Rückruf der Masken Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask.
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Rückruf der Masken Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask.

Stadt München informiert

Kein ausreichender Schutz: Bayern ruft FFP2-Masken zurück - sie wurden kostenlos verteilt

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
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Sie erfüllen nicht die geforderten FFP2- beziehungsweise KN95-Anforderungen. Das Landesamt für Gesundheit ruft Corona-Masken eines chinesischen Herstellers zurück.

München - Seit jetzt bald zwei Monaten gilt in Bayern in vielen Bereichen des Alltags die FFP2-Maskenpflicht. Das Filtering Face Piece, wie es ausgeschrieben heißt, ist zum täglichen Begleiter geworden. Eigentlich sollten die Masken mit ihren besseren Filtereigenschaften effektiver gegen das Coronavirus* schützen als Alltagsmasken. Das Produkt eines chinesischen Herstellers erfüllt diese Aufgabe jedoch nicht und wird jetzt offiziell zurückgerufen.

Rückruf von FFP2-Maske: Erfüllt die Standards nicht

Nach der Einführung der FFP2-Maskenpflicht* in Bayern wurden schnell die Rufe laut, dass sich die teilweise sehr teuren Modelle nicht jede Bevölkerungsschicht leisten können. Und so besserte die Staatsregierung nach und gab ein gewisses Kontingent an Bedürftige kostenlos ab. Jetzt stellte sich jedoch heraus, dass eine Maske nicht die FFP2- beziehungsweise die KN95-Standards erfüllt und nun zurückgerufen* werden muss, schreibt die Stadt München auf ihrem Internetportal.

Die Titanium Silver Antibacterial Antiviral Masks werden zurückgerufen.

Es geht dabei um das Produkt Titanium Silver Antibacterial Antiviral Mask. Hergestellt wird die Maske in China. Die Hersteller sind Shenzhen Tengta Antibacterial Textile Co. Ltd und Ningbo Qihui Protective Product Co. Ltd. Sollte man eine Maske dieser Hersteller erhalten haben, sollte diese umgehend zurückgegeben* werden. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz.

Die Masken aus China erfüllen nicht den FFP2-Standard.

Rückruf: Die FFP2-Masken werden ausgetauscht

Bedürftige, die eine solche Maske besitzen, müssen jetzt aber keine Angst haben, ohne Schutz dazustehen. Die Masken können von heute (10. März) an bis zum 24. März kostenlos ausgetauscht werden, versichert das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Wo die Masken jedoch zurückgegeben werden können, ist von Region zu Region unterschiedlich. In München kann man sie beispielsweise im zuständigen Sozialbürgerhaus vorbeibringen. Bei der Rückgabe sollten außerdem - wenn möglich - die Originalverpackung sowie das Anschreiben mitgebracht werden. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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