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Coronavirus in Bayern: Junge ruft weinend Polizei - Beamte helfen auf ungewöhnliche Weise

„Manchmal braucht die Seele einfach ...“

Corona in Bayern: Einsamer Junge ruft weinend die Polizei - Beamte helfen auf ungewöhnliche Weise

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In Bayern herrscht aufgrund des Coronavirus eine Ausgangsbeschränkung. Ein einsamer Junge rief weinend die Polizei. Die Beamten brachten ihn dann sogar zum Lächeln.

  • Das Coronavirus* verbreitet sich weiter - es gibt zahlreiche Infizierte und Tote.
  • Bei all den Negativschlagzeilen gibt es aber auch positive Geschichten - wie die Polizei Ansbach zeigt.
  • Hier finden Sie unseren Wegweiser zur Berichterstattung und die Corona-News aus Bayern. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Bayern als Karte. Derzeit gibt es die folgenden Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen.
  • Oberbayern hält in der Coronavirus-Krise zusammen: Tragen Sie hier Ihr Restaurant oder lokales Unternehmen mit seinem Corona-Service ein. Vom Lieferservice bis Abholdienst bis zur Dienstleistung.

Ansbach - Das Coronavirus beherrscht weiter die Schlagzeilen. Weltweit gibt es immer mehr Infizierte, auch in Deutschland und Bayern gibt es bereits zahlreiche Todesfälle. Doch zwischen all den negativen Nachrichten, gibt es auch positive - und es zeigt sich ein großer Zusammenhalt.

Coronavirus in Bayern: Polizei Mittelfranken berichtet von ungewöhnlichem Einsatz

So geschehen am Mittwoch (25. März) in Ansbach. Darüber berichtet die Polizei Mittelfranken auf ihrer Facebook-Seite unter der Überschrift „Manchmal braucht die Seele einfach etwas #Schokolade!“

Ein elfjähriger Junge rief die Einsatzzentrale an und brach dabei sogar in Tränen aus, wie die Beamten in ihrem Post in dem sozialen Netzwerk berichten. Seine Mutter war nicht zuhause und er fühlte sich plötzlich sehr einsam.

Coronavirus: Polizisten beruhigen Elfjährigen - und helfen auf ungewöhnliche Weise

Der Junge wurde mit einer „freundlichen Kollegin verbunden, die ihn mit großem Herz und viel Feingefühl beruhigen konnte“, so die Polizei weiter. Sogar eine Streife fuhr zu dem Elfjährigen. Sie stellten fest, dass er wohlauf war und konnten ihm auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern - mit einem Nutellabrot.

Kurz darauf kam auch die Mutter des Jungen nach Hause „und somit war für unseren kleinen Mann die Welt wieder in Ordnung“, heißt es. Fazit der Polizei: „#wirbleibenzuhaus ist nicht immer einfach.“

Auch Thomas Müller sorgt in Corona-Zeiten für positive Nachrichten*: Der gebürtige Pähler und FC Bayern München-Star hat rund um seine Heimat Essen an alle Helden des Corona-Alltags spendiert.

Tamara Schwab gehört zur Risikogruppe. Die 26-Jährige hat eine chronische Herzmuskelentzündung und berichtet auf Instagram von ihrer Situation. Für sie sei das Coronavirus kein kleines Virus, „sondern eine Lebensbedrohung“.

Eigentlich plante „Adidas“ im April vorerst keine Miete mehr an die Ladenbesitzer zu zahlen. Comedian Harry G. kontert mit einer starken Aktion.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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