Söder mit ernsten Worten

Coronavirus: Freistaat trifft drastische Entscheidung - doch auch wirtschaftliche Sorge wächst

  • Christian Deutschländer
    vonChristian Deutschländer
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    Katarina Amtmann
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Das Coronavirus greift weiter um sich. Auch in Bayern gibt es neue Fälle - einige Schulen mussten vorläufig geschlossen werden. Bei einer Hotline gab es über 15.000 Anrufe.

  • Das Coronavirus* greift weiter um sich.
  • Auch in Bayern werden immer mehr Infizierte festgestellt.
  • Ministerpräsident Markus Söder findet ernste Worte.

Update vom 12. März 2020, 6.49 Uhr: Die Folgen der Coronavirus-Epidemie in China werden in den nächsten Wochen verstärkt Deutschlands Industrie und Handel treffen. Besorgt ist auch die Autoindustrie. „Derzeit läuft die Produktion an allen Standorten“, sagt eine Audi-Sprecherin in Ingolstadt. Audi sitzt in Bayern, wo die Unternehmen besonders abhängig vom Ausland sind und mehr als die Hälfte ihrer Umsätze außerhalb der deutschen Grenzen erwirtschaften. „Lieferketten zwischen China und Bayern sind unterbrochen und werden aus heutiger Sicht in den kommenden Wochen noch stärker unterbrochen, wenn zum Beispiel Vorkrisenprodukte verarbeitet sind und keine weiteren nachkommen“, sagt Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).

Warum in diese schwierige Situation Markus Söder mit Bravour meistert und daher sogar als Kanzlerkandidat infrage kommt, lesen Sie in einem Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis*.

Freistaat trifft drastische Entscheidung - Sondergenehmigung für Test in Oberbayern

Update von 14.43 Uhr: In einem Münchner Krankenhaus spielten sich jetzt unglaubliche Szenen ab: Ein Mann rannte mit einer ganzen Kiste Einmalmasken weg - alle Informationen zum Coronavirus in Bayern finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update von 11.50 Uhr: Die Modedesignerin Pia Bolte (46) aus München hat passend zur Corona-Epidemie bunten Mundschutz entworfen. Schon vor dem Bekanntwerden des Coronavirus hat die Augsburger Textilunternehmerin Sina Trinkwalder Schals mit eingebautem Filter entwickelt - eigentlich wegen Atemwegserkrankungen, Pollen, Bakterien und mit Feinstaub verschmutzter Luft. (tz.de*)

Corona-Verdachtsfälle in München: Test in Drive-In-Center möglich

Update von 10.15 Uhr: In München können sich Corona-Verdachtsfälle ab heute (11. März) in einem Drive-In-Center testen lassen. Etwas weniger komfortabel lief der Test von Leserin Anja K. ab, wie tz.de* berichtet.

Update vom 11. März 2020, 8.18 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat im Kampf gegen das Coronavirus ein einheitliches Handeln aller Bundesländer verlangt - und scharfe Kritik am Land Berlin geübt. Söder mahnte vor der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Donnerstag, dass ein einheitliches Krisenmanagement in ganz Deutschland nötig sei, welches in allen Bundesländern einheitlich angewandt werden müsse. „Sonst entsteht Verunsicherung in der Bevölkerung“, sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur in München. Er kritisierte: „Solche Fälle wie in Berlin, wo Fußballspiele mit Zuschauern im Alleingang zugelassen werden sollen, schwächen die Gesundheitsvorsorge in Deutschland.“

Lesen Sie auch: Das Coronavirus hat Europa fest im Griff. Auch in Deutschland wächst die Angst vor einer Infektion. Auch in Schwimmbädern? In Bezug auf das Coronavirus reagiert die Therme Erding gelassen.

Ein Arzt aus dem Landkreis München ärgert sich ebenfalls über den „Medikamenten- und Maskenirrsinn“* wegen des Coronavirus. Mit seinem Facebook-Posting landete er einen Internet-Hit.

Lesen Sie auch: Das Coronavirus hat auch den oberbayerischen Landkreis Freising erreicht. Mittlerweile gibt es über 50 Infizierte. Alle Infos hier im Coronavirus-Ticker.

Coronavirus in Bayern: Nürnberg will Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen stoppen

Update von 23.05 Uhr: Die Stadt Nürnberg will im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen weitgehend stoppen. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern würden entsprechend der Vorgaben der bayerischen Staatsregierung ohnehin abgesagt oder müssten im kleineren Rahmen stattfinden, sagte Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am Dienstag. Events mit mehr als 500 Menschen könnten nur dann stattfinden, wenn im Einzelfall dargelegt werde, dass das Ansteckungsrisiko gering ist.

Die Theater der Stadt blieben bis nach Ostern geschlossen, Sportveranstaltungen müssten vor leeren Rängen stattfinden oder abgesagt werden. Darunter fallen auch die Fußballspiele des Zweitligisten 1. FC Nürnberg sowie das für 31. März geplante Fußball-Länderspiel Deutschland-Italien.

Eine Ausnahme könnte das Nürnberger Frühlings-Volksfest bilden, sagte Maly. Hier sei die Stadt noch in Gesprächen mit den Schaustellern. Mit Sicherheit werde es keine größeren Zeltveranstaltungen geben. Maly betonte, die Entscheidungen seien sachgerecht. Etwaigen Schadenersatzforderungen trat er gelassen entgegen.

Coronavirus in Bayern: „Fridays for Future“-Demo abgesagt

Update von 17.45 Uhr: Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus gab die Kllimaschutzbewegung „Fridays for Future“ auf Twitter bekannt, dass alle größeren geplanten Demonstrationen vor den bayerischen Kommunalwahlen nicht stattfinden werden. „Schweren Herzens sagen wir die für Freitag geplanten großen Klimastreiks ab“, hieß es in der Mitteilung. Man wolle nun online „umso lauter“ protestieren, teilten die Verantwortlichen ebenso mit. 

Proteste mit kleiner Teilnehmerzahl sollen jedoch noch stattfinden. Ansonsten soll es am Freitag „verschiedene kreative Aktionen“ geben, wie ein Sprecher der Bewegung mitteilte. „Fridays for Future“ hatte zu Demos aufgerufen, um die Wähler auf ihr Hauptanliegen Klimaschutz aufmerksam zu machen. Laut der deutschen Aktivistin Luisa Neubauer, erwägen auch andere Staaten, Demonstrationen abzusagen. Es soll stattdessen zu „massiven Digitalstreiks“ kommen, bei denen Protestschilder online geteilt werden.

Keine Panik, aber mit dem Schlimmsten rechnen: Das ist die Devise im Landkreis Erding* - so rüstet sich das Landratsamt dort für die Massenerkrankung.

Coronavirus in Bayern: München startet Drive-In-Station für Corona-Tests

Update von 16.54 Uhr: Das Coronavirus betrifft nun auch die Länderspiele. Eine Partie der Deutschen Nationalmannschaft wird ohne Zuschauer stattfinden.

Update von 16.47 Uhr: In München gibt es ab Mittwoch (11. März) einen Drive-In für Corona-Tests. Auch die Stadt Augsburg sowie die angrenzenden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg nutzen das Prinzip in einer gemeinsamen Diagnosestelle. In einem noch nicht in Betrieb genommenen Wertstoffhof werden Kontaktpersonen bestätigter Coronavirus-Fälle nach Zuweisung durch die Gesundheitsämter seit Samstag auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet.

Klinikum Weilheim: Neues Medikament bei Coronaviruspatient angewendet

Update von 15.36 Uhr: Am Klinikum in Weilheim wird ein neues Medikament getestet. Es ist zwar noch nicht zugelassen, wird aber dank einer Sondergenehmigung jetzt bei einem Coronaviruspatienten eingesetzt, der auf der Intensivstation liegt. Das Medikament war ursprünglich gegen Ebola entwickelt worden, wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet. Dabei soll es sich um ein antivirales Medikament mit dem Wirkstoff Remdesivir handeln.

Bei ersten Verabreichungen in Amerika und China sollen sich die Symptome bei Coronaviruspatienten bereits nach einem Tag gebessert haben. Nach der Sondergenehmigung soll das Medikament am Dienstag oder Mittwoch in Weilheim eintreffen. Das berichtet der BR. Damit soll ein Patient (80), der seit Ende letzter Woche auf der Intensivstation liegt, behandelt werden. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil.

Bayern: 58 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet

Update von 14.01 Uhr: Die Gesundheitsbehörden in Bayern haben 58 weitere Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 bestätigt. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Dienstag auf seiner Homepage mit.

Insgesamt gibt es im Freistaat damit mindestens 314 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Darin eingerechnet sind die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen, als auskuriert gelten und wieder aus den Krankenhäusern entlassen wurden. Mit eingerechnet sind zudem drei Bayern, die außerhalb des Freistaats positiv getestet wurden.

Coronavirus: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit ernsten Worten

Update von 13.07 Uhr: „Wir hoffen auf das Beste, wir stellen uns auf Schlimmeres ein. Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber zu ernster Sorge“. Das sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag mit Blick auf das Coronavirus.

Auch CSU-Politiker Horst Seehofer hat nun konkrete Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus getroffen. Er bleibt vorerst zuhause, weil er in Brüssel Kontakt zu einer Person hatte, bei der ein Verdacht auf CoVid-19 besteht. Ein anderer Politiker begab sich selbst außerdem auf Anweisung seiner Regierung in Quarantäne.

Coronavirus in Bayern: Freistaat mit drastischer Entscheidung

Update von 12.42 Uhr: Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Für Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Personen empfiehlt die Staatsregierung die Absage, jeweils nach Rücksprache mit den Behörden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Rande einer Kabinettssitzung am Dienstag aus Regierungskreisen erfuhr. BR24 zeigt den Livestream von der Pressekonferenz

Coronavirus: Über 15.000 Anrufe bei Hotline bearbeitet

Update von 11.21 Uhr: Über 15.000 Anrufe wurden allein in den vergangenen drei Tagen unter der Rufnummer 116117 des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bayern bearbeitet. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) mit.

Auf Grund der riesigen Nachfrage waren Wartezeiten unvermeidlich, die Leitungen seien aber nicht zusammengebrochen. Die Kapazitäten wurden erhöht, auch gibt es mehr Fahrzeuge für den Hausbesuchsdienst. Von der KVB kam außerdem eine deutliche Ansage: „Zudem weist die KVB darauf hin, dass es sich bei der Rufnummer 116117 nicht um eine Informationshotline in Sachen Coronavirus handelt. Vielmehr sollen hier nur die Personen anrufen, bei denen entsprechend der Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ein konkreter Verdacht auf eine Infektion gegeben ist und die auch Grippeähnliche Symptome zeigen.“

Coronavirusin Bayern: Immer mehr Schulen schließen in Bayern - Video

Coronavirus in Bayern: Zwei Frauen leiden besonders unter den Umständen

Update von 10.55 Uhr: In Schongau und Weilheim leiden zwei Frauen besonders unter den Umständen, die das neuartige Coronavirus mit sich bringt. Die eine hat vor eineinhalb Jahren eine Spenderlunge bekommen, die andere ist krebskrank und in Chemotherapie. Beide Frauen tragen wegen ihres extrem angeschlagenen Immunsystems seit längerem einen Mundschutz. Nun werden sie deshalb beleidigt, beschimpft und gemobbt - weil manche hinter dem Tragen des Mundschutzes Angst vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 vermuten. Und: Manche Mitmenschen reagieren sogar völlig verantwortungslos. 

Update vom 10. März, 6.18 Uhr: Schulen geschlossen, Bürgertelefone überlastet, Veranstaltungen abgeblasen: Das neuartige Coronavirus beeinträchtigt zunehmend das öffentliche Leben in Bayern. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom frühen Montagabend wurden im Freistaat 39 neue Infektionen nachgewiesen. Damit gibt es in Bayern mindestens 256 Menschen, die positiv auf das neuartige Coronavirsu Sars-CoV-2 getestet wurden.

Coronavirus in Bayern - Drastische Regelung bis Karfreitag

Update von 18.21 Uhr: Bayern greift in der Corona-Krise durch und will alle Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern verbieten. Spiele aller großen Fußballvereine müssen dann ohne Publikum ausgetragen werden. Das will das Kabinett nach Informationen unserer Redaktion am Dienstagvormittag beschließen. Das Verbot gilt vorerst für vier Wochen, also bis kurz vor Ostern. Bisher hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) um Absagen lediglich gebeten.

„Wir werden Veranstaltungen mit über 1000 Gästen während der nächsten vier Wochen untersagen. Das gilt auch für die Spiele der Bundesliga“, teilten die Freien Wähler nach einer Sitzung des Koalitionsausschusses am Abend in der Staatskanzlei mit. Unter 999 Teilnehmern soll es einen Kriterienkatalog geben, nach dem die Veranstalter selbst über Absagen entscheiden dürfen. Für die Schulen ändert sich vorerst nichts. Nach Informationen aus der Staatsregierung ist noch keine flächendeckende Schulschließung in Bayern geplant.

Die drastischsten Auswirkungen der Polit-Entscheidung dürften den Sport treffen – die Bundesliga, aber auch das Champions-League-Spiel des FC Bayern am 18. März gegen Chelsea. In der Bundesliga waren „Geisterspiele“ schon befürchtet worden. Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, Christian Seifert, sagte, am liebsten wolle man „den nächsten Spieltag mit Zuschauern spielen. Das ist aber leider nicht realistisch“.

Coronavirus Bayern: Alle Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern sollen bis Ostern abgesagt werden

Das Coronavirus beherrscht weiter die Schlagzeilen - auch in Bayern. (Symbolbild)

Auch in der Kunst- und Kulturszene in München und Nürnberg dürften die Verbote mehrere Veranstaltungen treffen. Die weltberühmten Passionsspiele in Oberammergau sind vorerst von einem Verbot noch nicht tangiert – sie beginnen erst weit nach Ostern. 

Der nächste große Parteitag mit über 1000 Teilnehmern dürfte in Bayern das Delegiertentreffen der CSU sein, das aber erst für Anfang Mai in München angesetzt ist.

„Was wir tun, geschieht, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, sagte der FW-Abgeordnete Fabian Mehring unserer Redaktion. Man wolle die Verhältnismäßigkeit wahren und keine Hysterie auslösen. „Es handelt sich um Symptome einer Erkältungskrankheit, nicht um eine unheilbare Apokalypse. Daher: Besonnen bleiben, Hände waschen und nicht in Panik verfallen.“

Coronavirus Bayern: Immer mehr Infizierte - Großveranstaltung abgebrochen

Update von 16.09 Uhr: Das Starkbierfest in Rosenheim wird abgebrochen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Auer Bräu hervor, die Rosenheim24 vorliegt: „Bereits bei der Eröffnung des Starkbierfests haben wir darauf hingewiesen, dass wir weiter im engen Austausch mit den Behörden bleiben und auf veränderte Bedingungen umgehend reagieren werden.

Das ist nun der Fall, selbstverständlich folgen wir den Empfehlungen der Stadt Rosenheim und des Gesundheitsamtes und sagen das Starkbierfest ab.

Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern, allen voran unserem Wirt Andreas Schmidt und seinem Team. Auch er war eng in die Entscheidungsfindung eingebunden und hat das erste Wochenende des Festes hervorragend durchgeführt.“

Coronavirus in Bayern bedroht erhoffte Erholung der bayerischen Industrie

Update von 15.17 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus bedroht die erhoffte Erholung der bayerischen Industrie. Im Januar sanken die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes, doch der Auftragseingang zog wieder leicht an, wie das Statistische Landesamt am Montag in Fürth vermeldete. Doch das wird wahrscheinlich nicht von Dauer sein.

„Die Aussagekraft des heute veröffentlichten Umsatzrückganges im Januar ist angesichts des sich danach verbreiteten Coronavirus überholt, ebenso überholt wie die Auftragseingänge“, sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. „Seit Mitte Februar steigen die negativen, wirtschaftlichen Auswirkungen.“

Schulausfälle wegen Coronavirus: Unterricht in virtuellen Klassenzimmern?

Update von 14.44 Uhr: Wenn Schulen wegen des Coronavirus geschlossen werden, soll vermehrt in sogenannten virtuellen Klassenzimmern unterrichtet werden. Das bayerische Kultusministerium stellt nach Angaben vom Montag derzeit Informationen für Schulleitungen und Lehrer zusammen, um digitale Lehr- und Lernmöglichkeiten bestmöglich einsetzen zu können. Das Programm „mebis - Landesmedienzentrum Bayern“ stehe allen Schulen zur Verfügung, um ortsunabhängig lernen zu können. Lehrkräfte könnten dort Unterrichtsmaterialien hinterlegen, Lernaufgaben austauschen und Schülern Feedback geben.

Stand 12.30 Uhr hatten die Gesundheitsämter die Schließung von 36 Schulen in Bayern angeordnet, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte. Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6000 Schulen. Dass Unterricht ausfällt, sei kein Problem: „Die Lehrpläne lassen den Lehrkräften ausreichend zeitlichen Spielraum, um die Lernziele auch bei zeitweisen Unterrichtsausfällen zu erreichen“, so der Sprecher. Informationen zu Schulausfällen finden Sie in unserem Ticker.*

Coronavirus in Bayern: Zweimonatige Messepause im Freistaat?

Update von 14.04 Uhr: Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erwartet eine zweimonatige Messepause im Freistaat. „Ich gehe davon aus, dass in Bayern bis Mitte Mai keinen Messen mehr stattfinden werden“, sagte er laut einer Twitternachricht seines Ministeriums vom Montag. Messeveranstalter und Aussteller brauchten Klarheit. Am Montag hatte sich der regelmäßige Runde Tisch des Ministeriums mit der Wirtschaft zum Coronavirus getroffen.

Update von 13.48 Uhr: Schulkinder, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) bestimmten Risikogebiet aufgehalten haben, werden angehalten, dem Unterricht nach ihrer Rückkehr für 14 Tage fernzubleiben. Das gilt offensichtlich nicht für Lehrkräfte, wie eine Grundschullehrerin aus München gegenüber tz.de berichtet.*

Lesen Sie auch: Dr. Sabine Kurz, Ärztin einer Gemeinschaftspraxis in Aying bei München, ist mit dem Coronavirus infiziert. Die Praxis wurde geschlossen. Ein Interview mit der Infizierten.

Coronavirus in Bayern: Tschechien mit Kontrollen an der Grenze

Update von 10.40 Uhr: Um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern, hat Tschechien mit Kontrollen von Einreisenden an den Grenzen zu Deutschland und  Österreich begonnen. Seit Montagmorgen um 7 Uhr messen Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken an zehn ausgewählten Grenzübergängen stichprobenartig die Körpertemperatur. Unterstützt werden sie dabei von Polizei und Zoll. Fahrer erhalten ein mehrsprachiges Informationsblatt. Viele Lastwagen werden ohne Kontrolle durchgewunken, wie die Zeitung Pravo online berichtete.

Ein erster Fahrer, bei dem ein Fieber festgestellt wurde, kam am Vormittag zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus im südböhmischen Budweis (Ceske Budejovice), wie die Agentur CTK meldete.

Durch die Maßnahmen könne es zu Rückstauungen nach Bayern kommen, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Die bayerische Polizei werde daher den Verkehr an den Grenzübergängen besonders im Blick behalten und gegebenenfalls regelnd eingreifen. Kontrollen finden an folgenden Grenzübergängen zwischen Tschechien und Bayern statt: Rozvadov-Waidhaus, Folmova-Furth im Wald, Zelezna Ruda-Markt Eisenstein, Strazny-Philippsreut und Pomezi nad Ohri-Schirnding. An der Grenze zu Sachsen handelt es sich um den Übergang Cinovec-Zinnwald, an der Grenze zu Österreich um Dolni Dvoriste-Wullowitz, Mikulov-Drasenhofen, Hate-Kleinhaugsdorf und Breclav-Hohenau.

Kommunalwahl 2020: Niemand muss wegen dem Coronavirus zuhause bleiben

Update vom 9. März, 8.30 Uhr: Bei den Kommunalwahlen in Bayern muss Fachleuten zufolge wegen der Coronavirus-Infektionen niemand zuhause bleiben oder die Briefwahl beantragen. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Erreger Sars-CoV-2 wie auch mit Erkältung oder Grippe in der Wahlkabine sei unwahrscheinlich, sagte der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene DGKH, Peter Walger. „Es bilden sich ja üblicherweise keine Schlangen vor den deutschen Wahlkabinen.“

Allerdings sollten hier wie auch sonst im öffentlichen Leben Vorsichtsmaßregeln gelten, sagte der Infektiologe. Regelmäßiges Händewaschen verhindere, dass man Keime an die Schleimhäute der Atemwege bringe und sich darüber infiziere.

Zahl der Infizierten in Bayern steigt weiter an: Klinik-Mitarbeiterin infiziert 

Update, 23.01 Uhr: In einem Rosenheimer Klinikum ist eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Frau arbeite in der Chirurgie der RoMed-Klinik, teilte das Krankenhaus am Sonntagabend mit. Sie befinde sich in häuslicher Quarantäne. Die von ihr behandelten Patienten seien isoliert worden. Auch die engeren Kontaktpersonen der Mitarbeiterin seien in häuslicher Quarantäne.

Außerdem wurden allgemeinchirurgische Patienten vorsorglich in die RoMed-Kliniken in Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn gebracht. In den anderen Fachbereichen würden die Patienten weiter regulär versorgt.

Neuer Coronavirus-Fall in München: Zahl der Infizierten in Bayern steigt weiter an

Update, 17.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Bayern steigt. Bislang sind im Freistaat 200 Menschen positiv getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit (Stand 15.00 Uhr). Am Vortag waren es noch 133 Infizierte. Bei zwei der Patienten zeigten sich laut Ministerin Melanie Huml (CSU) schwere Verläufe der Krankheit, einer sei höheren Alters, der andere Patient habe Vorerkrankungen gehabt.

Zudem unterstützt das Ministerium den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), nach dem Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abgesagt werden sollen. „Deshalb empfehlen wir den Veranstaltern und den zuständigen lokalen Behörden ein solches Vorgehen auch für Bayern“, sagte Huml.

Die Zahl der Coronavirus-Patienten dürfte weiter steigen, sagte Andreas Zapf, Präsident des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), am Sonntag in München. Der Schwerpunkt der Infektionen liege in Südbayern, sagte Zapf. Ein Grund hierfür sei nicht auszumachen. Es könnte aber mit dem Reiseverhalten der Menschen zusammenhängen.

Coronavirus in Bayern: Gesundheitsministerium will Wartezeiten verkürzen

Update 15.35 Uhr:  Um lange Wartezeiten auf Coronavirus-Testergebnisse zu vermeiden, will das Bayerische Gesundheitsministerium die Laborzeiten ausweiten. Das teilte Ministerin Melanie Huml am Sonntag in München mit. In Zusammmenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung soll zudem die Telefon-Hotline mit der Nummer 116 117 verstärkt werden, damit auch dort die Wartezeiten verkürzt werden können. Angesichts starker Nachfrage bat Huml die Menschen um Geduld, falls sie etwas länger in der Warteschleife hängen sollten.

Update 15.07 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Bayern steigt. Bislang sind im Freistaat 157 Menschen positiv getestet worden, wie Andreas Zapf, Präsident des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), am Sonntag in

Münchenmitteilte (Stand: 12.00 Uhr). Die Zahl dürfte weiter steigen, sagte Zapf in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Bei zwei der Patienten zeigten sich schwere Verläufe der Krankheit, einer sei höheren Alters, der andere Patient habe Vorerkrankungen gehabt.

Der Schwerpunkt der Corona-Infektionen liege mit 100 Patienten in Südbayern, sagte Zapf. Von den 157 Betroffenen kämen 82 aus Oberbayern und 18 aus Schwaben. Ein Grund hierfür sei nicht auszumachen. Es könnte aber mit dem Reiseverhalten der Menschen zusammenhängen.

Die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen, gelten als auskuriert.

Update 13.49 Uhr: Die Städtische Wilhelm-Busch-Realschule, das Erzbischöfliche Maria-Ward-Gymnasium und das Sonderpädagogische Förderzentrum München-Ost müssen wegen einer bestätigten  Corona-Infektion   bis einschließlich 20. März geschlossen bleiben, um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Das Gesundheitsamt ermittelt jetzt die Kontaktpersonen. An der Städtischen Robert-Bosch-Fachoberschule wurden wegen eines Corona-Verdachtsfalls vorsorglich Klassen geschlossen. Sobald das Testergebnis vorliegt, kann das Gesundheitsamt entscheiden, ob eine Schließung der gesamten Schule nötig ist.

Update von Sonntag, 8. Feburar, 11.22 Uhr: Das Coronavirus hat eine Großbank in München* erreicht. Bei einer Person, die in der Unternehmenszentrale arbeitet, wurde die Krankheit Covid-19 festgestellt. Auch im Landkreis Erding* gibt es einen neuen Fall. Im Landkreis Weilheim-Schongau* ist ein älterer Mann schwer an Covid-19 erkrankt. Am Samstagabend (7. März) wurde klar: Auch seine Frau ist infiziert.

Update von 17.20 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 nimmt auch in Bayern weiter zu. Das Gesundheitsministerium in München berichtete am Samstag von 31 neuen Infektionen (Stand 15.00 Uhr).

In Mittelfranken wurde ein weiterer Fall aus Nürnberg und ein Fall aus dem Landkreis Nürnberger Land gemeldet. Außerdem gab es in Niederbayern einen weiteren Fall im Landkreis Passau. Eine Häufung gibt es weiter in Oberbayern: Dort wurden drei weitere Fälle aus dem Landkreis Ebersberg gemeldet, ein weiterer Fall aus dem Landkreis Erding, zwei aus dem Landkreis Freising, einer aus dem Landkreis Miesbach, vier aus dem Landkreis München, zwei weitere Fälle jeweils aus den Landkreisen Starnberg und Weilheim-Schongau sowie ein Fall aus Ingolstadt.Auch Der Landkreis Dachau ist jetzt betroffen*.

Auch die Oberpfalz ist erneut betroffen: Zwei weitere Fälle gab es im Landkreis Amberg-Sulzbach, einen Fall im Landkreis Cham sowie einen Fall in Regensburg. Aus Schwaben wurden zwei Fälle aus dem LandkreisDonau-Ries, zwei weitere Fälle aus dem Landkreis Lindau am Bodensee sowie ein Fall aus Augsburg gemeldet. In Oberfranken gab es einen Fall im Landkreis Hof und in Unterfranken zwei weitere Fälle in Würzburg.

Update vom 7. März, 13.55 Uhr: Das bayerische Gesundheitsministerium verschärft die Regeln an Schulen und Kindergärten. Grund ist die starke Verbreitung des Sars-CoV-2 in Bayern und die geografische Nähe zu Südtirol. Um das Virus weiter einzudämmen, dürfen laut einer sogenannten Allgemeinverfügung Schüler und Kindergartenkinder nach einer Rückkehr aus Risikogebieten - wie zum Beispiel Südtirol - ab sofort für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise in eine entsprechende Betreuungseinrichtung. Dies teilte das Ministerium am Samstag mit.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums betonte, dass nach Abwägung aller Umstände eine solche allgemeingültige Anordnung erforderlich sei, um die Verbreitung von Sars-CoV-2 in Schulen und bei der Kinderbetreuung zu unterbinden. „Die Anordnung ist nicht befristet.“ Bei einer neuen Risikoeinschätzung werde die Verfügung gegebenenfalls aufgehoben.

Coronavirus in Bayern: Krankheit in einer Schule diagnostiziert - Gymnasium geschlossen

Update vom 6. März, 18.42 Uhr: Um Versorgungsengpässen infolge der Coronavirus-Epidemie vorzubeugen, lockert Bayern das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen. Die Regelung gelte ab sofort bis zum 30. Mai für Lkw ab 7,5 Tonnen und nur für bestimmte Transporte, erläuterte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag.

Hintergrund sei, dass wegen der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Virus Sars-CoV-2 verstärkt haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel gekauft werden. Mit der Lockerung „wollen wir sicherstellen, dass die Geschäfte auch durch Warentransporte an Sonn- und Feiertagen bestmöglich beliefert werden können“, sagte Herrmann.

Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Es gilt von 0.00 bis 22.00 Uhr für eine Vielzahl von Transportgütern.

In Deutschland ist Bayern neben der Coronavirus-Hochburg NRW am stärksten betroffen. Das ist die aktuelle Lage in Oberbayern*.

Coronavirus in Bayern: Zahl der infizierten Personen steigt weiter an 

Update von 18.04 Uhr: Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Freitag 29 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 mitgeteilt. Mit elf neuen Fällen in München, je drei aus den Landkreisen Ebersberg und Freising sowie einem aus dem Landkreis Miesbach wurden die meisten Neuinfektionen aus Oberbayern gemeldet. In Mittelfranken wurden fünf neue Fälle bestätigt, darunter vier in Nürnberg; in Unterfranken gab es drei Fälle (alle Würzburg), wie ein Sprecher mitteilte. Zudem gab es zwei positive Tests auf Sars-CoV-2 in Schwaben und einen in Niederbayern.

Seit dem 26. Februar gab es somit 102 neue Fälle im Freistaat. Bislang sind in Bayern damit mindestens 116 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen, gelten als auskuriert und sind wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden.

Update von 15.08 Uhr: Während in Italien bereits Fußballspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, sollen in Deutschland noch keine sogenannte Geisterspiele geplant sein. Doch wie groß ist die Ansteckungsgefahr in den Stadien und wie können sich Fans vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen?

Update von 14.50 Uhr: Der Krisenstab zum neuartigen Coronavirus in Bayern empfiehlt, dass Schulen erst dann geschlossen werden, wenn dort ein bestätigter Fall mit Sars-CoV-2 aufgetreten ist. Wenn dagegen nur ein begründeter Verdachtsfall vorliege, solle die Klasse des betroffenen Schülers zu Hause bleiben, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in München mit. Die Dauer der Maßnahme sei vom konkreten Einzelfall abhängig.

Update von 12.39 Uhr: Ein Bürgermeisterkandidat im Landkreis Augsburg hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er befindet sich mitten im Wahlkampf - und hat zahlreiche Hände geschüttelt. (Merkur.de*)

Coronavirus in Bayern: Zahlreiche Schulen bleiben geschlossen

Update von 7.47 Uhr: Die Stadt Nürnberg will auf Nummer sicher gehen und schließt deshalb am heutigen Freitag zwei Schulen in der Stadt. Zwei Schüler wurden am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet. Sie haben sich, wie nordbayern.de berichtet, wohl bei ihrer Mutter, einer Reiserückkehrerin aus dem Piemont, angesteckt. In Nürnberg werden deshalb das Labenwolf-Gymnasium und die Grundschule St. Johannis geschlossen. 

Auch in Erlangen bleibt das Christian-Ernst-Gymnasium heute geschlossen. Zwei Kinder hatten das Gymnasium einen Tag lang besucht, dann wurde bei ihnen das Coronavirus festgestellt. Die Staatliche Realschule Herzogenaurach bleibt am Freitag ebenfalls vorsorglich geschlossen. Bei einer Schülerin bestehe der starke Verdacht auf eine Infizierung mit dem Coronavirus. Alle Informationen zu Schulausfällen finden Sie hier.

Erstmals aufgetreten war das Coronavirus bei der Firma Webasto im bayerischen Stockdorf - der Firmen-Chef hat jetzt im ZDF bei Markus Lanz über die Zeit gesprochen

Update vom 6. März, 7.37 Uhr: Das Coronavirus breitet sich auch in München aus. Mehrere Kitas und Schulen bleiben geschlossen. Auch ein tz-Redakteur ist betroffen.*

Coronavirus-Aufregung erreicht Fußball-Bezirksligisten

Update von 15.15 Uhr: Die Coronavirus-Aufregung hat auch den Fußball-Bezirksligisten VfB Forstinning erreicht. Der Klub reiste ins Trainingslager in die Türkei - ohne den italienischen Spieler Alessandro Luzzi. Ihm wurde die Einreise verweigert. Grund ist seine italienische Staatsbürgerschaft, wie Fußball Vorort* berichtet.

Update von 15.01 Uhr: Erstmals gibt es Coronavirus-Fälle in allen bayerischen Regierungsbezirken. Am Donnerstag wurde unter anderen auch ein Fall im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach gemeldet. Damit wurden allein an diesem Tag im Freistaat zwei Dutzend neue Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 bestätigt. Binnen einer Woche gab es somit 66 Fälle, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag in München mitteilte.

Lesen Sie auch: Wegen des Coronavirus hat nun auch der Flughafen München drastische Maßnahmen ergriffen und tausende Flüge gestrichen. Einige Länder sind besonders betroffen. 

Neben dem Fall aus der Oberpfalz wurden zuletzt drei Fälle aus dem mittelfränkischen Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim gemeldet sowie je ein Fall aus Nürnberg und dem Landkreis Roth. Darüber hinaus wurden aus den oberbayerischen Landkreisen München und Weilheim-Schongau und dem schwäbischen Landkreis Oberallgäu bestätigt. Ferner wurden drei weitere Fälle aus dem oberbayerischen Landkreis Freising gemeldet.

Lesen Sie auch: Wegen eines mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeiters musste eine Firma in Starnberg nun schließen. Pikant: Der Mann war vor Kurzem als Betreuer mit Jugendfußballern aus Starnberg in Italien.

Coronavirus in Bayern: Zwölf neue Fälle

Update von 11.15 Uhr: In Bayern gibt es zwölf neue Coronavirus-Fälle. Damit wurden innerhalb einer Woche 54 Fälle des neuartigen Virus Sars-CoV-2 im Freistaat bestätigt, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag in München mitteilte. Vier Infektionen wurden aus München gemeldet, zwei aus dem Landkreis Miesbach*, zwei aus dem Landkreis Neu-Ulm sowie ein Fall aus dem Landkreis Aichach-Friedberg. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt hat sich eine Person mit dem Virus infiziert, in Würzburg gibt es zwei Fälle.

Bislang sind in Bayern damit insgesamt 68 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. 14 Patienten, die zuerst im Freistaat positiv auf das Virus getestet worden waren, gelten wieder als genesen und wurden aus den Krankenhäusern entlassen.

Coronavirus in Bayern: Schulen werden geschlossen

Update vom 5. März, 7.46 Uhr: In Würzburg und Unterhaching* sind in der Nacht zum Donnerstag drei weitere Fälle des Coronavirus bestätigt worden. Schulen wurden deshalb zunächst geschlossen.

In Unterhaching sei ein Kind, das das Lise-Meitner-Gymnasium besuche, nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert, teilte das Landratsamt München mit. Das Gesundheitsamt und die Schulleitung hätten daher entschieden, die Schule am Donnerstag und Freitag zu schließen. Alle Schülerinnen und Schüler sollten demnach zu Hause bleiben.

Auch in Würzburg wurden zwei junge Erwachsene der Leonhard Frank-Schule positiv auf das Coronavirus getestet. Der Unterricht falle nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Regierung Unterfranken am Donnerstag aus, teilte die Stadt Würzburg mit. Ob es sich bei beiden um Schüler oder Lehrer handelt war zunächst unklar.

Update von 17.51 Uhr: Im Landkreis Erding gibt es den ersten Corona-Infizierten. Es handelt sich um einen Mann aus Dorfen. Auch seine Frau zeigt Symptome. 

Update von 16.42 Uhr: Zahlreiche Großveranstaltungen mussten bereits wegen des Coronavirus und der Ansteckungsgefahr abgesagt werden - auch in Bayern und in München.

Die Landeshauptstadt und die Allianz Arena sind eigentlich als ein Spielort für die paneuropäische Fußball-EM 2020 vorgesehen. 

Doch: Kann die Europameisterschaft mit drei Vorrundenspielen und einen EM-Viertelfinale in München wegen des Coronavirus überhaupt ausgetragen werden?

Die Stadt hat sich nun in Person von Sportreferentin Beatrix Zurek dazu geäußert (siehe Link). Coronavirus-Verdacht gibt es aktuell auch bei Wetter-Experte Kachelmann. Er ist unter Quarantäne.

Coronavirus in Passau: Außenstelle von Jobcenter muss geschlossen werden

Update von 16.24 Uhr: Beim ersten Coronavirus-Patienten im Landkreis Passau handelt es sich um einen Mitarbeiter des Jobcenters Passau Land in Vilshofen. 

Die Außenstelle des Jobcenters Passau Land bleibt voraussichtlich bis zum 11. März geschlossen, wie die Passauer Neue Presse berichtet. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt. Alle Kontaktpersonen sind identifiziert und werden vom Gesundheitsamt getestet“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Rosenheimer Starkbierfest wird vorerst nicht wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Nach Einschätzung des städtischen Ordnungsamts als Infektionsschutzbehörde gebe es bisher keine rechtliche Handhabe für eine Absage, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Voraussetzung dafür wäre eine fachliche Stellungnahme des staatlichen Gesundheitsamts Rosenheim, die eine solche Absage aus Gründen des Infektionsschutzes für unabweisbar notwendig erklärt. „Ein derartiges zwingendes Erfordernis hat das Gesundheitsamt Rosenheim gegenüber der Stadt bisher nicht erklärt“, sagte Ordungsdezernent Herbert Hoch. Das staatliche Gesundheitsamt Rosenheim hatte der Stadt die Absage des Starkbierfests empfohlen. Die Stadt Rosenheim werde die Entwicklung der Situation weiter beobachten, hieß es weiter. Das Rosenheimer Starkbierfest ist aber nur eine von zahlreichen Großveranstaltungen, die wegen des Coronavirus mittlerweile abgesagt wurden. Auch viele Messen sind betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen der Lungenerkrankung werden massiv sein. Einige Verbände und Experten machten bereits düstere Prognosen

Coronavirus in Bayern: uvex mit besonderer Maßnahme

Update von 16.17 Uhr: Der Brillen- und Sicherheitstechnik-Hersteller uvex gibt seine noch vorrätigen Atemschutzmasken im Kampf gegen das Coronavirus nur noch an Krankenhäuser und Arztpraxen ab. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch am Firmensitz im fränkischen Fürth mit. Nach Angaben eines Sprechers stehen derzeit noch mehrere Zehntausend der Masken der Schutzklassen FFP2 und FFP3 zur Verfügung.

„Gerade in den letzten Tagen haben das Bundesgesundheitsministerium und zahlreiche Praxisärzte das Fehlen von geeigneter Schutzausrüstung im medizinischen Bereich bemängelt und auf die dadurch entstehenden Gefahren hingewiesen“, sagte Martin Leusmann, Geschäftsführer der uvex safety group. „Wir haben daher beschlossen, die noch zur Verfügung stehenden Bestände ausschließlich an medizinisches Personal abzugeben.“

Normalerweise beliefert uvex mit den in China hergestellten Masken die Industrie, wo sie zum Schutz etwa vor Staub und Flüssigkeiten im Arbeitsschutz eingesetzt werden. Derzeit sei die Belieferung aus China abgebrochen, sagte der Firmensprecher. Die Produktion sei jedoch wieder angelaufen.

Die Nachfrage nach Atemschutzmasken sei aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in den vergangenen Wochen enorm gestiegen und übertreffe weit die Lagermengen. uvex bediene seit einigen Wochen ohnehin nur noch langjährige Kunden und habe bereits viele Anfragen absagen müssen.

Coronavirus in Bayern: 20 Neu-Infektionen nachgewiesen

Update von 16.01 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in Bayern ist am Mittwoch deutlich gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde das Virus bei 20 Menschen nachgewiesen. Damit sind in Bayern insgesamt 56 Patienten positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, seit vergangenem Donnerstag waren es 42 neue Fälle. 

Nachdem in Bayern etwa die Handwerksmesse wegen der Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt worden war, haben andere Großveranstalter die Lage im Blick. Wirt Christian Schottenhamel etwa ging davon aus, dass das anstehende Paulaner Starkbierfest auf dem Nockherberg in München stattfinden wird.

Coronavirus in Bayern: Volksfeste sollen stattfinden

Auch die großen Volksfeste sollen stattfinden. „Wir lassen uns von der Hysterie jetzt nicht anstecken“, sagte der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbands, Lorenz Kalb. Das Nürnberger Volksfest soll wie geplant am 11. April starten. Während der 16 Tage erwarten die Veranstalter 1,5 bis 2 Millionen Besucher.

Auch der Schwäbische Schaustellerverband sieht zurzeit keinen Grund, den Augsburger Plärrer vom 12. bis 26. April abzusagen. „Im Moment läuft alles nach Plan“, sagte der Vorsitzende Josef Diebold. Zu dem Frühlingsfest werden nach Angaben der Veranstalter voraussichtlich rund 500 000 Besucher aus der Region kommen.

Ähnlich sieht es beim Frühlingsfest in München aus, bei dem sich ab 24. April die Karussells auf der Theresienwiese drehen werden. „Grundsätzlich finden große Verstaltungen statt, außer es gibt eine besondere Risikobewertung“, sagte Stadtsprecher Stefan Hauf. Bevor die Stadt eine endgültige Entscheidung trifft, will sie die Bewertung des bayerischen Gesundheitsministeriums zum Umgang mit Großveranstaltungen abwarten.

Als Reaktion auf den Corona-Ausbruch wollen die Schausteller in Nürnberg die Hygiene auf dem Festgelände erhöhen: So soll vor jedem Geschäft ein Spender mit Desinfektionsmittel stehen. Der Verband ist nach Angaben von Kalb gerade dabei, 200 davon zu organisieren.

Neue Fälle in Bayern: Coronavirus breitet sich weiter aus

Update von 15.49 Uhr: Die bayerischen Gesundheitsbehörden haben fünf weitere Fälle des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 bestätigt. Die Infektionen seien in den Landkreisen Lindau am Bodensee, Augsburg, Erding und Passau sowie in Nürnberg gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Mögliche Kontaktpersonen sowie Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen würden ermittelt. Damit meldete das Ministerium bereits zum dritten Mal innerhalb eines Tages neue Fälle im Freistaat.

Update von 15.32 Uhr: Am Mittwoch bestätigte die Stadt Nürnberg zwei weitere positive Testergebnisse auf das Coronavirus, wie nordbayern.de berichtet. Bei den Infizierten handelt es sich um Reiserückkehrer. Ein Mann kam aus Südtirol zurück, eine Frau aus der italienischen Region Piemont. Sie steht zusammen mit ihrem Mann und den beiden Kindern unter häuslicher Quarantäne.

Coronavirus: Impfstoff möglicherweise erst im nächsten Jahr

Update von 15.16 Uhr: Ein Impfstoff gegen das Coronavirus könnte nach Experteneinschätzung im nächsten Jahr um diese Zeit vorliegen. „Es ist auf jeden Fall möglich, einen Impfstoff zu entwickeln, aber er muss die verschiedenen Stadien der klinischen Entwicklung durchlaufen“, sagte der Virologe am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Nikolaus Ackermann, am Mittwoch in Oberschleißheim.

Anders als bei der Influenza müsse der Impfstoff vollkommen neu entwickelt werden. Nötig seien sämtliche Schritte vom Tierversuch über die Anwendung bei Einzelpersonen bis zu größeren Patientengruppen. Damit dauere die Entwicklung bis zur Zulassung ungefähr ein Jahr. Man kenne das Coronavirus grundsätzlich seit den 1960er Jahren, es gebe mindestens zwei harmlose Arten. Die Sars-Epidemie 2003 und 2004 - verursacht ebenfalls von einem solchen Virus - sei begrenzt und kurzfristig gewesen.

An der Entwicklung einer Impfung forschten derzeit universitäre Einrichtungen gemeinsam mit der Pharmaindustrie, sagte der Leiter des humanvirologischen Labors am LGL. Am LGL selbst wird nicht an einem Impfstoff gearbeitet.

Wie nun bekannt wurde, hat eine Arztpraxis im Landkreis Passau geschlossen. „Aufgrund einer nachgewiesenen Coronaviruserkrankung eines Patienten auf Weisung des Gesundheitsamtes - aus Sicherheitsgründen - geschlossen“ ist auf einem Schild an der Tür zu lesen.

Coronavirus in Bayern: Hunderte Personen in Quarantäne

Update von 14.19 Uhr: In Bayern sind derzeit Hunderte Menschen als Kontaktpersonen von Corona-Patienten in häuslicher Quarantäne. Eine genaue Zahl könne derzeit nicht genannt werden, sagte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, am Mittwoch in Oberschleißheim. Denn die Fälle „purzeln“ - seit vergangenem Donnerstag gab es 37 neue Fälle. Offen blieb, wie viele der Infizierten nicht stationär im Krankenhaus, sondern zu Hause sind.

Derzeit können in Bayern täglich rund 2500 Menschen auf das Coronavirus getestet werden. Die Testkapazität werde voraussichtlich weiter ausgebaut, sagte Zapf. Allein 160 Tests täglich sind am LGL möglich. Dort arbeite man „am Anschlag“.

Die genaue Nachverfolgung der Ansteckungswege und der Kontaktpersonen von Corona-Patienten habe in Bayern die Ausbreitung erfolgreich verlangsamt. Im Fall des Autozulieferers Webasto in Stockdorf sei es unter anderem mit Quarantänemaßnahmen gelungen, die Infektionskette bei der Firma ganz abzubrechen, sagte Zapf. Dort war der bundesweit erste Corona-Fall festgestellt worden. Eine chinesische Kollegin hatte den Mann im Januar bei einem Arbeitsbesuch angesteckt. Insgesamt gab es im Zusammenhang mit Webasto 14 Corona-Patienten, die aber alle wieder gesund sind.

Coronavirus in Bayern: Neue Fälle im Freistaat

Update von 12.52 Uhr: In Bayern gibt es vier weitere bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Dazu zählen zwei neue aus dem Landkreis München sowie jeweils ein Fall aus der Stadt Nürnberg und dem Landkreis Freising, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München am Mittwoch mitteilte. Am Mittwochvormittag hatte das Ministerium schon elf neue Corona-Fälle bekanntgegeben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat unterdessen eine Regierungserklärung zur Coronavirus-Entwicklung bezogen auf ganz Deutschland abgegeben. Und er hatte keine guten Nachrichten

Update von 11.51 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat das Rosenheimer Gesundheitsamt der Stadt zur Absage des Starkbierfests geraten. Es gebe eine Empfehlung für die Stadt, die Entscheidung bleibe aber dem städtischen Ordnungsamt vorbehalten, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Rosenheim. Das Starkbierfest sollte am Freitag beginnen.

Coronavirus in Bayern: Elf neue Fälle bestätigt

Erstmeldung vom 4. März, 11.33 Uhr

Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter. In Bayern gibt es elf neue bestätigte Fälle. 

Coronavirus in Bayern: Elf neue Fälle im Freistaat

Erstmals wurde je ein Fall in den Landkreisen Lindau und Augsburg nachgewiesen, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München am Mittwoch mitteilte. Dazu kommt sechs neue Fälle aus dem Landkreis Freising*, zwei neue aus dem Landkreis München* und ein neuer aus dem Landkreis Ostallgäu.

Bei dem Infizierten aus Lindau handelt es sich um einen Familienvater, dessen Kontaktpersonen vorsorglich unter häusliche Quarantäne gestellt worden seien. Davon betroffen seien unter anderem 59 Schülerinnen und Schüler aus zwei Lindauer Schulen.

Coronavirus in Bayern: Neuer Verdachtsfall in Passau

Bislang sind in Bayern insgesamt 47 Patienten positiv getestet. Bei 14 Personen ist die Erkrankung bereits auskuriert. In Passau gibt es aktuell einen neuen Verdachtsfall. Ein Mitarbeiter der ZF hat sich womöglich mit dem Virus angesteckt, wie Pressesprecher Gernot Hein der PNP auf Nachfrage bestätigte.

Der Mitarbeiter sei in der Kundendienst-Abteilung beschäftigt. Seine Frau hatte Kontakt mit dem Coronavirus-Patienten aus Vilshofen. Als beide am Dienstag Erkältungssymptome gezeigt hatten, verständigte der Mitarbeiter die ZF. Ein Notfallteam habe noch am Dienstagabend (3. März) beschlossen, die Kundendienst-Abteilung vorsorglich zu schließen, bis das Testergebnis des Mannes vorliegt.

„Die Sicherheit der Mitarbeiter ist uns das Wichtigste. Deswegen haben wir uns zu der Maximallösung entschieden“, erklärt Hein gegenüber der PNP die Schließung. 250 Mitarbeiter bleiben deshalb zunächst zu Hause.

Alle bisherigen Entwicklungen zum Coronavirus in Bayern lesen Sie hier. In Italien ist die Lage nach dem Corona-Ausbruch weiter sehr ernst. Das Robert Koch-Insitut (RKI) hat eine Region nun in ein Risikogebiet eingestuft. 

Auch viele Menschen in Deutschland sind verunsichert, durch die Einhaltung von Hygiene-Regelungen kann sich jeder aktiv schützen. Vor allem Smartphone-Nutzer sollten zum Schutz vor dem Coronavirus darauf achten regelmäßig ihr Smartphone zu reinigen. 

Schweinebraten to go gibt‘s ab sofort beim Anzinger Kirchenwirt. Das bayerische Wirtshaus hat einen Drive-in-Schalter eingerichtet - als Antwort auf das Coronavirus*.  Über die aktuelle Lage im Land sprach am Samstag auch Angela Merkel - in einem deutlichen Appell an die Bevölkerung.

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kam/dpa

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