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Corona-Lockdown-Verlängerung: Neue Regeln - die Maßnahmen für Bayern im Überblick

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Von: Katarina Amtmann

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Nach dem Corona-Gipfel und der Kabinettssitzung in Bayern steht fest: Der Lockdown wird verlängert, aber angepasst. Die wichtigsten Neuerungen, Lockerungen und Regeln im Überblick.

München/Berlin - Nach einer Marathon-Sitzung zwischen Bund und Ländern stand am späten Mittwochabend fest: Der Lockdown* wird bis zum 28. März verlängert. In der Corona*-Krise soll es aber auch mehr Freiheiten geben. Die geplanten Öffnungsschritte erläuterte Kanzlerin Angela Merkel* (CDU*) auf einer Pressekonferenz. Dort, wo Bund und Länder keine neuen Regelungen vereinbart haben, sollen die bisherigen Beschlüsse bis zum 28. März weiter gelten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder* konkretisierte die Lockerungen für den Freistaat in einer Pressekonferenz am Donnerstag und mahnte gleichzeitig angesichts der Öffnungsschritte zur Vorsicht. „Wahr ist, was hier beschlossen wurde, sind schon sehr große Schritte“ Der März werde demnach ein Übergangsmonat. „Es kann sich zum Guten, aber auch zum Schlechten entwickeln“, sagte der CSU*-Chef. „Wir haben die zweite Welle besiegt, und die dritte Welle rollt.“ Die Gefahr und Dimension der dritten Welle hänge von jedem Einzelnen ab.

Die Öffnungsmatrix, auf die sich Bund und Länder Mittwochnacht geeinigt haben.
Die Öffnungsmatrix, auf die sich Bund und Länder Mittwochnacht geeinigt haben. © Bundesregierung

Alle Schulen machen in Bayern ab 15. März wieder auf - Wenn die Inzidenz stimmt

Dazu ergänzend gibt es eine Reihe bayerischer Maßnahmen. Wichtigste Neuerung: Alle Schulen sollen wieder Schrittweise bis Ostern öffnen. Auch hier sind die Öffnungsperspektiven an die Inzidenzwerte der jeweiligen Kreise oder kreisfreien Städte gebunden.

Nach Gipfel-Beschlüssen: Söder warnt vor Oster-Lockdown

„Deshalb müssen wir sehr aufpassen, dass wir nicht unbedacht in den nächsten großen Lockdown kommen. Wenn viele über Ostern reden, dann haben wir Ostern entweder eine schöne Zeit oder vielleicht den nächsten Lockdown.“ Deshalb habe man jetzt „einen Dreiklang aus Vorsicht, Vertrauen und Verantwortung“ beschlossen. Söder hatte nach dem Gipfel schon klargemacht, dass er die vereinbarten Lockerungen für Bayern prinzipiell mitgehen wird.

Lockdown verlängert: Stufenplan beschlossen - Was sich wann ändern soll

Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz* an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei über 100 liegt, gelten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regeln, die bis zum 7. März griffen.

Corona-Lockdown verlängert: Die neuen Regeln im Überblick

Corona-Gipfel mit Merkel und den Länderchefs: Kontaktbeschränkungen sollen gelockert werden

Wichtig auch: Die Kontaktbeschränkungen sollen gelockert werden. Bereits ab dem 8. März sollen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Paare zählen dabei generell als ein Hausstand. Sinkt die Inzidenz unter 35, können Treffen von bis zu zehn Personen aus drei Haushalten erlaubt werden. Kinder bis 14 Jahre zählen bei dieser Regelung nicht mit.

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100, greift hier ebenfalls die Notbremse. Ab dem zweiten darauffolgenden Werktag gelten dann wieder die Regeln, die bis zum 7. März griffen. Das heißt in diesem Fall: Ein Haushalt und eine weitere Person dürfen sich treffen, Kinder bis 14 Jahre ausgenommen.

Corona-Gipfel mit Kanzlerin Merkel und den Länderchefs: Weitere Beschlüsse

Nach Lockdown-Verlängerung bis 28. März: So geht es weiter

Am 22. März wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs dann erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Dann soll es um die Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels gehen.

Wie die Lockerungen für Bayern konkret aussehen, könnte bereits am Donnerstag (4. März) feststehen. Dann tagt der Ministerrat und stimmt über die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz ab. (kam/dpa)*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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