1. Startseite
  2. Bayern

Söder will Lockdown noch vor Weihnachten: Bayerischer Hotspot verschärft vorzeitig - und verordnet strenge Regeln

Erstellt:

Von: Katarina Amtmann

Kommentare

Die Corona-Zahlen steigen weiter. Markus Söder hat einen bundesweiten Lockdown gefordert. Ein bayerischer Hotspot reagiert nun vorzeitig. Alle News im Ticker.

+++++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 12. Dezember finden Sie hier. +++++

Update vom 12. Dezember, 15.43 Uhr: Markus Söder hat seine Forderung nach einem schnellen Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus bekräftigt. „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Wir brauchen einen kompletten Lockdown.“ Das sagte Bayerns Ministerpräsident der Welt am Sonntag. „Die Zahlen sind so schlimm wie nie. Wir dürfen uns nicht mehr in Einzelmaßnahmen verheddern“, betonte er. „Wir müssen das Land zum Schutz unserer Bevölkerung jetzt klug runterfahren. Nur so bekommen wir Corona in den Griff.“ Eine endgültige Entscheidung über einen Lockdown soll bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Sonntag fallen.

Corona in Bayern: Weihnachten mit zehn Personen? „Das halte ich für einen Riesenfehler“

Update vom 12. Dezember, 14.14 Uhr: Die Landrätin des Corona-Hotspots Regen will Weihnachtsfeiern mit bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten verhindern. „Das halte ich für einen Riesenfehler. Woher soll das Virus wissen, dass es an Weihnachten untätig sein soll?“ fragte Rita Röhrl in der Abendzeitung. „Die Wahrscheinlichkeit, dass neue Infektionsketten geschaffen werden, ist mehr als groß.“

Sollte es keine bundes- oder landesweite Verschärfung der Regelungen rund um Weihnachten geben, könnte der Landkreis eigene Maßnahmen festlegen. „Das werden wir uns tatsächlich überlegen“, erklärte die SPD-Politikerin. „Wenn sich unsere Zahlen nicht wesentlich verändern, wäre es für mich eine Katastrophe, wenn wir nach Weihnachten schon wieder mit neuen Einschränkungen arbeiten müssten.“ Bereits jetzt gelten in dem niederbayerischen Landkreis strengere Regeln (siehe Update von 12.29 Uhr).

Söder will Lockdown noch vor Weihnachten: Bayerischer Hotspot verschärft vorzeitig - und verordnet strenge Regeln

Update vom 12. Dezember, 12.29 Uhr: Hubert Aiwanger hätte im Sommer die Wirtschaft stärker hochgefahren. Jetzt hofft er auf das Ende des Lockdowns im Januar - und offene Restaurants und Skigebiete.* Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert hingegen deutschlandweit strengere Regeln. Im Landkreis Regen (Niederbayern) ist die 7-Tage-Inzidenz seit Tagen hoch. Aktuell liegt der Wert nach RKI-Angaben (Stand 12. Dezember, 0 Uhr) bei 572,3. Aufgrund der extrem hohen Corona-Infektionszahlen müssen dort bald die meisten Läden schließen.

„Die nach wie vor extrem hohen Infektionszahlen und das diffuse Auftreten der Krankheit lassen uns keine andere Wahl“, erklärte Landrätin Rita Röhrl (SPD) am Freitag einer Pressemitteilung zufolge. Ab Samstag bleiben neben den Schulen auch die Kitas geschlossen, hieß es. In Krankenhäusern, Behinderten-, Alten- und Pflegeheimen sind nur noch Besuche zur Begleitung von Sterbenden erlaubt.

Corona-Hotspot Regen: Läden schließen ab Montag - strenge Regeln gelten

Ab Montag müssen dann auch Läden schließen, allerdings gibt es Ausnahmen. Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Apotheken und Drogerien dürfen ebenso offen bleiben wie Optiker, Reinigungen, Banken oder die Post. Gleiches gilt für Autowerkstätten, Wochenmärkte oder Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Zunächst hatte das Landratsamt demnach mitgeteilt, dass Geschäfte schon zum Samstag schließen müssen, sich dann aber korrigiert.

Um zu verhindern, dass die Bevölkerung einfach in andere Landkreise zum Einkaufen ausweicht, dürfe man nur noch im eigenen Landkreis einkaufen. Wer in einem anderen Landkreis beim Einkaufen erwischt wird, muss unter Umständen mit einem Bußgeld rechnen. Das sagte Röhrl dem BR. Auch die seit Längerem geltenden Ausgangsbeschränkungen werden nochmal verschärft. Private Treffen seien nur noch mit dem Ehegatten, Partner, Verwandten in gerader Linie oder Geschwistern erlaubt. Bewegung an der frischen Luft bleibt erlaubt - aber nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Lebenspartnern und Verwandten in gerader Linie sowie Geschwistern.

Gelten sollen die Maßnahmen bis zum 22. Dezember. „Angesichts der hohen Infektionszahlen und der raschen Ausbreitung sehen wir keine andere Möglichkeit, als die Kontaktreduzierung zu verstärken“, bittet Röhrl um Verständnis.

Corona in Bayern. 7-Tage-Inzidenz in München wieder über 200

Update vom 12. Dezember, 11.40 Uhr: München überschreitet bei der 7-Tage-Inzidenz den entscheidende Grenzwert 200 wieder. Heute liegt er laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 216,4 (Vortag 199,9). Damit Hotspot-Beschränkungen (wie etwa das Alkoholverbot im öffentlichen Raum oder die nächtliche Ausgangssperre) zurückgenommen werden, müsste die München-Inzidenz sieben Tage in Folge die 200er-Marke unterschreiten.

Update vom 12. Dezember, 10.48 Uhr: Die Corona-Zahlen sind nach wie vor zu hoch, es gelten strenge Auflagen - auch im Landtag. Mehrere Politiker haben nun jedoch dagegen verstoßen. Das sorgt für Unmut.*

Söder will Lockdown noch vor Weihnachten - und erlässt ein neues Sofort-Verbot für alle Bayern - fast 100 Tote an einem Tag

Update vom 11. Dezember, 22.27 Uhr: Es gibt neue Corona-Zahlen für Bayern. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 249.077 Menschen (+4944 zum Vortag) mit dem Virus infiziert. Der bisherige Rekord von Neuinfektionen pro Tag lag bisher bei 4.059 (am Mittwoch). 4731 Todesfälle (+87 binnen der letzten 24 Stunden) gab es in Bayern bisher im Zusammenhang mit Covid-19. Das geht aus Daten des Gesundheitsamts hervor. 183.230 Menschen gelten demnach als genesen.

Update vom 11. Dezember, 18.23 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die Staatsregierung nun den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit komplett verboten. Das geht aus einer Änderung der Corona-Verordnung hervor. Diese wurde am Freitag wirksam. „Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum wird untersagt“, heißt es in dem Regelwerk nun. In der ursprünglichen Fassung war der Alkoholkonsum insbesondere „auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte“ verboten - die „konkret betroffenen Örtlichkeiten“ mussten aber die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden noch eigens festlegen. Dies entfällt nun - das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit gilt nun automatisch überall.

„Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein auf bestimmte, örtlich festgelegte Flächen und Plätze begrenztes Konsumverbot zu Ausweichverhalten führt und daher zur effektiven Eindämmung des Infektionsrisikos nicht ausreicht“, heißt es in der Begründung für die Änderung. In der aktuellen Infektionslage sei ein weitergehendes und unmittelbar geltendes Verbot des Alkoholkonsums im öffentlichen Raum erforderlich, um die Weiterverbreitung des Virus einzudämmen.

Corona in Bayern: Regierung schärft bei Ausgangsbeschränkungen und -sperren nach

Außerdem hat die bayerische Staatsregierung die Regelungen zu den landesweiten Ausgangsbeschränkungen und zu den nächtlichen Ausgangssperren in Hotspots (Inzidenz über 200) nachgeschärft. Zunächst galt, dass die „eigene“ Wohnung jeweils nur noch bei Vorliegen bestimmter triftiger Gründe verlassen werden darf. Nun wurde an den entscheidenden Stellen das Wort „eigene“ gestrichen.

Damit werde klargestellt, dass es sich „um ein Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum handelt und dabei der Aufenthalt nicht zwingend in der eigenen Wohnung erfolgen muss, sondern auch in einer anderen Wohnung erfolgen kann“, heißt es in der Begründung für die Änderung. Konkret bedeutet das Ganze laut Staatskanzlei beispielsweise bei den sogenannten Ausgangssperren in Hotspots in den Nachtstunden zweierlei: Man darf bei einem anderen Hausstand - einen Hausstand außerhalb des eigenen darf man ja weiterhin treffen - übernachten. Man darf aber nicht mehr gerade noch rechtzeitig vor 21 Uhr jemanden besuchen und dann nachts noch von dort nach Hause gehen oder fahren.

„Es läuft uns davon“: Steigende Corona-Zahlen - Söder fordert bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten

Update von 11.58 Uhr: Angesichts stark steigender Corona-Zahlen hat sich Ministerpräsident Markus Söder für einen bundesweiten Lockdown ausgesprochen - noch vor Weihnachten: „Wir müssen handeln und zwar so schnell wie möglich“, sagte der CSU-Chef am Freitag bei einem Termin mit Gesundheitsminister Jens Spahn im künftigen Corona-Impfzentrum in Nürnberg. Bund und Länder müssten nun überlegen, die Ferien vorzuziehen und auch Geschäfte früher zu schließen. „Ein Tag weniger verschlechtert nicht die Lebensqualität, er kann aber helfen.“ Dazu gehöre auch, noch einmal zu überlegen, was an den Weihnachtstagen noch an Kontakten möglich sei.

Am Sonntag wollen die Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel erneut über schärfere Corona-Regeln beraten. Mehrere Länder haben bereits strengere Maßnahmen angekündigt, zuletzt Baden-Württemberg einen Lockdown und Ausgangssperren. Söder betonte, der „Süden“ werde auch handeln, wenn nicht alle mitmachen.

Corona in Bayern - Spahn warnt: „Wir sehen, wie brutal dieses Virus zuschlägt, wenn ...“

Update von 11.47 Uhr: „Es wird in den ersten Woche nicht ausreichend Impfstoff, für alle die wollen, zur Verfügung stehen“, so Spahn. Möglicherweise sogar in den ersten Monaten. „Wir sehen wie brutal dieses Virus zuschlägt, wenn es erstmal in den Pflegeeinrichtungen ist.“ Damit begründet Spahn, warum ältere Menschen zuerst geimpft werden sollen.

„Wir können uns jederzeit aufeinander verlassen“, lobt Spahn die Zusammenarbeit mit Söder. Der CSU-Chef hatte sich zuvor schon beim Bundesgesundheitsminister bedankt.

Corona: Spahn mit eindringlichen Worten in Nürnberg „Das ist nicht nur eine Zahl“

Update von 11.44 Uhr: Nun spricht Jens Spahn. „598 Menschen sind in den letzten 24 Stunden an oder mit Corona gestorben. 598. Das ist nicht nur eine Zahl, das sind Schicksale.“ Die überwiegende Mehrheit der Bürger mache bei den Maßnahmen mit - aus Überzeugung. Manche einer hadere und zweifle, würde aber trotzdem mitmachen und beispielsweise eine Maske tragen. „Aber zu viele handeln auch nach dem Prinzip: Erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist.“ Aber: „Man muss nicht alles ausreizen“, findet Spahn. Offenkundig brauche es deshalb bundeseinheitliche Maßnahmen - „besser früher als später.“ Weihnachten solle kein Fest des Virus werden.

„Begreifen wir es doch einfach als unsere patriotische Pflicht“, so Spahn. Man solle aufeinander aufpassen und darauf achten, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. „Das wir muss wichtiger sein, als das ich.

Corona in Bayern: Söder fordert Einschränkungen an Silvester - keine Weihnachtsparty

Update von 11.40 Uhr: Man brauche an Silvester Einschränkungen, findet Söder. Auch über Weihnachten müsse man diskutieren. Es soll ein Familienfest sein, keine Weihnachtsparty. „Wir würden gerne all das Ganze nicht tun“, erklärt er. Man müsse es aber tun: „Laufen lassen wäre fahrlässig.“ Man überlege die Ferien vorzuziehen oder auch Geschäfte zu schließen. „Lichtblick, Besorgnis aber auch“, fasst Söder zusammen.

Update von 11.37 Uhr: Nun hat Markus Söder das Wort. Er bedankt sich für den Kurs der Vorsicht und Umsicht. Es sei ein Tag der Hoffnung, man könne einen Lichtblick vermelden. „Impfen ist Hoffnung“, so Söder. „Wir werden wohl auf absehbare Zeit nicht ohne Corona leben.“ Durch einen Impfstoff könne man aber freier leben, so der CSU-Chef. Er werde sich impfen lassen, um als Politiker auch ein Vorbild zu sein. In Bayern gibt es im Moment 99 Impfzentren, Söder geht davon aus, dass auf jeden Fall noch eines dazukommt.

„Es läuft uns in Deutschland gerade wieder davon“, so Söder über die steigenden Corona-Zahlen in der Bundesrepublik. „Wir müssen das öffentliche Leben runterfahren“, erneuert Söder seine Forderung nach einem Lockdown. Man müsse klarere und konsequentere Entscheidungen fällen. Das betrifft Geschäfte, Kitas aber auch die Weihnachtszeit, erläutert er.

Nürnbergs Oberbürgermeister: „Wir haben jetzt gehandelt“ - Spahn und Söder bei Pressekonferenz vor Ort

Update von 11.32 Uhr: Nichts handeln sei das Schlimmste. „Und wir haben jetzt gehandelt,“ sagt Nürnbergers Oberbürgermeister Marcus König zum Impfzentrum in Nürnberg. Man wolle auch mobile Impfstationen einrichten.

Update vom 11. Dezember, 11.25 Uhr: Markus Söder besucht gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Nürnberg. Dort wollen sie sich über den Aufbau eines Impfzentrums im Nürnberger Messezentrum informieren. Es soll eine Pressekonferenz geben, diese ist für 11.35 Uhr angesetzt. Sie können die Pressekonferenz hier im Live-Stream und -Ticker verfolgen.

Corona in München: Sieben-Tage-Inzidenz unter 200 - strengere Regeln gelten trotzdem

Update vom 11. Dezember, 10.57 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für München ist auf 199,9 gesunken - und liegt damit ganz knapp unter dem entscheidenden Wert von 200. Sind die erlassenen Verschärfungen wie beispielsweise das Alkoholverbot im öffentlichen Raum so wie eine nächtliche Ausgangssperre damit schon wieder hinfällig? Nein. Sie gelten nach Überschreiten des Grenzwerts jeweils für eine Woche. Danach wird die Lage mit Blick auf den Inzidenzwert neu bewertet.

„So lange wie nötig“: Söder fordert kompletten Lockdown - und besucht mit Jens Spahn künftiges Impfzentrum

Erstmeldung vom 11. Dezember, 6.54 Uhr: Nürnberg - Die Corona*-Zahlen steigen deutschlandweit. Erst am Freitagmorgen (11. Dezember) meldete das Robert-Koch-Institut* (RKI) für Deutschland gleich zwei neue Höchstwerte. Die Rufe nach einem Lockdown mehren sich.

Corona in Bayern: Söder fordert kompletten Lockdown ab Weihnachten - bis mindestens 10. Januar

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert ab Weihnachten einen kompletten Lockdown mindestens bis 10. Januar, notfalls auch länger. „Es braucht bundesweit Ausgangsbeschränkungen, nächtliche Ausgangssperren in Hotspots, Geschäftsschließungen, Betriebsferien und überall verlängerte Schulferien.“ Das sagte der CSU-Chef am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zum Zeitraum erklärte er: „Das muss bis 10. Januar gelten - aber so lange wie nötig.“

Wir brauchen einen konsequenten Lockdown.* Wir müssen das öffentliche Leben runterfahren“, sagte er. „Das heißt, auch alle Geschäfte zu, abgesehen von denen des alltäglichen Bedarfs wie Lebensmittel. Es ist notwendig, dass wir dann auch überall in Deutschland Ausgangsbeschränkungen und in Hotspots Ausgangssperren in den Nachtstunden haben. Es sollen für diese Zeit einfach alle zu Hause bleiben.“ Man müsse zudem den dringenden Appell an die Unternehmen richten, in dieser Zeit - soweit möglich - Betriebsferien zu machen. „Wir müssen Kontakte reduzieren“, mahnte der CSU-Chef.

Bayern verschärft Corona-Maßnahmen - Söder: „Diese Regelungen sollten am besten in ganz Deutschland gelten“

In Bayern gelten seit Mittwoch landesweit Ausgangsbeschränkungen, wobei - neben einer Reihe weiterer Ausnahmen - auch Treffen mit einem weiteren Hausstand nach wie vor erlaubt sind. Hier finden Sie eine Übersicht über die aktuell geltenden Regeln „Diese Regelungen sollten am besten in ganz Deutschland gelten“, sagte Söder. Er betonte: „Bayern hat bereits jetzt viele Maßnahmen auf den Weg gebracht. Wir sind auch stärker betroffen. Daher wäre das Warten auf die Weihnachtszeit* allein zu spät gewesen. Wir mussten vorher handeln.“

Corona/Bayern: Impfungen im Freistaat ab 5. Januar?

Am Donnerstagnachmittag wurde derweil bekannt, dass die Impfungen im Freistaat am 5. Januar beginnen könnten. Zuerst hatte darüber der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf interne Informationen des Gesundheitsministeriums berichtet. Bei einer erfolgreichen Zulassung des Biontech-Pfizer-Impfstoffes, sollen demnach am 2. Januar Impfchargen auf die Tiefkühllagerstandorte verteilt werden. Am Montag darauf (4. Januar) könnten die Impfdosen dann dort abgeholt und tags drauf dann in die Impfzentren ausgeliefert werden.

Bis Mitte Dezember sollen in Bayern mindestens 93 Impfzentren einsatzbereit sein. Allein in Oberbayern würden momentan 22 Zentren aufgebaut, teilte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag in München mit. In Schwaben entstehen demnach 19 Impfzentren, in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken jeweils elf. In Unterfranken soll bald in zehn Zentren geimpft werden, in Mittelfranken in neun Zentren.

Corona in Bayern: Söder und Spahn informieren sich über Aufbau von Impfzentrum

Am Freitag (11. Dezember) informiert sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn* gemeinsam mit Söder* in Nürnberg* über den Aufbau des Corona*-Impfzentrums. Auch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ist bei dem Termin wohl dabei.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, wird in der Halle 3C des Nürnberger Messezentrums* bereits seit Wochen gearbeitet. Die Organisation für die Aufbau hat die Berufsfeuerwehr als Katastrophenschutzbehörde übernommen. Auch das Technische Hiflswerk (THW) ist mit eingebunden. (kam/dpa) *Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Alle Nachrichten aus Bayern lesen Sie immer bei uns.

Auch interessant

Kommentare