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Neue Corona-Regeln in Bayern! Mehr Freiheit für Veranstalter - unter mehreren Bedingungen

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Von: Tanja Kipke

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Das bayerische Kabinett beschloss neue Corona-Regelungen in einer Sitzung am Montag. Für Veranstaltungen gelten ab Mittwoch zahlreiche Lockerungen.

Update vom 4. Oktober, 17.55 Uhr: Die bayerische Staatsregierung hat weitere Lockerungen für Veranstaltungen beschlossen - greifen können sie allerdings nur, wenn die Veranstalter die 2G- oder auch die 3G+-Regel (Geimpft, Genesen, PCR-Getestet) anwenden. Dann können Maskenpflicht, Obergrenzen bei der Personenzahl, Alkoholverbot und das Mindestabstandsgebot fallen.

Die Regelungen gelten von diesem Mittwoch an und können etwa bei Kulturveranstaltungen, Sportereignissen, Kongressen, in Bibliotheken und Musikschulen angewandt werden. Sie seien allerdings rein freiwillig für die Veranstalter. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) verwies zugleich auf hohe Bußgelder bei mangelnden Kontrollen oder nicht erfüllten Vorgaben.

Neue Corona-Lockerungen: Die Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung zum Nachlesen

Update, 17.45 Uhr: Wichtig sei, dass die Veranstalter freiwillig auf 3G+ oder 2G umstellen können. Die Pressekonferenz ist damit beendet.

Update, 17.43 Uhr: Auch das Alkoholverbot bei Veranstaltungen könne mit der „3G+-Regel“ oder einer „2G-Regel“ fallen, so Herrmann. „Der sicherste Weg ist mit Sicherheit 2G - dazu wollen wir aber niemanden zwingen.“ Das Verbot für laute Musik und Tanz in der Gastronomie kann ebenfalls fallen, wenn dort 3G+ oder 2G angewendet wird.

Herrmann kündigte aber auch Kontrollen und Bußgelder bei Verstößen an. Es dürfe kein „Schindluder“ mit den neuen Möglichkeiten getrieben werden. Bei Missbrauch werde es hohe Bußgelder geben.

Corona in Bayern: Herrmann kündigt neue Lockerungen für Veranstaltungen an

Update, 17.37 Uhr: Nun kommt der Staatsminister zu den neuen Beschlüssen. Er erwähnt nochmal die beschlossenen Lockerungen von letzter Woche. In dieser Woche wolle man weitere Erleichterungen für Veranstaltungen einführen, so Herrmann. Dafür werde - wie auch bei den Diskotheken - die 3G-Regel „plus“ gelten. Also Geimpfte, Genesene oder durch einen PCR-Text Getestete. Auch eine 2G-Regel sei bei Veranstaltungen ab sofort möglich. Dadurch könne dann auch die Maskenpflicht und die Personenbeschränkungen fallen. Allerdings sei dies nur mit strengen Kontrollen möglich.

Update, 17.36 Uhr: Die Inzidenz bei den Ungeimpften und Geimpften liege weiterhin weit auseinander. Bei fast 200 liegt sie bei den Ungeimpften und bei den Geimpften nur bei 18. Herrmann appelliert an dieser Stelle noch einmal, sich impfen zu lassen. „Es ist ein Akt der Solidarität“. Nur durch die Impfung sei man vor einer schweren Erkrankung geschützt.

Update, 17.32 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Herrmann erklärt, man habe sich im Schwerpunkt mit der Corona-Lage beschäftigt. Es seien auch Entscheidungen getroffen worden, so Herrmann. Man könne derzeit sagen, dass das Infektionsgeschehen stabil ist. „Es steigt nicht besorgniserregend, aber es sinkt auch nicht“, sagt Herrmann. Leicht sei die Inzidenz im Vergleich zur letzten Woche in Bayern angestiegen. Auch die Krankenhaus-Ampel stehe weiterhin „vollends“ auf grün.

Update vom 4. Oktober, 17.26 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung. Florian Herrmann wird über die Ergebnisse informieren.

München - Nach einer Kabinettssitzung am Donnerstag (30. September) gab Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Lockerungen für den Freistaat bekannt. Zum einen bestätigte er, dass die Clubs und Diskotheken in Bayern ab Oktober wieder öffnen dürfen. Das erste Party-Wochenende verlief weitestgehend ruhig.

Corona-Vorkehrungen in Bayern: Kabinett befasst sich mit Folgen der Pandemie

Zudem müssen Schüler und Lehrer seit heute (4. Oktober) keine Maske mehr im Unterricht tragen. Die Meinungen zur Aufhebung dieser Regelung gehen weit auseinander. Seit Tagen streiten Experten darüber. Der Realschullehrerverband hält die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht allerdings für den richtigen Schritt. Man müsse jedoch klare Regelungen für die 3-Regel im Schulgebäude finden.

Das bayerische Kabinett tagt heute erneut. Was genau die Minister in der Sitzung besprechen werden, ist vorab nicht bekannt. Das Kabinett werde um 16 Uhr per Video-Schalte tagen und sich mit den Folgen der Corona-Pandemie befassen, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Staatsminister Florian Herrmann (CSU) informiert in einer anschließenden Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratung. Diese können Sie hier ab 17.30 Uhr live mitverfolgen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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