Coronavirus - Selbsttests in Schulen und Kitas
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Bayerns Schüler:innen testen sich selbst auf Corona. Kultusminister Michael Piazolo zog eine Zwischenbilanz.

Testpflicht seit dem 12. April

Corona-Tests an Bayerns Schulen sind „große Chance“: Piazolo zieht Zwischenbilanz

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Bayerns Schüler:innen testen sich seit Mitte April selbst auf das Coronavirus. Kultusminister Michael Piazolo zog nun eine Zwischenbilanz.

München - Seit dem 12. April, also nach den Osterferien, testen sich Bayerns Schüler:innen selbst auf das Coronavirus.* Das Kultusministerium zieht nun eine Zwischenbilanz. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zeigt sich zufrieden mit den an den Schulen durchgeführten Selbsttests.*

Corona-Regeln an Bayerns Schulen: Testpflicht - Kultusministerium zieht Zwiischenbilanz

„Unsere Schülerinnen und Schüler machen das wirklich toll, gehen richtig gut mit der Situation um. Ich bin froh, dass sich das Testen mittlerweile gut eingespielt hat. Schülerinnen und Schüler leisten hier gemeinsam mit ihren Lehrkräften einen wichtigen Beitrag, dass ihre Schule ein sicherer Ort ist“, wird er in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums zitiert.

Eine einmalige, stichtagsbezogene Abfrage des Staatsministeriums an den Schulen hat ergeben, dass in ganz Bayern rund 97 Prozent der Schüler:innen an den Tests in der Schule teilnehmen, rund drei Prozent bringen das Ergebnis eines Tests mit, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde. Zum Stichtag wurden bei rund 288.000 aktuell gültigen Selbsttests rund 160 Schüler:innen in der Schule positiv getestet. In solchen Fällen ist ein anschließender PCR-Test notwendig.

Corona-Testpflicht an Bayerns Schulen: Piazolo dankt Lehrkräften

Piazolo betonte: „Wenn 97% der Testnachweise im Klassenzimmer erbracht werden, zeigt das: Das Selbsttestkonzept wird von der übergroßen Mehrheit der Schüler und Eltern angenommen. Durch das Testen konnten wir viele Ansteckungen in- und auch außerhalb der Schule vermeiden. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Die Tests eröffnen eine Perspektive dafür, dass wir bald mehr Klassen in den Präsenzunterricht zurückholen können.“

Die Zwischenbilanz nutzte Bayerns Kultusminister auch, um den Lehrer:innen zu danken: „Unsere Lehrkräfte leisten auch hier außergewöhnliches und verdienen größte Anerkennung für ihre Arbeit. Ich weiß von vielen Beispielen, wie pragmatisch und gleichzeitig klug durchdacht das Testkonzept in den Klassen durchgeführt wird. Mit pädagogischem Feingefühl gehen unsere Lehrerinnen und Lehrer auch mit schwierigen Situationen professionell und sensibel um. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“

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Corona-Testpflicht an Bayerns Schulen: Piazolo spricht von „großer Chance“

Seit dem 12. April gilt im Freistaat: Schüler:innen müssen sich zweimal wöchentlich testen. Nur dann können Sie am Präsenzunterricht beziehungsweise an den Präsenztagen des Wechselunterrichts teilnehmen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Testpflicht finden Sie in unserer Übersicht.

Michael Piazolo abschließend: „Selbsttests sind für den Schulbetrieb in Corona*-Zeiten eine große Chance – möglicherweise die größte, die wir auf absehbare Zeit neben dem Impfen erhalten. Wir wollen diese Chance nutzen, um unseren Schülerinnen und Schülern nach über einem Jahr Pandemie ein Stück Alltag zurückzugeben.“ (kam)*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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