Corona-„Retourkutsche“ für Aprilscherz: es könnt 25-Jährigem viel Ärger bringen
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Corona-„Retourkutsche“ für Aprilscherz: es könnte 25-Jährigem viel Ärger bringen (Symbolbild)

Die Polizei ermittelt

Corona-„Retourkutsche“ für Aprilscherz: Mann lässt sich etwas Besonderes einfallen - es könnte ihm viel Ärger bringen

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Zwei Frauen schickten wohl einen 25-Jährigen in den April. Der „rächte“ sich mit einer besonderen Corona-Aktion. Jetzt könnte ihm einiger Ärger drohen.

  • Zwei Frauen legten einen 25-Jährigen wohl mit einem Aprilscherz herein.
  • Der Mann ließ sich als Retourkutsche etwas Besonderes einfallen.
  • Seine Corona*-Aktion könnte ihm nun einigen Ärger einbringen.

Mehring - Zwei Frauen hatten wohl kürzlich einen 25-Jährigen mit einem Aprilscherz hereingelegt. Der junge Mann ließ sich laut Polizei nun „als ‚Retourkutsche‘ etwas ganz Besonderes einfallen“. Das wird ihm jedoch möglicherweise einigen Ärger einbringen.

Retourkutsche für Aprilscherz: Mann verschickt Corona-Bußgeldbescheid

Der 25-Jährige schickte seiner Bekannten einen täuschend echt aussehenden Bußgeldbescheid wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen. „Eine Gemeinde aus dem Landkreis Altötting forderte die Frau darin zur Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 35 Euro auf, weil sie Anfang April gegen die behördlich verfügten Ausgangsbeschränkungen verstoßen habe“, berichtet die Polizei.

Nach Corona-Retourkutsche: Frau zeigt Vorfall bei Polizei an

Die 23-Jährige und ihre Bekannte nahmen den Brief ernst und vermuteten eine neue Betrugsmasche. Sie zeigten den Vorfall bei der Polizei in Burghausen an. Gleichzeitig machte der Fall auch in den sozialen Medien bereits die Runde. Wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung übernahm die Polizei die Ermittlungen.

„Schnell konnten die Beamten aber den Absender und die tatsächlichen Hintergründe des Schreibens herausfinden. Der 25-Jährige, der inzwischen bereits sein Tun bedauert, handelte sich Anzeigen wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung ein und muss nun auf die Milde der Justiz hoffen“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Auch ein Vater aus dem Raum München wollte seine Kinder in den April schicken - und verärgerte damit sogar Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut

„Als ‚Retourkutsche‘ für einen Aprilscherz schickte ein 25-Jähriger einer Bekannten einen täuschend echt aussehenden Bußgeldbescheid wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen zu. Die Empfängerin des Schreibens meldete das am Freitag, 10. April 2020, der Polizei, wo gegen den Mann Anzeigen aufgenommen und der Staatsanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt werden.

Zwei Frauen hatten wohl kürzlich einen 25-Jährigen, der im Landkreis Rottal-Inn wohnt, mit einem Aprilscherz hereingelegt. Der junge Mann ließ sich nun als „Retourkutsche“ etwas ganz Besonderes einfallen - was ihm möglicherweise einigen Ärger einbringen wird. In ihrem Briefkasten fand eine 23-Jährige ein täuschend echt aussehendes amtliches Schreiben. Eine Gemeinde aus dem Landkreis Altötting forderte die Frau darin zur Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 35 Euro auf, weil sie Anfang April gegen die behördlich verfügten Ausgangsbeschränkungen verstoßen habe.

Die 23-Jährige und eine Bekannte nahmen das Schreiben ernst, vermuteten eine neue Betrugsmasche und zeigten die Sache bei der Polizei in Burghausen an. Gleichzeitig zog der Fall auch in den sozialen Medien bereits Kreise. Wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung übernahm die Polizei die Ermittlungen. Schnell konnten die Beamten aber den Absender und die tatsächlichen Hintergründe des Schreibens herausfinden. Der 25-Jährige, der inzwischen bereits sein Tun bedauert, handelte sich Anzeigen wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung ein und muss nun auf die Milde der Justiz hoffen.“

Alle Informationen zum Coronavirus in Bayern lesen Sie in unserem News-Ticker.

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