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Ein Mann ist gestorben, kurz zuvor wurde er gegen Corona geimpft.

Natürliche Todesursache nicht ausgeschlossen

Nach Corona-Impfung in Bayern: Mann (74) tot in Auto gefunden - Obduktion soll Klarheit schaffen

  • Lucas Sauter-Orengo
    vonLucas Sauter-Orengo
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In Bayern wurde ein 74-Jähriger tot in seinem Auto gefunden. Er wurde davor gegen das Coronavirus geimpft. Ob ein Zusammenhang besteht, soll eine Obduktion zeigen.

Dingolfing - Tragischer Vorfall bei einem bayerischen Impfzentrum: Wie die Passauer Neue Presse berichtet, ist ein 74-jähriger Mann in Dingolfing tot in seinem Auto aufgefunden worden. Ihm soll zuvor eine Impfung des Herstellers Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus verabreicht worden sein. Das Personal des Impfzentrums habe die sofortige Reanimation eingeleitet, der Mann habe jedoch nicht gerettet werden können. Das teilte ein Sprecher des Landratsamts Dingolfing/Landau mit, berichtet die Zeitung.

Bayern (Dingolfing): Nach Corona-Impfung - Mann tot aufgefunden

Stand Sonntag sei nicht klar, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Tod des Mannes und der verabreichten Impfung bestehe. Dies müsse jetzt eine Obduktion klären. Weiter heißt es, der zuständige Notarzt habe einen natürlichen Tod nicht ausschließen können. Das zur Prüfung von Verdachtsfällen von Impfkomplikationen zuständige Paul-Ehrlich-Institut sowie das Bayerische Gesundheitsministerium wurden informiert, heißt es in dem Bericht.

Corona-Impfung: Mann in Bayern tot aufgefunden - Obduktion soll Klarheit bringen

In Bayern, wo die dritte Corona-Welle weiter rasant läuft, werden seit dieser Woche auch Hausärzte für die Impfungen gegen das Coronavirus eingesetzt. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete auf einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag, 6. April, dass, sollte der Sputnik-V-Impfstoff aus Russland in der EU zugelassen werden, eine bayerische Firma sofort in die Produktion einsteigen werde. Laut Söder geht es um rund 2,5 Millionen Dosen, über die demnächst ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden soll. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schränkte ein: „Voraussetzung ist, dass er zugelassen ist.“

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