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Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Bayerns ÖPNV: Holetschek kontert Lauterbach-Kritik

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Von: Katarina Amtmann

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Seit Samstag gilt in Bayerns ÖPNV keine FFP2-Maskenpflicht mehr, eine medizinische Maske ist ausreichend. Kritik kommt von Karl Lauterbach.

Update vom 2. Juli, 15.55 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die Kritik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) (siehe voriges Update) am Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn zurückgewiesen. Der CSU-Politiker sagte am Samstag: „Bayern hat mit am längsten von allen Bundesländern an der FFP2-Maske festgehalten.“ Das Gutachten des Sachverständigenausschusses am Freitag habe bestätigt, dass für die Schutzwirkung einer Maske insbesondere der richtige Sitz entscheidend sei.

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„In Bayern fällt FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn trotz Sommerwelle, klarer Fehler“, schrieb der SPD-Politiker auf Twitter. „Lockern in Welle hinein wirkt unlogisch und diskreditiert gleichzeitigen Ruf nach mehr Maßnahmen durch den Bund. Bin sicher, Gesundheitsminister Holetschek war überstimmt“, so Lauterbachs Vermutung.

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„Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt zwar bestehen, weil sie als Schutz angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens wichtig ist“, erklärte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) dazu. Aber nunmehr könne jeder „nach eigener Einschätzung und Risikobeurteilung entscheiden, ob er statt einer FFP2-Maske eine OP-Maske trägt“.

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„Wir setzen damit stärker auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Holetschek. „In den heißen Sommermonaten, wie wir sie jetzt erleben, und unter den derzeitigen pandemischen Bedingungen halten wir dies für verhältnismäßig.“ Das Kabinett hatte die entsprechende Änderung der Corona-Verordnung am Dienstag beschlossen. (kam/dpa)

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