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Ab heute langersehnte Corona-Lockerung in Bayern - doch Verband kritisiert: „Nicht mehr kommunizierbar“

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Von: Katarina Amtmann

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Die Maskenpflicht am Platz in der Schule entfällt (Symbolbild). © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Lange wurde darauf gewartet, nun ist die Corona-Lockerung da. Schüler in Bayern müssen ab heute am Platz keine Maske mehr tragen.

München - Viele Eltern, Lehrer und Schüler haben vermutlich auf diesen Tag gewartet: Seit Montag (4. Oktober) greifen in Bayern Lockerungen der Corona*-Maßnahmen, genauer gesagt der Maskenpflicht an Schulen. Das Kabinett um Ministerpräsident Markus Söder* hatte diese am Donnerstag beschlossen. Schon am Tag zuvor hatten der CSU*-Chef und Kultusminister Michael Piazolo die Änderungen angekündigt.

Corona in Bayern: Lockerung der Maskenpflicht in Schulen ab 4. Oktober

Im Unterricht müssen Bayerns Schüler also keine Maske* mehr tragen. Gleiches gilt auch bei sonstigen Schulveranstaltungen und in der Mittagsbetreuung - und zwar auch dann, wenn am Platz der Mindestabstand zum Nachbarn nicht eingehalten wird. Ansonsten müssen die Schüler aber im Schulgebäude weiterhin Maske tragen. Diese Neuauflage der Corona*-Verordnung gilt zunächst bis zum 29. Oktober - sie muss alle vier Wochen verlängert werden.

Über die Aufhebung streiten Experten bereits seit Tagen. Ärztevertreter hatten eine generelle Fortsetzung der Maßnahme an Schulen als unangemessen bezeichnet. Befürworter der Pflicht halten hingegen eine Aufhebung angesichts der hohen Zahl an Ungeimpften und der Infektionslage - gerade unter jungen Menschen - für zu früh. Corona geht nach RKI-Daten besonders stark bei Kindern ab dem Vorschulalter und Jugendlichen bis 19 Jahren um.

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Lockerung der Maskenpflicht an Bayerns Schulen - Verband: „Nicht mehr kommunizierbar“

Der Realschullehrerverband hält die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht für den richtigen Schritt. Jedoch müsse dies klar von einer lückenlosen 3G-Regelung für alle Personen, die ein Schulgebäude betreten, flankiert werden. Das sagte der Landesvorsitzende Jürgen Böhm. Es sei verpasst worden, hierzu klare, einheitliche Regeln zu erlassen. „Es ist für Eltern, Schüler oder Lehrkräfte nicht mehr ersichtlich oder kommunizierbar, warum bei einem Weihnachtsbasar an der Schule die 3G-Regeln gelten sollen, bei einem Elternabend aber nicht.“ (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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