Corona in Bayern

Söder platzt nach Berlin-Treffen der Kragen: Rundumschlag vor Journalisten - Corona-Wert in München steigt

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Markus Söder spricht mit Blick auf die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen von einer besorgniserregenden Entwicklung - und die Stadt München reagiert.

  • Markus Söder* beobachtet die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen mit Sorge.
  • Rosenheim hat am Wochenende den Grenzwert überschritten, mit den Gegenmaßnahmen zeigte sich Bayerns Ministerpräsident aber zufrieden.
  • Söder platzt der Kragen nach Berlin-Treffen. Er holt vor Journalisten zu einem Rundumschlag aus (siehe Update vom 26. August, 21.39 Uhr)
  • Alle Nachrichten zum Coronavirus in Deutschland lesen Sie in unserem Ticker. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen* in Bayern als Karte.

+++ Dieser Ticker ist beendet. +++

Update vom 27. August: Die Corona-Zahlen steigen in ganz Deutschland. Markus Söder fordert ein einheitliches Vorgehen. Der bayerische Ministerpräsident zeigt sich aber auch kompromissbereit. Alle Informationen zu Corona in Bayern und zum Treffen der Länderchefs mit Angela Merkel lesen Sie in unserem neuen Ticker für den Freistaat.

Update vom 26. August, 21.39 Uhr: Die steigende Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 stellt die Politik aktuell vor kritische Herausforderungen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war in Bayern mit einem kostenfreien Testangebot für Reiserückkehrer vorgeprescht. Nicht zuletzt wegen der Frage, wie die Kosten für diese Tests umgesetzt werden sollen, gab es Kritik. Nun ist für Bund und Länder eine Maßnahme im Gespräch, die weitaus teurer werden könnte.

Denn, wer nach einer privaten Reise in ein Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, könnte zu Quarantäne verpflichtet werden. Der Dienstausfall für diese Zeit wird von Arbeitgebern aber nicht finanziert. Auch können Betroffene sich für die präventive Isolation nicht krankschreiben lassen. Einen möglichen Verdienstausfall für Reiserückkehrer könnte nun offenbar die Staatskasse* tragen. Selbst für jene, die sich bewusst und wissentlich für die Reise in ein Risikogebiet entscheiden. Eine Maßnahme, die dem bayerischen Ministerpräsident offenbar bitter aufstößt - und der er sich offenbar nicht so recht anschließen möchte. „Dadurch entstehen ungleich höhere Kosten für den Steuerzahler, ohne die Sicherheit zu verbessern“, so Söder.

Söder platzt der Kragen nach Berlin-Treffen: Rundumschlag vor Journalisten

Update vom 26. August, 15.02 Uhr: Markus Söder ist nach dem Ministerpräsidententreffen im Berliner Kanzleramt vor Journalisten der Kragen geplatzt. Er holte zum Rundumschlag aus und kritisierte diverse Corona-Strategien von Bund und Ländern. Ihm fehle ein einheitliches Vorgehen. Den Plan von Jens Spahn, kostenlose Tests für Reiserückkehrer abzuschaffen, griff der bayerische Ministerpräsident auch nochmals scharf an.

Söder in Berlin: Härtere Strafen für Party-Gänger, Kritik an Test-Strategie

Man könne nicht verpflichtende Tests einführen, „und nach zwei Wochen schaffen wir sie wieder ab“. Es dürfe kein ständiges Hin und Her bei den Teststrategien geben. Söder halte die Tests von Reiserückkehrern für eine gezielte Teststrategie, die auch angesichts der nahenden Herbstferien richtig sei. 

Die Bußgelder müssten angehoben und Verstöße konsequent geahndet werden, forderte Söder am Mittwoch nach der Sitzung des Koalitionsausschusses vom Vorabend in Berlin. Gleichzeitig wieder Fußballspiele mit Fans zuzulassen sei das komplett falsche Signal.

Ferner kritisierte Söder den Umgang mit Risikogebieten. Diese würde zu zögerlich und zu spät benannt. Auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung erreiche bisher nicht die erhoffte Reichweite.

Corona in Bayern: Wichtiger Wert für München steigt weiter an

Eine aktuelle Zahl in München gibt Söder zumindest in seinen ernsten Warnungen recht. Die so wichtige 7-Tage-Inzidenz steigt am Mittwoch für München weiter an. Kurz vor dem Bund-Länder-Treffen mit Kanzlerin Merkel zur Corona-Krise ergreift die Bundesregierung bereits eine Maßnahme.

In Augsburg* erreicht am Mittwoch gar 34,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Die kritische Marke, bei der neue Beschränkungen drohen, liegt bei 35.

Corona in Bayern: Können die Klimasünder Heizpilze die Wirtschaften über den Winter retten?

Update vom 26. August, 09.45 Uhr: Während München ab einem gewissen Corona-Wert automatisch drakonische Maßnahmen für das Nachtleben automatisch einführt (siehe Update von gestern, 14.30 Uhr), diskutieren die Wirte über Herbst-Perspektiven.

Die große Angst: Wenn die Temperaturen deutlich abkühlen, kommt keiner mehr, da sich die Gäste nicht in geschlossene Räume trauen. Gerade dort ist die Ansteckungsgefahr bekanntlich besonders hoch, zudem am Wirtshaustisch die Maskenpflicht ad absurdum geführt wird.

Die Idee:  Heizpilze könnten aus Sicht des Vereins zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur Tausende Gastronomen vor der Pleite retten.

Das Problem: Die Heizstrahler gelten als Klimasünder, die zu viel Energie verbrauchen und CO2-Emissionen verursachen. In Nürnberg sind Heizpilze deshalb verboten, andere Städte wie München haben ihre Nutzung zumindest eingeschränkt.

Update von 16.26 Uhr: Viele der zuletzt in Bayern auf Corona getesteten Menschen haben sich in Deutschland angesteckt. Dies geht aus Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hervor, wie ein Sprecher Dienstag mitteilte. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Demnach haben sich von 1613 Fällen aus den vergangenen vier Wochen, zu denen dem LGL ein Ansteckungsort vorliegt, 1269 Menschen am wahrscheinlichsten in Deutschland angesteckt. In 344 Fällen hat die Ansteckung laut LGL im Ausland stattgefunden. Insgesamt wurden dem LGL in den vergangenen vier Wochen 2611 Fälle gemeldet, doch nicht immer sei die Infektionsquelle bekannt, so der Sprecher.

Aktuell wird über eine Reservierungspflicht bei der Deutschen Bahn diskutiert. Vekehrsminister Andreas Scheuer (CDU) lehnt die neue Bahn-Regel des Geldes wegen ab - FDP-Experte Christian Jung warnt vor „Hygiene-Chaos“. Drohen nun „Corona-Züge“?

Bei steigenden Zahlen: Stadt München reagiert mit drastischen Corona-Maßnahmen

Update von 14.20 Uhr: Auch an sogenannten Corona-Hotspots hat sich der überwiegende Teil der Bevölkerung bisher nicht mit dem Virus infiziert. In Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) hatten 6 Prozent der Erwachsenen Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus und demnach eine Infektion durchgemacht, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) ergab. Die Tests mit 2153 Erwachsenen ergaben somit 2,6-mal mehr Infektionen als bisher bekannt. Der Großteil der Bevölkerung habe damit die Infektion nicht durchgemacht, sagte Studienleiterin Claudia Santos-Hövener.

Die Stadt Rosenheim hatte am Wochenende den Grenzwert von 50 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten, daraufhin wurden neue Maßnahmen erlassen. Wie die Polizei nun mitteilte, werden die Beamten die neu geltenden Beschränkungen ab sofort verstärkt kontrollieren. Dazu wird die Polizeipräsenz an Treffpunkten, "an denen erfahrungsgemäß Menschenansammlungen anzutreffen sind", erhöht. Polizeipräsident Robert Kopp appellierte an die Bevölkerung: „Bei der Minderheit von Uneinsichtigen werden wir einschreiten und die Verstöße konsequent ahnden. Beachten Sie bitte die geltenden Beschränkungen. Jede Infektion mit dem Corona-Virus ist eine zu viel! Zeigen Sie Gemeinschaftssinn und übernehmen Sie damit Verantwortung für sich und andere!“

Stadt München beschließt Alkoholverbot bei steigenden Corona-Zahlen

Aufgrund steigender Infektionszahlen reagiert auch die Stadt München.* Dort wurde ein Alkoholverbot für den öffentlichen Raum bei steigenden Corona-Zahlen beschlossen. Die Regelung soll in Abhängigkeit der Anzahl an Neuinfektionen gelten: Sollte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über einen Zeitraum von sieben Tagen auf 35 steigen, sei der Verkauf von Alkohol ab 21 Uhr verboten, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Zudem sei der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ab 23 Uhr dann nicht mehr erlaubt. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag in der Landeshauptstadt am Montag bei 30,92. Die Zahlen waren zuletzt stetig gestiegen.

Die Entscheidung sei ihnen allen nicht leichtgefallen, teilte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit. „Es geht aber in Zeiten der Pandemie zuallererst um den Schutz der Bevölkerung und darum, noch wesentlich belastendere Maßnahmen möglichst zu vermeiden.“

Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat an die bayerische Regierung einen Brandbrief geschrieben. Die Corona-Maßnahmen bedeuten für die Hüttenwirte massive Einbußen.*

Söder hält Abschaffung von verpflichtenden Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer für einen Fehler

Update von 12.55 Uhr: Eine Abschaffung von verpflichtenden Corona-Tests für Reiserückkehrer wäre nach Ansicht von Markus Söder ein Fehler. „Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen.“ Das sagte Bayerns Ministerpräsident am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Zugleich würden immer mehr Risikogebiete ausgewiesen, auch das zeige, wie groß der Bedarf eigentlich sei.

Sollte der Plan umgesetzt werden, wäre dies aus Söders Sicht ein Rückschlag. „Erst führt man vor zwei Wochen die Tests ein, und jetzt will man sie wieder abschaffen“, erklärte er. Er verwies auch auf die hohe Zahl an positiven Corona-Tests bei den Rückkehrern. Auch eine Abschaffung nach dem Ende der letzten Sommerferien in Baden-Württemberg hält Söder für schwierig. „Dann stehen in einigen Bundesländern bald danach wieder die Herbstferien an.“

Das Argument, perspektivisch seien nicht die entsprechenden Testkapazitäten vorhanden, lässt Söder nicht gelten. „Der Bund muss mit Hochdruck daran arbeiten, die Kapazitäten auszubauen.“

RKI stellt Corona-Studie vor: Leiter der RKI-Infektionsepidemiologie appelliert

Update von 11.57 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) seine zweite Studie „Corona Monitoring lokal“ vorgestellt. Dabei stellten die Forscher fest, dass sechs Prozent der 2153 freiwilligen Teilnehmer bereits eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben. Von den Positiven hatten 40 Prozent keine Antikörper mehr im Blut. 85,5 Prozent der Erkrankten hatten während der Erkrankung mindestens eines der acht bekannten Symptome wie Fieber, Geschmacksverlust oder Schnupfen. Die Daten wurden zwischen dem 23. Juni und 4. Juli erhoben.

Der Leiter RKI-Infektionsepidemiologie, Dr. Osamah Hamouda, appellierte mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen an die Bürger. „Wir müssen weiter unsere Kontakte einschränken. Das C-Virus wird so schnell nicht wieder verschwinden.“. Seiner Meinung nach sollten die bisherigen Regeln sogar noch verschärft werden: „Menschenansammlungen in Innenräumen sollte man meiden. Wenn Feiern anstehen, sollte man diese auf den engsten Familienkreis beschränken.“

Update von 10.50 Uhr: Wer von Deutschland in den Urlaub nach Italien* und wieder zurück will, muss die Grenzen in Bayern und Österreich passieren. Wie die Polizei wo wen wegen der Corona-Pandemie kontrolliert - und wo nicht. Eine Reportage.

„Es droht eine ähnliche Entwicklung“: Herbe Söder-Warnung in neuer Videobotschaft - seine Forderung hat es in sich

Update vom 25. August, 10.20 Uhr: „Die Zahlen sind besorgniserregend“, sagte Markus Söder am Morgen in einer Videobotschaft, die auf seinem Twitter-Account veröffentlicht wurde. Die Zahlen würden in ganz Deutschland steigen „und es droht eine ähnliche Entwicklung, wie wir sie im März/April diesen Jahres hatten“, warnt Bayerns Ministerpräsident. „Deswegen müssen wir jetzt umso besorgter sein.“

Es gehe jetzt nicht darum, die Zügel weiter zu lockern, sondern sie etwas anzuziehen. Man müsse sich Urlaubsrückkehrern, Familienrückkehrern, aber „auch dem Leichtsinn stellen, der bei vielen Partys und Partygeschehen in Deutschland stattfindet“, so Söder weiter. Man müsse die Vernünftigen vor den Unvernünftigen schützen: „Deswegen brauchen wir einheitliche Regelungen in Deutschland. Keine weiteren Lockerungen, konsequentes Vorgehen zum Beispiel wenn es um die Maskenpflicht geht mit höheren Bußgeldern und auch was die Umsetzung der Quarantäne betrifft.“ Bei Verstößen brauche es höhere Strafen, findet der CSU-Chef. „Insgesamt ist klar: Die Lage wird nicht einfacher.“ Um einen Lockdown zu verhindern, „müssen wir dort reagieren, wo es regional geboten ist.“  Es gebe keinen Anlass zur Panik, „aber zu großer Besorgnis.“

Coronavirus in Bayern: Zahlen steigen auch in der Landeshauptstadt München

Update vom 24. August, 16.04 Uhr: Nicht nur in Rosenheim und im Landkreis Ebersberg sehen die Corona-Zahlen besorgniserregend aus. Auch in der Landeshauptstadt München nähern sich die Corona-Fälle stark dem Frühwarnwert der 7-Tage-Inzidenz von 35 an. Er liegt derzeit (Stand: Sonntag, 23.59 Uhr) bei 30,92. Das heißt so viele Menschen haben sich in den vergangenen sieben Tagen - auf 100.000 Einwohner gerechnet - mit dem Virus pro Tag angesteckt. Und die Infizierten-Zahlen vom Wochenende werden diesen Wert noch weiter nach oben treiben. Am Freitag gab es 68 neue Fälle, am Samstag 30 und am Sonntag 41.

Einzig ein Grund zum Aufatmen ist die relativ niedrige Reproduktionszahl in München. Sie liegt derzeit bei 0,76. Somit stecken im Augenblick 100 Infizierte 76 Menschen mit dem Virus an. Ziel ist es, den Wert so weit wie möglich unter eins zu halten, um eine Verbreitung von Covid-19 einzudämmen.

Corona in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einem zweiten Lockdown

(Erstmeldung) München - Markus Söder* hat sich am Montag in München zur aktuellen Corona*-Situation geäußert und sprach von einer „besorgniserregenden Entwicklung“*. Weiter sagte der bayerische Ministerpräsident: „Wir müssen jetzt die Zügel wieder anziehen“. Er wolle mehr Einheitlichkeit bei den Maßnahmen: „Wir müssen jetzt schnell reagieren, damit wir keinen zweiten Lockdown bekommen.“

Coronavirus in Bayern: Rosenheim überschreitet Grenzwert - Söder zufrieden mit Gegenmaßnahmen

Angesprochen auf die Stadt Rosenheim, die am Wochenende kurzzeitig den Grenzwert für Neuinfektionen* innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern überschritten hatte, zeigte sich Söder zufrieden mit den dort getroffenen Gegenmaßnahmen. „Ich glaube das ist eine sehr gute Vorgehensweise, die auch anderswo zutreffen kann.“ Er sprach von einem „schnellen und konsequenten Einschreiten.“ Unter anderem müssen sich Rückkehrer aus Risikogebieten zwei Corona-Tests* unterziehen.

Coronavirus in Bayern: Söder verkündet Maßnahme - Freistaat verschärft Bußgelder

Söder kündigte auch eine weitere Maßnahme für den ganzen Freistaat an: Bayern verschärft die Corona-Bußgelder für Verstöße gegen Maskenpflicht. Mit höheren Bußgeldern für Maskenverweigerer und mehr Kontrollen will der Freistaat die Dynamik der zweiten Corona-Welle ausbremsen. „Wir werden den Bußgeldkatalog auf 250 Euro im einmaligen Fall und bis 500 Euro bei mehrmaligen Verstößen anheben“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Für Verstöße gegen Quarantäneauflagen sollen zudem 2000 Euro fällig werden. „Wir hoffen, dass es zu einer noch besseren Einhaltung kommt“, sagte Söder.

Coronavirus in Bayern: Freistaat erhöht Strafen - Bußgeldkatalog wird erarbeitet

Das Innenministerium erarbeite gerade mit dem Gesundheitsministerium den Bußgeldkatalog. Dieser soll noch im Laufe der Woche bekannt gemacht werden. Ein Beschluss des Kabinetts ist dafür nicht nötig. Künftig sollen dann auch Polizisten direkt Verwarnungen aussprechen können, bislang waren hierfür die Gesundheitsämter und die Ordnungsämter verantwortlich. Insbesondere im privaten Bereich gelten die Kontrollen von Corona-Auflagen - auch was die Zahl von Gästen auf privaten Feiern angeht - als in der Praxis kaum machbar.

Söder kündigte außerdem eine Ausweitung der Corona-Testzentren auf die Bahnhöfe für Fernbusse an. Bislang gibt es diese nur an Autobahnen, Flughäfen und normalen Bahnhöfen mit Fernverkehr.(kam mit dpa) *Merkur.de/tz.de/Rosenheim24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

CDU und CSU bringen eine generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz im Spiel, doch Olaf Scholz sagt nein. Der SPD-Kanzlerkandidat hat Recht, findet Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.*

Coronavirus in Bayern: Polizei kontrolliert Maskenpflicht in Bus und Bahn

Die Reproduktionszahl R ist in der Corona-Krise für Politiker und Experten ein zentraler Wert. Was es damit auf sich hat, und warum er im Kampf gegen das Coronavirus entscheidend ist.* Unterdessen laufen die Forschungen weiter: Nach einem Impfstoff aber auch nach dem tatsächlichen Ursprung des Erregers. Der liegt vermutlich gar nicht in Wuhan. In Nürnberg ging ein mit Corona-Infizierter in einen Nachtclub feiern. Jetzt sucht das Gesundheitsamt nach den anderen Partygästen.

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Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa/dpa-Bildfunk

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