig. Die Staatsregierung lässt deshalb nun Extra-Dosen in den Regierungsbezirk liefern. 7.000 Extra-Impfdosen gehen in den nächsten Wochen an die Landkreise Dillingen, Günzburg, Unterallgäu, Lindau und Aichach-Friedberg, berichtet das Gesundheitsministerium in einer Mitteilung.

Corona-Partys in Augsburg: Stadt reagiert mit Alkoholverbot

In Augsburg kommen noch ausgelassene Corona-Partys auf den Straßen und Plätzen hinzu. Ein Problem, mit dem aktuell alle größeren bayerischen Städte kämpfen. Dazu in Kürze hier mehr. In Augsburg hat man reagiert und die Regeln für Feiernde auf Straßen und Plätze deutlich verschärft. Es herrscht ein Glasflaschenverbot in der Innenstadt. Zusätzlich wird der Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen an den neuralgischen Party-Plätzen ab 22 Uhr verboten.

Corona in Bayern: Holetschek warnt vor Delta-Variante

Gesundheitsminister Holetschek warnt indessen vor der Delta-Mutante in Bayern. Ein erster Ausbruch in Wolfratshausen schreckte die Behörden auf.* In dem Zusammenhang lässt ein Instagram-Post eines Arztes aus Fürth* aufhorchen. Der Mediziner zeigt sich entsetzt über die Aussage zur Maskenpflicht von Jens Spahn. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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