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Corona in Bayern: Zahlreiche Neuinfektionen am Freitag - Söder gibt neues Testergebnis bekannt

  • Marion Neumann
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  • Thomas Eldersch
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Rund 2800 Neuinfektionen meldete das RKI insgesamt für Bayern im Laufe des Freitags. Einige Kreise und Städte haben immer noch ein hohes Infektionsgeschehen. Doch jetzt ist der Impfstoff da.

  • Bayerns Innenminister Herrmann erklärt das Ziel der Corona-Kontrollen an Weihnachten.
  • Am Sonntag werden die Impfteams mit den ersten Impfungen beginnen.
  • Hier bieten wir Ihnen in einer Karte* die aktuellen Fallzahlen im Freistaat.
  • Dieser Ticker ist beendet. Alle Infos zur Corona-Pandemie in Bayern gibt es im neuen News-Ticker.

Update vom 26. Dezember, 16.15 Uhr: Verpackt in Weihnachtsgrüßen teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstag auf Twitter mit, dass auch sein zweiter Corona-Test negativ ausgefallen sei. Söder war kurzzeitig in Quarantäne, weil sein Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) positiv auf Corona getestet wurde. Er konnte diese aber nach dem ersten negativen Test wieder verlassen.

Update vom 26. Dezember, 15.33 Uhr: Die ersten Impfdosen sind in Bayern angekommen. Ein Grund zur Hoffnung - auch für Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er twitterte „Der Impfstoff ist da. Heute ist zumindest eine kleine Menge in Bayern angekommen. Das macht Hoffnung.“ Er mahnte aber auch zur Geduld. Das Impfen werde sich über einen längeren Zeitraum hinziehen.

Am Sonntag soll es losgehen. Dann werden die ersten Impfungen verabreicht. Bis Ende kommenden Jahres sollen noch einmal 205.000 Dosen in Bayern eintreffen. Nach und nach wird dann den verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Impfstoff angeboten. Los geht es mit den Angestellten und Bewohnern von Pflege- und Seniorenheimen sowie dem Personal von Krankenhäusern.

Coronavirus in Bayern: Erste Impfdosen in Bayern angekommen

Update vom 26. Dezember, 13.23 Uhr: In Bayern ist die erste Lieferung des Corona-Impfstoffes angekommen. In Erlangen nahmen sie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages entgegen. Der Freistaat Bayern erhält vorerst 9750 Impfosen*, die von Erlangen und München aus auf die 99 Impfzentren in ganz Bayern verteilt werden. Schon am Sonntag (27. Dezember) sollen die ersten mobilen Impfteams in Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser ausrücken.

Mitarbeiter und medizinisches Fachpersonal auf den Intensivstationen und in den Notaufnahmen sollen ebenfalls geimpft werden. Wie das Gesundheitsministerium ankündigte, soll bis Ende Januar die erste Prioritätengruppe, die auch Bürger über 80 umfasst, geimpft werden. „Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes gilt es, zuallererst unsere durch das Virus besonders stark gefährdeten Mitbürger zu schützen und diesen prioritär ein Impfangebot zu ermöglichen“, betonte Huml, als sie den Impfstoff entgegennahm.

Die ersten Dosen des Corona-Impfstoffes kamen heute in Bayern an. Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml nahmen ihn entgegen.

Corona in Bayern: Rund 2800 Neuinfektionen am Freitag

Update vom 26. Dezember, 07.33 Uhr: In Bayern wurden am Freitag (25. Dezember) etwa 2.786 Neuinfizierte gemeldet. 36 Menschen starben an oder mit Covid-19. Die Neuinfektionen sind damit im Vergleich zu Vorwoche deutlich zurückgegangen. Das RKI weist allerdings darauf hin, das über die Feiertage bis nach Silvester deutlich weniger getestet und so auch gemeldet werde. Der Inzidenzwert für Bayern liegt mit 180,4 immer noch deutlich über dem Bundesschnitt. Den höchsten Inzidenzwert hat aktuell die Stadt Coburg mit 557,6. Deutschlandweit hat nur der Kreis Altenburger Land einen höheren Wert.

Update vom 25. Dezember, 19.15 Uhr: Die Lage auf den Intensivstationen in Deutschland bleibt in der Coronavirus-Pandemie trotz leichter Entwarnung im Freistaat angespannt - auch in Bayern sind in mehreren Landkreisen die Intensivbetten an den Kapazitätsgrenzen angelangt (siehe Link).

Coronavirus-Pandemie in Bayern: 2331 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten sind belegt

Update vom 25. Dezember, 13.57 Uhr: Anscheinend hat sich Lage auf den bayerischen Intensivstationen etwas entspannt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind Stand heute 394 Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit frei. Vor knapp einer Woche waren es nur 300. Das sei jedoch nur eine Momentaufnahme, so ein Sprecher des Ministeriums. Die Lage könne sich jederzeit zuspitzen.

Insgesamt gibt es in Bayern 2725 solcher Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit (ICU-Betten). Am heutigen ersten Weihnachtsfeiertag sind 2331 dieser Betten belegt. Davon 757 mit Covid-19-Patienten. Jedoch wird nicht jeder dieser Patienten auch tatsächlich beatmet. Bei den ICU-Betten besteht nur die Möglichkeit eine sofortige Beatmung einzuleiten.

Die Belegung ist jedoch nicht bayernweit gleichmäßig verteilt. So hat Landshut am ersten Weihnachtsfeiertag kein freies Intensivbett mehr zur Verfügung. Und auch in zahlreichen anderen Landkreisen und Städten sind nur noch ein oder zwei Betten frei. Intensivpflichtige Patienten werden aber dennoch behandelt. Sie müssten nur teilweise in entferntere Krankenhäuser verlegt werden.

Coronavirus in Bayern: Impfdosen auf dem Weg in die Impfzentren

Update vom 25. Dezember, 8.34 Uhr: Am zweiten Weihnachtsfeiertag sollen die ersten 9750 Impfdosen in München und Erlangen eintreffen. Dort geht es für den Impfstoff dann weiter in die 99 regionalen Impfzentren in ganz Bayern. Vor Ort, im Impfzentrum Dasing (Landkreis Aichach-Friedberg), werden sich Sozialministerin Carolina Trautner und Gesundheitssekretär Klaus Holetschek (beide CSU) gemeinsam mit Landrat Klaus Metzger die Anlieferung verfolgen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Am Sonntag sollen dann bereits die Impfteams ausrücken. Als erstes geimpft werden die Bewohner und Angestellten in Alten- und Pflegeheimen sowie das medizinische Personal in den Notaufnahmen und Intensivstationen. „Die über 80-Jährigen werden rechtzeitig informiert, wie sie an ihr Impfangebot kommen. Dazu wird diese Gruppe ab Anfang Januar angeschrieben“, sagte ein Ministeriumssprecher. Das Impfen dieser ersten Prioritätengruppe werde wohl bis mindestens Ende Januar andauern. Erst dann werden weitere Gruppen über ihr Impfangebot informiert, so das Ministerium weiter.

Schon jetzt melden sich in den Impfzentren vermehrt Menschen, die nicht in die erste Prioritätengruppe fallen. „Wir arbeiten strikt nach bundesweit vereinbarten Prioritätenfolge“, betonte der Sprecher. Wer nicht zur höchstpriorisierten Gruppe gehöre, sollte derzeit nicht versuchen einen Termin zu vereinbaren.

Corona in Bayern: Innenminister Herrmann weist noch einmal auf die Ausgangssperre hin

Update vom 24. Dezember, 14.02: Auch an Heiligabend gilt: Wenn sich jemand nach 21 Uhr außerhalb einer privaten Wohnung aufhält, muss er oder sie damit rechnen, von der Polizei aufgehalten zu werden - egal ob im Auto oder zu Fuß. Die Ausgangssperre macht zum Fest keine Pause, stellt Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) im Bayerischen Rundfunk klar.

Er verspricht allerdings Fingerspitzengefühl. „Es geht nicht darum, ob einer um drei nach neun noch auf der Straße ist, aber wenn sich da in der Tat zu späterer Stunde noch Leute rumtreiben sollten oder gar versuchen sollten, noch irgendwelche öffentlichen Gelage zu veranstalten, wird die Polizei natürlich einschreiten.“

Die Polizei werde auch nicht von Haus zu Haus gehen und an die Türen klopfen, verspricht Gewerkschafts-Vorstand Pytlik. Was in den Wohnungen vorgeht, sei schwer zu kontrollieren. Sollten Hinweise, etwa von Nachbarn eingehen, werde man diese aber verfolgen.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) kündigte derweil ein ganz anderes Corona-Novum an. Angehörige von Pflegebedürftigen erhalten zum Fest kostenlose Schnelltests*. „Gerade an den Weihnachtsfeiertagen brauchen viele Angehörige größtmögliche Sicherheit, nicht coronainfiziert zu sein“, erklärt sie. 600.000 Schnelltests werden dazu vom Gesundheitsministerium und teilnehmenden Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt. „Unser Ziel ist, dass diese Menschen gerade an Weihnachten während des Lockdowns von ihren Angehörigen besucht werden können“, so Huml.

Coronavirus: Augsburger Mann klagt erfolgreich gegen Böller-Verbot - bleibt es trotzdem dabei?

Update vom 24. Dezember, 11.37 Uhr: Ein Mann aus Augsburg hatte erfolgreich gegen das Böller-Verbot zu Silvester geklagt. Das Gericht kippte den Feuerwerk-Erlass in erster Instanz per Eilverfahren. Auf privatem Grund kann es demnach nicht verboten werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass Böller in Bayern nun doch erlaubt sein werden.

Im der Landeshauptstadt München gilt das komplette Feuerwerkverbot - zumindest innerhalb des mittleren Rings. Viele andere Städte orientieren sich laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur an den Vorschriften der bayerischen Staatsregierung.

Kracher und Raketen sind - Stand jetzt - vielerorts aber nicht gänzlich verboten. Im eigenen Garten darf gezündelt werden. In Augsburg und Nürnberg soll der Böller-Bann nun aber schnellstens wieder eingesetzt werden, wenn es nach den Stadträten geht.

„Aufgrund der hohen Kapazitätsbelastung im Uniklinikum und der Auslastung der Rettungsdienste ist dies erforderlich“, ordnet Augsburgs Ordnungsreferent Frank Pitsch ein. Das Oberverwaltungsgericht München soll nun eine abschließend gültige Entscheidung für Silvester 2020 treffen.

Corona in Bayern: So viele Münchner haben sich bereits infiziert - Zahl verdoppelte sich seit dem Frühjahr

Update vom 23. Dezember, 9.06 Uhr: Eine neue Antikörper-Studie kommt zu einem frappierenden Ergebnis. Knapp 3,3 Prozent aller Münchner haben oder hatten sich bis November mit Sars-CoV-2 infiziert. Im Vergleich zum Ende der ersten Welle hat sich diese Zahl damit verdoppelt, wie die Infektions- und Tropenmedizinforscher der Uniklinik München mitteilen.

Bei den Gesundheitsbehörden waren derweil 1,5 Prozent der Münchner als positiv gemeldet. Die tatsächliche Zahl der bereits Corona-Infizierten ist nun aber offenbar doppelt so groß.

Coronavirus: Nächstes Masken-Novum geplant - kostenlose FFP2-Maske für pflegende Angehörige

Update vom 23. Dezember, 18.03 Uhr: Nicht nur Besucher und Angestellte von Pflegeheimen sollen mit FFP2-Masken versorgt werden. Ab Anfang Januar sollen die kostenlosen Schutzmasken auch an pflegende Angehörige ausgegeben werden, so Gesundheitssekretär Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch. Etwa 76 Prozent der Pflegebedürftigen in Bayern würden zu Hause versorgt. Rund 47 Prozent der knapp 400.000 betroffenen Personen würden von ihren Angehörigen betreut.

„Auch diese Menschen und ihre pflegebedürftigen Angehörigen müssen wir vor einer Infektion mit dem lebensgefährlichen Coronavirus schützen“, sagte Holetschek. Das Gesundheitsministerium stellt zu diesem Zweck eine Million FFP2-Masken aus dem bayerischen Pandemiezentrallager zur Verfügung. Dieses wird dann durch Ersatzbeschaffungen wieder entsprechend ausreichend befüllt.

Ein Aussetzen der Corona-Demos während des Lockdowns fordert die Polizeigewerkschaft

Update vom 23. Dezember, 15.21 Uhr: Die bayerische Gewerkschaft der Polizei hat genug von den Corona-Demos und fordert eine Aussetzung der Veranstaltungen bis mindestens zum Ende des harten Lockdowns.  In Zeiten, in denen Besuche im Familien- und Freundeskreis auf ein Minimum eingeschränkt und Ausgangssperren verhängt werden, sei es nicht nachvollziehbar, warum Demos und Versammlungen nach wie vor erlaubt werden, teilte der Landesverband am Mittwoch mit. In zahlreichen Städten kam es während dem Lockdown zu solchen Versammlungen. Zwei größere Demos sollen am 31. Dezember und am 1. Januar in Berlin stattfinden.

Für die Gewerkschaft sei jetzt die Zeit gekommen, dass das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit über die Versammlungsfreiheit gestellt wird. „Das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit ist in unserer Demokratie richtig und wichtig, muss aber in Zeiten der immer noch drastisch steigenden Infektionszahlen, die zu massiven Einschränkungen der persönlichen Freiheit eines jeden Einzelnen führen, vorübergehend in den Hintergrund treten“, so der Landesverband.

Die Hoffnung der Polizeigewerkschaft ruht jetzt darauf, dass Landesämter, Städte und die Verwaltungsgerichte an einem Strang ziehen. Zahlreiche Menschen würden Woche für Woche auf den Demos gegen die Auflagen verstoßen. Damit würden sie nicht nur sich, sondern auch andere Teilnehmer - die sich an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht halten - sowie die Einsatzkräfte gefährden. „Dieses unverantwortliche Handeln muss Konsequenzen haben.“

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Wie erleben Sie die Corona-Pandemie? Wie verändern sich Ihr Wohlbefinden, Ihre sozialen Kontakte, Ihre Arbeits­situation? In einer groß angelegten Studie will das gemeinnützige Forschungsinstituts ISDC herausfinden, was die Pandemie sozial, psychologisch und ökonomisch für uns bedeutet. Sie, liebe Leserinnen und Leser, können bei dieser Befragung mitmachen – und dabei gewinnen: Unter allen Teilnehmern im Dezember verlost das ISDC zehn Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Euro.
Die Teilnahme ist nur online möglich unter dem Link: www.lifewithcorona.org/mm-tz
Weitere Infos zu der Befragung finden Sie hier.

Zu wenige Corona-Impfdosen geliefert: Klinik-Chefs zeigen sich enttäuscht

Update vom 23. Dezember, 14.32 Uhr: Der Impfstart in München wurde überraschend abgesagt. „Wir sind enttäuscht“, kritisieren Chefärzte der LMU und des Klinikums rechts der Isar die stotternde Planung in Bayern und München massiv. Für das Personal bedeutet die Verzögerung weiterhin Risiko.

„Die Staatsregierung bekommt in der ersten Lieferung am 26. Dezember leider nur eine sehr geringe Anzahl an Impfdosen“, zeigt sich Professor Dr. Karl-Walter Jauch gegenüber unserer Redaktion enttäuscht, „die bayerischen Uniklinik, die sich in der Organisation äußerst aktiv eingebracht haben und die Infrastruktur für die zentralen Impfstoffzentren aufbauten, hätten sich alle gewünscht, dass sie die Impfungen von Mitarbeitern der COVID-Intensivstationen und Notaufnahmen auch ab dem 27. Dezember hätten beginnen können.“ Die Vakzine der ersten Lieferung seien für über 80-jährige Bewohner*innen der Alten- und Pflegeheime reserviert, erklärt der Leiter des LMU-Klinikums.

Jauch pocht darauf, mit der Lieferung am 28. Dezember bedacht zu werden. „Wir halten dies nicht nur als persönlichen Schutz für vordringlich, sondern auch um die weitere Patientenversorgung nicht durch eventuelle Mitarbeiterinfektionen zu gefährden.“

Professor Dr. Markus Schwaiger, Chef des Uniklinikums rechts der Isar, wählt ähnliche Worte. „Besonders die Mitarbeitenden der Covid-Stationen und im Notfallzentrum sind einem hohen Risiko ausgesetzt und bedürfen eines besonderen Schutzes, damit sie die Krankenversorgung am Klinikum in diesen Krisenzeiten aufrechterhalten können“, räumt aber ein, „natürlich haben wir uns vorbereitet, um unser besonders gefährdetes Personal bereits am Sonntag impfen zu können.“

Auch abseits der Landeshauptstadt trifft der Impf-Verzug den Freistaat. Die örtlichen Behörden reagieren unterschiedlich auf die Lieferprobleme. Ein herber Dämpfer für die lang ersehnten Impf-Termine steht jedoch allerorts fest. Am 26. Dezember treffen 9750 Dosen im bayerischen Verteilzentrum ein. Einen Tag später stehen sie den regionalen Einrichtungen zur Verfügung.

Corona-Distanzunterricht in Bayern: Piazolo verspricht Verbesserung von Lernplattform „Mebis“

Update vom 23. Dezember, 9.40 Uhr: „Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich“, beteuert Kultusminister Piazolo im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen, „dass wir einen guten Distanzunterricht hinbekommen.“ Er will die bevorstehenden Ferienwochen nutzen, um das fehleranfällige Lernsystem „Mebis“ in die Spur zu bekommen. Die Online-Plattform ist aktuell umstritten und stark absturzgefährdet. Die Probleme mit „Mebis“ mündeten sogar in Rücktrittsforderungen gegen Michael Piazolo.

Im neuen Jahr soll das System ein Fein-Tuning erhalten haben und außerdem etwas entlastet werden. „Wir wollen die ganze Bandbreite an digitalen und analogen Möglichkeiten nutzen“, kündigt Piazolo an. Die Nutzung von „Mebis“ soll damit zeitlich entzerrt werden, nicht alle Schulen zeitgleich darauf zugreifen. Der Kultusminister weist darauf hin, dass nur ein Achtel der Schulen in Bayern mit „Mebis“ arbeite. Andere Instrumente zum Distanzunterricht hätten einwandfrei funktioniert. Tatsächlich hatten sich viele Schulen selbst nach funktionierenden Alternativen zur Minister-Plattform umgesehen und diese auch gefunden.

Corona in Bayern: Erste Details zu neuem Schul-Plan nach den Ferien

Update vom 22. Dezember, 21.28 Uhr: Neuigkeiten gibt es auch zum Thema Schule. Wie nun bekannt wurde, will der Freistaat seine Lehrer im Kampf gegen das Coronavirus mit weiteren 500.000 Schutzmasken vom Standard FFP2 ausstatten. Das kündigte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) an. Darüber hinaus werde der Freistaat das bestehende Förderprogramm für mobile Luftreinigungsgeräte erweitern.

Ob es nach den Weihnachtsferien in Bayerns Schulen mit Präsenzunterricht weitergehe, sei derzeit allerdings nicht absehbar. Aktuell sei davon auszugehen, dass zumindest für einen Teil der Schülerinnen und Schüler noch Distanzunterricht nötig sei, hieß es weiter.

Corona in Bayern: Söders Test-Ergebnis liegt jetzt vor - Stadt kippt komplettes Feuerwerksverbot

Update vom 22. Dezember, 18.35 Uhr: In einer Eilentscheidung hat das Verwaltungsgericht das von der Stadt Augsburg für Silvester erlassene komplette Feuerwerksverbot gekippt. Das Böllerverbot könne nicht auf das Infektionsschutzgesetz beziehungsweise die bayerische Corona-Schutzverordnung gestützt werden, teilte das Augsburger Verwaltungsgericht mit (Az.: Au 9 S 20.2731). Die Stadt kann gegen die Entscheidung nun den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München anrufen.

Neben Augsburg* hatte auch Nürnberg* für das bevorstehende Silvesterfest ein vollständiges Feuerwerksverbot auch für private Grundstücke beschlossen. Beide Städte verweisen auf die Verletzungsgefahr und die Überlastung der Kliniken durch die Corona-Infektionen. In München ist zudem im Stadtzentrum die Benutzung von klassischen Böllern grundsätzlich verboten.

Coronavirus in Bayern: Bürger aus Augsburg klagt gegen Feuerwerksverbot

Die Staatsregierung hatte beschlossen, dass zum Jahreswechsel einerseits kein Feuerwerk verkauft werden darf. Andererseits ist das Abbrennen an öffentlichen Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, untersagt. Zudem gilt auch an Silvester ab 21 Uhr eine verschärfte Ausgangsbeschränkung*. Im privaten Garten oder auf dem Balkon ist hingegen Feuerwerk gestattet.

In Augsburg hatte ein Bürger geklagt, der sich bereits im Sommer Feuerwerk gekauft hatte. Die Richter befanden, dass es zwar ein berechtigtes Ziel sei, das stark belastete Gesundheitssystem vor zusätzlichen Böllerunfällen zu bewahren. Dies seien aber keine Gesichtspunkte, die für Maßnahmen auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes eine Rolle spielten. Außerdem sei es auf Grund der strengen sonstigen Regelungen fraglich, ob die konkrete Gefahr des Zusammenbruchs der Gesundheitsversorgung aufgrund von zusätzlichen Verletzungen durch Feuerwerkskörper tatsächlich bestehe, betonte das Gericht.

Coronavirus in Bayern: Freistaat stellt 50 Millionen Euro für Medikamenten-Entwicklung zur Verfügung

Update vom 22. Dezember, 18.15 Uhr: Für die Entwicklung von Medikamenten gegen die durch das Coronavirus* ausgelöste Krankheit Covid-19 stellt der Freistaat Bayern 50 Millionen Euro zur Verfügung. Dies hat das Kabinett an diesem Dienstag nach Angaben der Staatskanzlei beschlossen. Mit der Stärkung der Pharma- und Biotechnologiebranche wolle die Staatsregierung „erfolgversprechende bayerische Therapieansätze auf den letzten Metern zur Zulassungsreife unterstützen“, hieß es weiter.

Den Angaben zufolge arbeiten bereits viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Bayern an Verfahren und Wirkstoffen*. Allein im Großraum München seien rund 270 Biotechnologie- und Pharma-Unternehmen ansässig. Weitere Cluster befänden sich etwa in Regensburg und Würzburg.

Finanziert wird das Förderprogramm aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie, den der Landtag der Regierung zur Bekämpfung der Krise bereit gestellt hat. Die Mittel sollen in die Entwicklung von Medikamenten und Therapien gegen teils lebensbedrohliche Erkrankungen fließen, die das Sars-CoV-2-Virus hervorruft. Es sind Fördersätze von bis zu 50 Prozent, für kleine Unternehmen sogar bis zu 70 Prozent möglich. Auch sehr kostspielige klinische Studien sind förderbar.

Coronavirus in Bayern: Testergebnis von Markus Söder liegt vor - Offizielle Quarantäne beendet

Update vom 22. Dezember, 17 Uhr: Nachdem Markus Söder zunächst Änderungen zu Corona-Tests für Reiserückkehrer bekannt gegeben hatte (siehe Update vom 22. Dezember, 15.44 Uhr), kündigte der bayerische Ministerpräsident noch Neuigkeiten in eigener Sache an.

„Nach Prüfung des zuständigen Gesundheitsamtes bin ich keine Kontaktperson 1 und muss daher nicht in Quarantäne“, schreibt Söder auf Twitter. „Aus Vorsicht“ würde er dennoch im Home-Office bleiben. „Ein erster Test war negativ“, fügt der Ministerpräsident, der sich am Montag (21. Dezember) in Quarantäne begeben hatte, hinzu. Hintergrund war eine Corona-Infektion von Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU), der am Montag (20. Dezember) positiv getestet wurde.

Hintergrund für das Ende der Quarantänepflicht von Söder nach nur einem Tag sind zwei Faktoren, die das Gesundheitsamt nach Angaben der Staatskanzlei feststellte: Söder habe bei dem Gespräch mit seinem nachweislich mit Corona infizierten Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) die Abstandsregeln eingehalten, und zugleich sei das Büro in der Staatskanzlei mit einem Belüftungssystem ausgestattet gewesen. Deshalb sei Söder keine „Kontaktperson 1“ und müsse auch nicht zwingend in Quarantäne.

Corona in Bayern: Kabinett beschließt Test-Pflicht für Reiserückkehrer - obwohl Testzentren am Kapazitätslimit sind

Update vom 22. Dezember, 15.44 Uhr: Das bayerische Kabinett hat am Dienstag in seiner Sitzung beschlossen, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen Corona-Test machen müssen. Spätestens 72 Stunden nach der Ankunft in Bayern muss das Testergebnis bei dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen. Im Idealfall sollte der Corona-Test schon im Ausland durchgeführt werden, jedoch maximal 48 Stunden vor der Heimreise.

„Der Urlaub darf nicht zum Risiko werden. Die Sicherheit steht an erster Stelle“, sagte Markus Söder (CSU), der nur virtuell an der Sitzung teilnehmen konnte, weil er sich in häuslicher Quarantäne befindet (siehe unten). Weiter appellierte der Landeschef an die Bürger: „Reisen in Risikogebiete sollten am besten überhaupt nicht stattfinden. So bleiben alle besser geschützt.“

Ohnehin herrscht für Einreisende aus Risikogebieten eine strenge Quarantänepflicht. Unmittelbar nach der Ankunft in Bayern muss man sich zehn Tage in die eigene Wohnung oder eine geeignete Unterkunft begeben und sich dort isolieren. Nach frühestens fünf Tagen kann man sich dann freitesten, sollte ein Corona-Test negativ ausfallen. Die neue Test-Pflicht gilt bereits ab Mittwoch, 23. Dezember.

Coronavirus in Bayern: Test-Zentren am Limit

Passend zur neuen Test-Pflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kommt die Meldung, dass die bayerischen Testzentren an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Vor den Feiertagen wollen sich noch einmal zahlreiche Menschen testen lassen, um mit ruhigem Gewissen ihre Lieben besuchen zu können. Doch schon jetzt seien vielerorts keine Termine mehr zu bekommen. Deshalb verwiesen die Behörden in Augsburg und München die Einwohner jetzt an Hausärzte oder private Dienstleister um dort ihren Corona-Test zu machen.

Das Testzentrum der Landeshauptstadt auf der Theresienwiese sei bereits bis 27. Dezember ausgebucht und das, obwohl die Tests pro Tag seit Montag auf 2500 ausgeweitet wurden. Gleichzeitig wurden in der vergangenen Woche knapp 2000 reservierte Termine nicht wahrgenommen. Auch im Testzentrum auf der Augsburger Messe gibt es bis zum 28. Dezember keine freien Termine mehr. Hier wurde die Kapazität von 1200 auf 1500 erhöht.

Doch nicht nur in den Metropolen ist der Andrang hoch. Auch im ländlichen Raum stoßen die Testzentren an ihr Limit. So wurde beispielsweise in den Einrichtungen in Kempten und Sonthofen im Allgäu ein Tageshöchstwert an Abstrichen von 1118 gemeldet, teilte ein Sprecher des Landratsamtes Oberallgäu mit. Zuvor seien es meist nicht mehr als 600 Tests pro Tag gewesen.

Corona in Bayern: Polizei-Gewerkschaft fordert zur Zivilcourage auf

Update vom 22. Dezember, 12.28 Uhr: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt an Weihnachten vor Denunziantentum. Man solle nicht immer gleich die Polizei rufen, wenn man beim Nachbarn einen Corona-Verstoß vermute, so der Vize-Bundesvorsitzende Jörg Radek gegenüber der Süddeutschen Zeitung. „Ich würde erstmal selbst zu den Nachbarn gehen und - falls da wirklich zu viele Leute sind - sie bitten, sich an die Regeln zu halten. Diese Pandemie erfordert von uns allen auch ein Stück Zivilcourage.“

Polizisten werden auch nicht einfach so von Haus zu Haus gehen und die Anzahl der Anwesenden überprüfen*. „Das ginge auch gar nicht, das wäre ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Unversehrtheit der Wohnung. Aber wenn wir Hinweise bekommen, dass irgendwo Regeln verletzt werden, dann gehen wir dem nach“, so Radek.

Coronavirus in Bayern: Söder nimmt trotz Quarantäne an Kabinettssitzung teil

Update vom 22. Dezember, 06.38 Uhr: Auch am Dienstag (22. Dezember) befasst sich das bayerische Kabinett mit der aktuellen Corona-Lage in Bayern - trotz der Quarantäne von Ministerpräsident Markus Söder. Doch diese dürfte die Sitzung etwas erschweren. Die anschließend geplante Pressekonferenz wurde aufgrund dessen bereits abgesagt. Offenbar will Söder nicht, dass seine Minister ohne ihn vor die Kameras treten.

Im Fokus der Kabinettssitzung dürfte der ab dem 27. Dezember erhoffte Start der Impfungen gegen das Virus stehen. Noch ist offen, wie viele Impfdosen Bayern zunächst erhält. Die Weitergabe sowie die Verteilung an die Impfzentren wird zentral vom Bund gesteuert. Die höchste Prioritätsstufe bei den Impfungen haben zunächst unter anderem Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, über 80-Jährige und auch medizinisches und pflegerisches Personal, das durch die Arbeit besonders stark gefährdet ist, sich anzustecken.

Corona in Bayern: Noch keine Nachweise von Corona-Mutation im Freistaat

Update vom 21. Dezember, 18.30 Uhr: Die Mutation des Coronavirus Sars-CoV-2, die in den letzten Tagen vor allem in England vermehrt bei Infizierten festgestellt wurde, hat den Freistaat nach offiziellen Angaben noch nicht erreicht. Wie ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag in Erlangen bekannt gab, wurde in Bayern bisher noch keine Infektion mit der Corona-Mutation registriert.

Gleichzeitig wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die zum Virusnachweis verwendeten PCR-Tests nicht zwischen unterschiedlichen Mutationen des Coronavirus unterscheiden könnten. Um eine solche Mutation feststellen zu können, seien „gesonderte Sequenzierungen notwendig“, betonte der Sprecher.

Nach dem vermehrten Auftreten der Virus-Mutation hatten viele Länder weltweit Einreisen aus dem Vereinigten Königreich weitestgehend abgeriegelt, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Corona in Bayern: München meldet neue Corona-Zahlen - Inzidenz unter 300er-Marke

Update vom 21. Dezember, 16.54 Uhr: Die Stadt München hat ihre neuen Corona-Zahlen veröffentlicht. Am Sonntag haben sich 207 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Zehn Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz sank ein wenig. München liegt jetzt mit 294,4 wieder leicht unter der 300er-Marke. Insgesamt bewegt sich die bayerische Landeshauptstadt aber auf einem hohen Infektionsniveau.

Corona in Bayern: Markus Söder muss über Weihnachten in Quarantäne gehen

(Erstmeldung) München - Weihnachten steht vor der Tür. Doch das besinnliche und gemütliche Familienfest dürfte für viele in diesem Jahr anders ausfallen als gewohnt. Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren wegen des Coronavirus* bestimmen heuer das Fest. Es darf nur noch im engsten Familienkreis gefeiert* werden. Und für Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird das Weihnachtfest sogar noch ein bisschen beschaulicher. Der Landeschef muss sich über die Feiertage in Quarantäne begeben.

Coronavirus in Bayern: Söder ist Kontaktperson ersten Grades

Grund für die Quarantäne ist Söders Parteikollege und Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann. Er gab am Montag (21. Dezember) bekannt, dass er positiv auf das Coronavirus* getestet wurde. Er fühle sich aber den Umständen entsprechend gut, schrieb er auf Twitter. Nichtsdestoweniger muss auch er sich in häusliche Quarantäne begeben und seine Kontaktpersonen informieren. Dazu zählt natürlich auch Markus Söder. Er schreibt auf Twitter, dass er seinem Parteifreund einen milden Verlauf und gute Besserung wünsche. Er selbst werde seine Regierungsgeschäfte von nun an nur noch per Computer von zu Hause aus erledigen. Ob er sich ebenfalls angesteckt hat, ist bisher noch nicht bekannt.

Ebenfalls am Montag soll der Corona-Impfstoff* der Firmen Biontech und Pfizer von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) offiziell zugelassen werden. Damit ist der erste Schritt hin zu bayernweiten Impfung getan. Bis alles jedoch wieder so ist wie vor dem Lockdown, werde noch eine gewisse Zeit vergehen. „Es wird alles getan, aber Fakt ist, es wird seine Zeit brauchen“, sagte Söder bei einem Besuch des neu eingerichteten Impfzentrums in München am Montag bevor er in die Quarantäne ging. Das Leben werde nach dem angepeilten Ende der strengen Corona-Maßnahmen* am 10. Januar nicht gleich wieder normal weiter gehen können, so der Ministerpräsident.

Corona in Bayern: Infrastruktur fürs Impfen ist bereits aufgebaut

Das Virus werde nie mehr ganz verschwinden, betonte Söder. „Aber wir müssen es unter Kontrolle bringen, und im Moment ist es nicht unter Kontrolle“. Viele Kliniken im Freistaat* seien bereits am Limit. Und obwohl die Infrastruktur für die Massenimpfung bereitstehe, sei die Verabreichung limitiert durch die Produktionskapazitäten. „Das wird eine große, zusätzliche Geduldsprobe werden für uns alle“, sagte Söder.

Ebenfalls nicht sicher sei, wie viele Menschen sich gegen Corona* impfen lassen werden. Er spüre schon seit längerem gewisse Zweifel in der Bevölkerung und warnte im gleichen Atemzug vor Falschinformationen. „Seit Monaten laufen zwei Viren durch das Land. Das eine ist das hochgefährliche Coronavirus, hoffentlich nicht mutierend. Und das andere ist dieses Virus der Verunsicherung und der Skepsis und zum Teil der Ignoranz.“ Er bat deshalb darum, nicht auch beim Impfen „mit allen möglichen Verschwörungstheorien zu kommen“. Wenn auch bei der Auslieferung der Impfdosen alles glattläuft, dann kann ab dem 27. Dezember mit der Impfung begonnen werden. (tel) *Merkur.de und tz.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Umfrage: Wie erleben Sie die Corona-Pandemie?

Wie verändern sich Ihr Wohlbefinden, Ihre sozialen Kontakte, Ihre Arbeitssituation? In einer groß angelegten Studie will das gemeinnützige Forschungsinstitut ISDC herausfinden, was die Pandemie sozial, psychologisch und ökonomisch für uns bedeutet. Sie, liebe Leserinnen und Leser, können bei dieser Befragung mitmachen – und dabei gewinnen: Unter allen Teilnehmenden im Dezember verlost das ISDC zehn Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Euro. Die Umfrage dauert circa 15 Minuten. Alle Daten werden streng vertraulich behandelt. Nach Abschluss der Studie werden wir über die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Stadtvierteln und Landkreisen berichten.
Die Teilnahme ist nur online möglich unter dem Link: www.lifewithcorona.org/mm-tz
Das International Security and Devolopment Center (ISDC) in Berlin befasst sich seit Jahren mit den Auswirkungen von Krisen in unterschiedlichen Staaten und Regionen auf die Bevölkerung. So forscht das Institut in Entwicklungsländern, aber auch die Folgen des Terrors vom 11. September wurden so untersucht. Jetzt interessiert die Wissenschaftler insbesondere, welche Auswirkungen unterschiedliche Lebenssituationen, etwa in der Großstadt oder auf dem Land, auf den Umgang der Menschen mit der Pandemie haben. Helfen Sie mit, liebe Leserinnen und Leser, mehr darüber herauszufinden!

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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