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Trotz Corona-Pandemie: Erneuter Ansturm von Ausflüglern? Polizei wird jetzt deutlich

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Von: Katarina Amtmann

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Droht am Feiertag erneut ein Besucheransturm in Bayerns Ausflugsregionen? Trotz Corona-Lockdown zieht es viele Menschen dorthin. Die Gebiete wappnen sich.

München - Die besonders beliebten Ausflugsregionen in Bayern wappnen sich mit Blick auf den Feiertag am Mittwoch (6. Januar) und das Wochenende für den Fall eines weiteren Besucheransturms. Die Polizeipräsidien Oberbayern Süd, Niederbayern und Schwaben Süd/West kündigten am Dienstag verstärkte Kontrollen an. Im Nationalpark Bayerischer Wald achten auch die Ranger auf die Einhaltung der Regeln.

Corona/Bayern: Ausflugsregionen wappnen sich für Ansturm - „Wo viele Besucher hinfahren, werden auch wir sein“

Ein Skigebiet in Bayern
Bayerns Erholungsgebiete erleben trotz Corona-Lockdown einen Besucheranstrum (Archivbild) © Annette Reuther/dpa/dpa-Bildfunk

„Wo viele Besucher hinfahren, werden wir auch sein“, sagte ein Sprecher der Polizei in Rosenheim. Als Beispiele nannte er Garmisch-Partenkirchen sowie Eibsee, Spitzingsee und Walchensee. Franz Schnitzenbaumer (CSU), Bürgermeister von Schliersee, sagte dem Münchner Merkur* eine von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) vorgeschlagene Einschränkung des Bewegungsradius‘ auf 15 Kilometer rund um den Wohnort „wäre wirklich angebracht, wenn man sieht, was hier los ist“.

Beim heutigen Corona*-Gipfel von Kanzlerin* Angela Merkel mit den Länderchefs zum weiteren Vorgehen steht genau das zur Debatte. Offenbar soll in Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz* von über 200 der Bewegungsradius der Bürger auf 15 Kilometer eingeschränkt werden. Außerdem soll der Lockdown* offenbar bis Ende Januar verlängert werden.

Corona/Bayern: Erneut Ausflügler-Ansturm? „Es müssen nicht immer ...“

Eine Sprecherin des Tourismusamtes in Grafenau im Bayerischen Wald sagte, es gebe zahlreiche geräumte Winterwanderwege in der Region, die gut genutzt werden könnten. „Es müssen nicht immer unsere Hausberge Lusen, Rachel und Dreisessel sein.“

Trotz Lockdown strömten Touristen in letzter Zeit in die Berge. Ein Virologe betont nun: Hält man Abstand, ist das Ansteckungsrisiko bei solchen Ausflügen gering. (kam/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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