Familie mit drei kleinen Kindern

Coronavirus in Bayern: Familie aus Krankenhaus entlassen, aber Kinder „psychisch stark belastet“

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In Bayern befand sich eine fünfköpfige Familie seit Ende Januar im Krankenhaus. Vier Personen waren mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt gibt es gute Nachrichten.

  • 14 der 16 in Deutschland an dem Coronavirus erkrankten Personen kommen aus Bayern
  • Eine fünfköpfige Familie befand sich seit Wochen im Krankenhaus.
  • Jetzt gibt es gute Nachrichten aus Trostberg.

+++ Coronavirus-News-Ticker: Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus finden Sie in diesem Artikel von Merkur.de +++

Update vom 19. Februar: Von den 14 Coronavirus-Patienten in Bayern sind nur noch drei im Krankenhaus. Ein weiterer Fall aus der Klinik Schwabing sei entlassen worden, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. In dem Krankenhaus befinden sich die drei mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 Infizierten.

Bis zum Mittwochmittag (Stand 13 Uhr) gab es nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) keine neuen Coronavirus-Fälle in Bayern. Alle 14 Infektionen im Freistaat standen in Zusammenhang mit dem Stockdorfer Autozulieferer Webasto.

Neue Rückkehrer aus dem besonders gefährdeten Wuhan landen schon bald in Deutschland. Das Virus erreichte nun währenddessen auch Südkorea.

Coronavirus in Bayern: Noch vier Patienten im Krankenhaus

Update vom 18. Februar, 14.27 Uhr: Die meisten der 14 Coronapatienten in Bayern sind gesund in ihren Alltag zurückgekehrt. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, sind derzeit nur noch vier der Betroffenen im Krankenhaus. Drei weitere Patienten seien mittlerweile entlassen worden.

Die vier mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten werden in der Münchner Klinik Schwabing behandelt. Sie seien alle klinisch stabil sowie weitestgehend symptomfrei und könnten voraussichtlich bald ebenfalls das Krankenhaus verlassen, teilte die Klinik mit.

Coronavirus? Große Aufregung um Rosenheimer Grundschule

Update vom 18. Februar: Große Aufregung in Rosenheim. Dort blieb eine Grundschule aufgrund zahlreicher Krankheitsfälle geschlossen. Schnell gab es Gerüchte: Ist es das Coronavirus?

Coronavirus: Familie aus Trostberger Klinikum entlassen

Update vom 17. Februar: Gute Nachrichten aus der Kreisklinik in Trostberg. Die fünfköpfige Familie aus Siegsdorf, von der vier Mitglieder mit dem Coronavirus infiziert waren, ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das berichtet Chiemgau24.de.

Alle sind geheilt und nicht mehr ansteckend. Die Familie wurde bereits am 14. Februar entlassen, wie das Klinikum jetzt bekanntgab. Sie war am 30. Januar in die Klinik gebracht worden. „Allen Familienmitgliedern geht es gesundheitlich bereits seit einigen Tagen gut“, heißt es in einer Mitteilung der Klinik. Insbesondere die Kinder seien aber „durch die Quarantänesituation psychisch stark belastet gewesen", zitiert Chiemgau24.de aus der Mitteilung. Drei weitere Coronavirus-Patienten sind zwischenzeitlich auch aus dem Klinikum München-Schwabing entlassen worden.

Schlechte Nachrichten gibt es im Gegensatz dazu von der Flugverkehr-Branche. Das Coronavirus könnte dort fatale Auswirkungen haben, prognostizierte kürzlich ein Branchenverband. 

Coronavirus: Zahl der Infizierten in China drastisch gestiegen

Update vom 13. Februar, 7.10 Uhr: Schlechte Nachrichten aus der Provinz Hubei: Die Zahl der Infizierten in China ist drastisch gestiegen

Update vom 12. Februar, 16.05 Uhr: Wegen Angst vor dem Coronavirus hat sich das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong in Berlin nun entschlossen, seinen geplanten Neujahrsempfang in München zu verschieben. „Im Anschluss an die jüngste Erklärung der Weltgesundheitsorganisation in Bezug auf das neuartige Coronavirus* halten wir die Verschiebung der Veranstaltung für eine richtige Entscheidung“, heißt es in einem Schreiben. 

Coronavirus in Bayern: Neue Fälle - Zahl der Erkrankten weiter gestiegen

Update vom 12. Februar, 15.35 Uhr: Am heutigen Mittwochmorgen hat Webasto seine Unternehmenszentrale in Stockdorf wieder geöffnet. Das Gebäude wurde zuvor von einer Spezialfirma desinfiziert und gereinigt. Alle 14 Betroffenen Corona-Fälle aus Bayern stehen in Verbindung mit dem Autozulieferer. Alle neun Patienten, die sich im Augenblick in der Münchner Klinik in Schwabing befinden. 

Wann die Betroffenen, die teils symptomfrei sind, die Krankenhäuser in München und in Trostberg im Landkreis Traunstein verlassen können, war auch am Mittwoch offen. Die Entlasskriterien würden derzeit festgelegt, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit.

Nicht bestätigt hatten sich nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums zwei Verdachtsfälle in Passau. Sie seien am Ende negativ getestet worden. Bundesweit gibt es zwei weitere Infektionen, betroffen sind zwei Heimkehrer aus dem chinesischen Wuhan.

Update vom 12. Februar, 8.27 Uhr: Der Autozulieferer Websato, in dessen Umfeld in Deutschland die ersten Coronavirus-Infektionen aufgetreten sind, will am Mittwoch die Arbeit wieder aufnehmen. Zuvor waren neue Fälle der neuartigen Viruserkrankung in Deutschland festgestellt worden.

Coronavirus-Fälle in Bayern: 14 bestätigte Erkrankungen - Wieder ist Webasto betroffen

Update vom 11. Februar, 19.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Bayern ist um zwei auf 14 angestiegen. Auch die beiden Neuerkrankungen stehen im Zusammenhang mit dem Automobilzulieferer Webasto aus Stockdorf bei München. Dies teilte das bayerische Gesundheitsministerium unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Einzelheiten sollen am Mittwoch bekanntgegeben werden. Ob es sich um die Verdachtsfälle aus Passau handelt, ist noch nicht bekannt.

Laut einer Firmensprecherin ändert die neueste Entwicklung nichts an den Plänen, die Webasto-Zentrale am Mittwoch wieder zu öffnen.

In Passau: Neue Coronavirus-Verdachtsfälle - Patienten in Klinik isoliert

Erstmeldung vom 11. Februar:

Passau - Das Coronavirus meldet sich zurück nach Bayern. Diesmal gibt es Verdachtsfälle in Passau, nachdem in Stockdorf bereits einige Menschen als infiziert gemeldet waren. Der Automobilzulieferer Webasto in Stockdorf (Landkreis Starnberg) hatte seine Mitarbeiter ins HomeOffice geschickt*, um weitere Ansteckungen zu vermeiden, wie *Merkur.de berichtete. Denn ein Angestellter der Firma hatte sich bei seiner chinesischen Kollegin angesteckt. Daraufhin breitete sich das Virus weiter aus.* Doch die vierzehn Infizierten in Deutschland* könnten laut WHO „nur die Spitze des Eisbergs“ sein.

Weitere Fälle von Coronavirus bei Autozulieferer Webasto: Die Zahl der Erkrankungen in Bayern steigt auf 14.

Coronavirus in Passau: Zwei Patienten werden aktuell untersucht und sind isoliert

Doch nun könnte es auch in Passau zu zwei weiteren Fällen von Infizierten kommen. Wie die Passauer Neue Presse das Klinikum Passau zitiert, seien aktuell zwei Patienten mit Verdacht auf das Coronavirus* in Untersuchung. „Beide Patienten wurden vorsichtshalber isoliert, sodass keine Gefahr für andere Patienten ausgeht", heißt es weiter. 

Coronavirus: Weitere Infizierte in Passau? Gesundheitsamt mit Informationen

Zudem stehe das Klinikum mit dem Gesundheitsamt in Kontakt. Jedoch würden aktuell noch keine Testergebnisse vorliegen. Ein Verdachtsfall sei bisher auch nicht begründet. „Nach gegenwärtiger Einschätzung entsprechend den Leitlinien des Robert-Koch-Instituts handelt es sich noch nicht um begründete Coronavirus-Verdachtsfälle“, sagt das Klinikum laut Passauer Neue Presse weiter. 

Coronavirus: Zahl der Todesopfer steigt rasant - Ansteckungsgefahr hoch

Bereits vor einigen Wochen wurde via „Jodel“ Panik gemacht und ein vermeintlicher Artikel* über das Coronavirus in Passau gepostet.

Die Zahl der Todesopfer in China* ist inzwischen höher als durch Sars - und führt zu heftigen Protesten gegen die Regierung. Zur Inkubationszeit gibt es neue Erkenntnisse, wie Merkur.de* weiß. Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Leichtigkeit sich mit der neuartigen Lungenkrankheit anzustecken macht die Bekämpfung des Coronavirus schwierig.

Neben Webasto ist auch ein anderes Unternehmen vom Coronavirus betroffen. Allerdings nur indirekt: Airbnb macht sich wegen des Virus‘ Sorgen* um seinen bedeutenden Wachstumsmarkt Asien. Das berichtete kürzlich das Wall Street Journal. 

Weil er mindestens zehn Personen mit dem Coronavirus angesteckt hat, wird ein Brite in seiner Heimat als „Super-Verbreiter“ bezeichnet.*

Auch die Formel 1 ist vom Coronavirus betroffen - der Grand Prix von China wird abgesagt. Betroffen ist auch ein Kreuzfahrtschiff, das wegen des Coronavirus nicht in Thailand anlegen darf. Die Marine hielt es auf.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © dpa / Boris Roessler

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