Jugendliche sind von hinten etwas unscharf zu sehen
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Schüler aus Düsseldorf nach Klassenfahrt in Bayern positiv auf Corona getestet (Symbolfoto).

Schock nach der Reise

Trotz Corona-Lage im Chiemgau: Düsseldorfer Schüler machen Klassenfahrt - 20 infizieren sich unterwegs

  • Martina Lippl
    vonMartina Lippl
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Corona-Schock nach der Klassenfahrt: 20 Schüler aus Düsseldorf sind bei ihrer Rückkehr aus Bayern positiv auf Covid-19 getestet worden.

  • In Bayern sind Klassenfahrten derzeit verboten, anders als in Nordrhein-Westfalen.
  • Schüler aus Düsseldorf (NRW) haben vier Tage in Bayern verbracht.
  • Nach der Klassenfahrt folgt jetzt der Corona*-Schock.

Update vom 3. September, 13.10 Uhr: 20 Schüler aus Düsseldorf sind nach einer Klassenfahrt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie waren vier Tage in Aschau im Chiemgau. Alle haben milde Krankheitsverläufe, wie RTL aus dem Umfeld erfahren hat. Die drei Betreuungslehrer und der Sozialarbeiter, die die Schüler betreut haben, sind nicht infiziert.

Trotz angespannter Corona-Lage im Chiemgau: Düsseldorfer Schüler machen Klassenfahrt - 20 infizieren sich

Erstmeldung vom 3. September, 7.09 Uhr: Aschau - Was für eine Reise! Nach einer Klassenfahrt sind 20 Schüler aus Düsseldorf positiv auf Corona getestet worden, berichtet WDR.de. Die Schüler waren demnach vier Tage in Aschau im Chiemgau in Bayern. Zuerst habe nur ein Schüler Symptome* gezeigt, doch dann zeigte sich das ganze Ausmaß. Bei der Reise nach Bayern sollen insgesamt 55 Schüler aus der 10. Klasse und vier Lehrer dabei gewesen sein.

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Nach Klassenfahrt in Bayern: Schüler aus Düsseldorf positiv auf Corona getestet

Nach und nach seien die Schüler und Schülerinnen auf das Coronavirus getestet worden. Das Ergebnis: Bei 20 Schüler sei der Corona-Test* positiv gewesen. Die betroffenen Schüler und anderen Kontaktpersonen sind seitdem in Quarantäne. Die Schüler hatten nach der Klassenfahrt die Schule nicht mehr besucht, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Auch der Busfahrer befindet sich in Quarantäne, wie ovb-online.de berichtet. Demnach wurde ein Hotel in Aschau nach mehreren Corona-Fällen* vergangene Woche geschlossen. Der Bürgermeister übte Kritik an der Informationspolitik des Gesundheitsamtes. Von den Corona-Infektionen habe er nur durch die Medien erfahren. Ein Sprecher des Landratsamtes wies die Vorwürfe zurück. Das es sich um ein begrenztes Infektionsgeschehen gehandelt habe.

Klassenfahrten sind in Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zu Bayern erlaubt - solange diese innerhalb Deutschlands stattfinden und dabei die Hygienevorschriften befolgt werden. Schüler sollen während der Fahrt im Reisebus Masken tragen.

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Coronavirus in Bayern: In Aschau im Chiemgau war der Schwellenwert aktuell überschritten

In Bayern ist die Corona-Lage in einigen Regionen angespannt. Einige Orte überschreiten den Corona-Frühwarnwert. In Aschau im Chiemgau wird der Schwellwert aktuell nicht überschritten. Kritisch wird es, wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei mehr als 35 liegt. (ml) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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